Am 18. November

Tagung zur Aufarbeitung von Machtmissbrauch und Gewalt in Südtirols Kirche

Freitag, 12. November 2021 | 17:04 Uhr

Bozen – Am Donnerstag, 18. November 2021 (8.30 – 12.30 Uhr) findet im Bozner Pastoralzentrum die Tagung „Mut zur Aufarbeitung – Chancen und Herausforderungen der Aufarbeitung von Machtmissbrauch und Gewalt“ statt. Unter den Referenten sind u.a. die Kinder- und Jugendanwältin von Kärnten, Astrid Liebhauser, und Erzbischof Lorenzo Ghizzoni.

Der Tagung „Mut zur Aufarbeitung“ liegt der Leitgedanke zu Grunde, dass eine Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der Kirche Südtirols zur Übernahme von Verantwortung und zur Gerechtigkeit gegenüber Betroffenen und Beteiligten beiträgt.

Nach der Eröffnung der Tagung unter anderem durch Bischof Ivo Muser kommen Betroffene und Experten zu Wort. So sprechen neben anderen auch die Kinder- und Jugendanwältin von Kärnten, Astrid Liebhauser, und Erzbischof Lorenzo Ghizzoni, der Vorsitzende des Nationalen Dienstes für den Schutz von Minderjährigen und schutzbedürftigen Personen der CEI. Ulrike Loch, Soziologin an der Freien Universität Bozen, wird das Projekt für eine Studie zu Gewalt im Kontext von Machtmissbrauch in der Kirche vorstellen.

Das Programm und alle weiteren Informationen zur Tagung, die auch online gestreamt wird, gibt’s auf der Webseite www.bz-bx.net/de/tagungmissbrauch2021

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "Tagung zur Aufarbeitung von Machtmissbrauch und Gewalt in Südtirols Kirche"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
pingoballino1955
pingoballino1955
Superredner
25 Tage 7 h

Lange genug hat es gedauert,bis etwas in Gange gesetzt wird.Bin ohnehin der Meinung dass wieder alles verharmlost und weiterhin vertuscht wird.Mit den Entschädigungen wird es auch lausig sein! Lass mich eventuell von diesem verlogenen Kirchenhaufen überraschen????

N. G.
N. G.
Universalgelehrter
25 Tage 4 Sek

Du wirst enttäuscht werden, wie alle die Gerechtigkeit wünschen. Aber mit Geld ist bei den Opfern nichts getan!

Abgesehen davon, im Namen der Kirche und des Glaubens wurde unvorstellbare Grausamkeiten verübt und NICHTS wurde aufgearbeitet! Warum jetzt?

N. G.
N. G.
Universalgelehrter
25 Tage 6 h

“Mut zur Aufarbeitung”
Die Aussage find ich immer wieder Klasse!
Wo bleibt der “ehrliche Wille zur Aufarbeitung”?????
Da brauchts nicht Mut sondern Ehrlichkeit!
Solange noch zu viele Täter leben, in Ämtern zum Teil noch sitzen, passiert NICHTS von Relevanz!

wellen
wellen
Universalgelehrter
25 Tage 4 h

Tagung, lächerlich. Dient alles dazu zu verschleiern. Siehe: wie sich der Vatikan mit den Rechten ins Bett gelegt hat, um die legge Zan zu versenken. Einzige Konsequenz: diesen Verein boikottieren wos geht

thomas
thomas
Universalgelehrter
25 Tage 2 h

alles unglaubwürdig so lange Täter weiterhin in Amt u Würden sind u unsere Diözese sich nicht klar von ihnen distanziert, sondern sie weiter an den Altar u zur Predigt lässt.

N. G.
N. G.
Universalgelehrter
25 Tage 1 h

Zum Glück ist dieser “Verein” dabei sich selbst abzuschaffen!
Besser kann mans nicht machen!

N. G.
N. G.
Universalgelehrter
24 Tage 23 h

PS: Und ich muss mich sehr beherrschen hier nicht mehr als ausfallend zu werden! Südtirol News würde mich davor bewahren aber es gäbe Dinge zu sagen… …!

Kingu
Kingu
Tratscher
24 Tage 23 h

Ich sehe keinen Mut irgendwelche Thematiken aus der Vergangenheit aufzuarbeiten, bei uns wird weder der Faschismus von Italien aufgearbeitet noch die Kooperation und Hilfestellung von Kriegsverbrechern durch die katholische Kirche. Es waren nämlich die Bischöfe und der Vatikan die viele nach Argentinien gebracht haben und bei uns an sich hat die katholische Kirche Jahrhunderte lang, die Leute absichtlich dumm gehalten. Früher wurden Kinder sexuell belästigt, vergewaltigt und in der Schule war körperliche Gewalt durch die “Hirten” des Herren eine Normalität. 

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