Diskussionsabend mit Reinhold Messner

Wie können wir das Leben in Bergregionen nachhaltiger gestalten?

Donnerstag, 01. Oktober 2020 | 19:00 Uhr

Sexten – Wie können Menschen auch in Zukunft in Berggebieten leben und wirtschaften, und dabei mehr denn je den nachhaltigen Umgang mit den begrenzten Ressourcen des sensiblen ökologischen Raumes der Berge im Blick behalten? Worauf müssen Entscheidungsträger im Management natürlicher Ressourcen in Bergregionen achten und wie kann mit steigender Verkehrsbelastung und Großveranstaltungen umgegangen werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines öffentlichen Vortragsabends im Rahmen des ersten Global Mountain Sustainability Forums. Die Veranstaltung findet am Montag, 5. Oktober im Sextner Dolomiten Congress Center statt, zu dem auch Reinhold Messner, Alpinist und Museumsmacher, mit einem Vortrag beitragen wird.

Die Organisatoren haben sich dazu entschieden, die Veranstaltung, welche für Montag, den 5. Oktober 2020 um 19.00 Uhr geplant ist, online abzuhalten.

Der Mensch beeinflusst die Geologie und Ökologie der Erde wie nie zuvor. Zwar ist der Nachhaltigkeitsgedanke in Teilen der Gesellschaft bereits fest verwurzelt und beeinflusst sowohl den individuellen Lebensstil als auch individuelle Alltagsentscheidungen. Trotzdem braucht es laut Vereinten Nationen grundlegende Veränderungen auf allen Ebenen. Daher hat die internationale Staatengemeinschaft die Agenda für nachhaltige Entwicklung und die entsprechenden 17 Ziele, die sogenannten Sustainable Development Goals bis 2030 als Rahmen für nationale Maßnahmen und globale Zusammenarbeit entwickelt. Da nur noch zehn Jahre Zeit bleiben, um diese Ziele zu erreichen, wurde zu einem Jahrzehnt des globalen, lokalen und menschlichen Handelns aufgerufen, um etwa lokale Wirtschaftskreise zu stärken und den Fokus verstärkt auf die Klimakrise zu legen.

Um die Ziele nachhaltiger Entwicklung zu erreichen, müssen globale Themen auch auf die lokale Agenda gebracht werden. “Gerade die COVID-19-Krise hat gezeigt, dass die Menschen ein großes Interesse an ländlichen Räumen haben. Viel Raum, eine hohe Sicherheit und die gefühlte Nachhaltigkeit im Naturraum sind entscheidende Faktoren. Breite Bevölkerungskreise aus den Industrieländern versuchen immer mehr, dem Alltagsrhythmus zu entfliehen, indem man den ländlichen Raum als Gegenentwurf sieht und dort einen Ferienaufenthalt verbringen möchte“, betont Harald Pechlaner, Leiter des Center for Advanced Studies von Eurac Research. Das Monitoring im ländlichen Raum bleibe eine Herausforderung. Im Rahmen des Themenabends am 5. Oktober diskutieren Forscher, Touristiker und Entscheidungsträger gemeinsam mit Reinhold Messner über die Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung in Berggebieten, insbesondere was Governance, Mobilität und Großveranstaltungen anbelangt. Die Veranstaltung findet mit Beginn um 19.00 Uhr im Sextner Dolomiten Congress Center statt. Sie ist Teil der ersten Ausgabe des Global Mountain Sustainability Forums, einer wissenschaftlichen Konferenzreihe am 5. und 6. Oktober, die den Tourismus genauso in den Mittelpunkt rückt, wie den Umgang mit natürlichen Ressourcen

Programm:

19.00 Uhr – Keynote Nachhaltigkeit in Bergregionen
Reinhold Messner, Extrembergsteiger, Museumsgestalter, Filmemacher

19.45 Uhr Runder Tisch & Expertengespräch mit
Marcella Morandini, Direktorin der Stiftung Dolomiti UNESCO
Susanna Sieff, Direktorin für Nachhaltigkeit, Cortina 2021
Wolfgang Töchterle, Marketing Direktor, IDM Südtirol
Simone Wasserer, Gastwirtin, Innichen

Moderation: Harald Pechlaner

Von: mk

Bezirk: Pustertal

Kommentare

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7 Kommentare auf "Wie können wir das Leben in Bergregionen nachhaltiger gestalten?"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
1litermuelch
1litermuelch
Tratscher
26 Tage 11 h

Verleicht wianigr sette komische museen in die berg bauen? 😂

einervonvielen
einervonvielen
Superredner
26 Tage 10 h

Nachhaltigkeit in den Bergen? Aber die Dicken aus München mit dem Hubi zur Geburtstagsfeier ins Naturschutzgebiet fliegen…genau mein Humor (und dann noch fadenscheinige Ausreden 🙂

Opa1950
Opa1950
Grünschnabel
26 Tage 8 h

Er hat leicht Museen bauen. Mit den ganzen Steuergeldern die ihm das Land Südtirol zukommen lässt ist es leicht den großen Macho zu spielen.

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
25 Tage 20 h

Die Kosten für das Projekt werden auf bis zu 30 Millionen Euro geschätzt. Aufgeteilt werden diese zwischen Messner und dem Land Südtirol. Letzteres finanziert den Ausbau der alten Gemäuer, im Gegenzug dazu muss Messner seine Ausstellungen ohne Subventionen 30 Jahre lang aufrechterhalten.[

Pazzoide
Pazzoide
Grünschnabel
26 Tage 5 h

ja wie wohl, mit einem flugplatz…

Marylin
Marylin
Neuling
24 Tage 5 h

Na, biite.. jetz in Oberpustertal a no… bitte bewahre ins vor diesen Mensch.. er zerstört uberall die schiane Londschoft mit sette komische Museen.

Paula
Paula
Tratscher
25 Tage 19 h

Diskutieren? Oha! Gibt es neben seiner noch eine andere Meinung?

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