Freie Universität Bozen zum ersten Mal mit eigenen Stand vertreten

unibz präsentiert sich auf Maker Faire in Rom

Donnerstag, 13. Oktober 2016 | 18:45 Uhr

Bozen/Rom – Am 3D-Drucker hergestellte bionische Arme oder Dronen, mit denen Nachschub auf Schutzhütten transportiert werden kann: Innovative Produkte, die mit Hilfe der Freien Universität Bozen entstanden sind, werden an diesem Wochenende auf der internationalen Maker Faire in Rom vorgestellt. Erwartet werden rund 100.000 Besucher.

Die in der Messe Rom abgehaltene Maker Faire geht von 14. bis 16. Oktober, von Freitag bis Sonntag dieser Woche also, über die Bühne und gilt als eines der größten Events, auf denen „Homemade“-Innovationen vorgestellt werden. Zudem sieht sich die Messe auch als Kontaktbörse, kommen hier doch Innovatoren und Interessenten zusammen, können sich austauschen und neue Denkanstöße mitnehmen.

Abgedeckt wird auf der Maker Faire ein breites Spektrum. So werden innovative Produkte in den Bereichen Medizin und Ernährung ebenso vorgestellt wie solche in der Musik oder der Welt der Digitaltechnologie. Stets geht es um ein Zusammenführen von IT- und handwerklichen Fähigkeiten. Die Messe setzt dabei auf kreative Köpfe, die neue Wege beschreiten und auch vor der Umsetzung visionärer Projekte nicht zurückschrecken.

In diesem Jahr ist zum ersten Mal die Freie Universität Bozen mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten – als eine der wenigen Universitäten, die sich im Rahmen einer von der italienischen Rektorenkonferenz CRUI durchgeführten Ausschreibung durchgesetzt haben. Am Stand anzutreffen sind Prof. Alessandro Narduzzo und der Designer Simone Simonelli, Promotoren des „Blitz“, des Fablab der Universität, die Mitarbeiter des Maker Space der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik (Prof. Barbara Russo und Designer Angelo Ventura) sowie das Team des Start-up-Unternehmens „Flying Basket“, das von Matthias und Moritz Moroder gegründet worden ist. Die Brüder waren beide Studenten der Fakultät für Informatik bzw. jener für Wirtschaftswissenschaften der Freien Universität Bozen.

Am Stand der unibz vorgestellt wird demnach das Fablab, das bei der Langen Nacht der Forschung auf den Weg gebracht worden ist und „Maker“ aus ganz Südtirol zusammenbringen will. Dazu gibt es auch eines der herausragenden Produkte zu sehen, die im Maker Space der Fakultät für Informatik entstanden sind: ein bionischer Arm, der am 3D-Drucker geschaffen und von einem Arduino-Mikroprozessor gesteuert wird. Das Team von „Flying Basket“ stellt schließlich seine

High-Tech-Dronen vor, dank derer Schutzhütten mit Nachschub beliefert werden können. Die Lösung des Südtiroler Start-up-Unternehmens hat mit dieser Lösung
vorweggenommen, was Amazon mit großem PR-Aufwand bisher nur angekündigt hat: eine kostengünstige und umweltschonende Transportalternative.

 

Von: ka

Bezirk: Bozen

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