Von: mk
Brixen – Praxisnah, flexibel und zukunftsorientiert: Die zweite Bewerbungsphase für den neu gestalteten Masterstudiengang „Bildungswissenschaften für den Primarbereich“ der Freien Universität Bozen ist gestern gestartet.
Wer mit Kindern arbeitet, gestaltet die Zukunft unserer Gesellschaft mit. Genau deshalb stellt sich die Freie Universität Bozen neu auf: Mit einem reformierten Masterstudiengang „Bildungswissenschaften für den Primarbereich“ möchte sie ab Herbst noch gezielter junge Menschen für den Beruf in Kindergarten und Grundschule begeistern. Die Bewerbung dafür läuft bis zum 8. Juli.
Der fünfjährige Masterstudiengang am Campus Brixen wurde in Zusammenarbeit mit den drei Bildungsdirektionen umfassend überarbeitet und an die aktuellen Anforderungen im Bildungsbereich angepasst. Mehr Praxis, flexible Lernformate und eine stärkere Verbindung zwischen Studium und Berufsalltag sollen das Studium attraktiver machen und angehende Pädagoginnen und Pädagogen bestmöglich auf ihre Tätigkeit vorbereiten.
„Die Schule und die jungen Generationen haben sich tiefgreifend verändert – entsprechend muss sich auch die Rolle der Lehrperson weiterentwickeln“, erklärt Prof.in Antonella Brighi, Dekanin der Fakultät für Bildungswissenschaften.
Ein zentrales Merkmal des reformierten Studiengangs ist der starke Praxisbezug: Praktika begleiten das gesamte Studium, ergänzt durch projektorientierte Zusammenarbeit mit Schulen, didaktische Laboratorien, Fallbeispiele, Simulationen und Micro-Teaching. Gleichzeitig werden zentrale Zukunftsthemen wie Inklusion, Mehrsprachigkeit, Nachhaltigkeit, digitale Medien, KI und MINT stärker verankert.
Ein besonderer Fokus liegt ab Herbst auch auf der frühkindlichen Bildung. „Im Kindergarten werden die Weichen für die Bildungsbiografie von Menschen gestellt. Umso wichtiger ist eine fundierte Ausbildung für diesen Bereich“, sagt Prof. Reinhard Tschiesner, der Studiengangsleiter und Prodekan für Lehre an der Fakultät für Bildungswissenschaften.
Auch organisatorisch wird das Studium flexibler gestaltet: Online-Lehrveranstaltungen, reduzierte Präsenzpflicht und geblockte Lehrveranstaltungen ab dem vierten Studienjahr erleichtern insbesondere berufstätigen Studierenden die Vereinbarkeit von Studium und Arbeit.




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