Von: dpa/APA
Jimi Blue Ochsenknecht muss wegen einer nicht bezahlten Rechnung über 1.900 Euro für Essen und Getränke in Graz eine Geldstrafe zahlen. Ein Strafbefehl über 80 Tagessätze wegen Betrugs sei rechtskräftig geworden, bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts München. Die Höhe der Geldstrafe blieb zunächst unklar. Mehrere Medien hatten zuvor schon berichtet. Laut “Kleiner Zeitung” am Dienstag soll es sich um Rechnungen der Grazer Lokale “Miss Cho” und “Katze Katze” handeln.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte Ochsenknecht im März 2022 in dem asiatischen Restaurant und der Cocktailbar in der steirischen Landeshauptstadt, die beide zur Aiola-Gruppe gehören, eine Rechnung von insgesamt 1.900 Euro zunächst absichtlich nicht bezahlt. Der Schauspieler äußerte sich auf Instagram nach Medienberichten über den Strafbefehl selbst dazu und sagte, er habe in der Vergangenheit “nicht alles richtig gemacht”.
“Strafbefehl wurde akzeptiert”
Ochsenknechts Anwalt sagte der “tz”, man habe wegen “einer fehlerhaften Zustellung” vorsorglich Rechtsmittel gegen den Strafbefehl eingelegt, diese aber inzwischen zurückgenommen: “Der Strafbefehl wurde nun akzeptiert, um die Verantwortung zu übernehmen und einen Schlussstrich zu ziehen.”
Der Schauspieler selbst sagte in seinem Instagram-Video, er habe die Rechnung “schon längst” beglichen. “Ich habe früher nicht alles richtig gemacht, deswegen habe ich den Einspruch zurückgenommen, habe gesagt, ich bin schuld, habe mich entschuldigt, ich nehme die Schuld auf mich – aber versuche seit letztem Jahr, alles richtig zu machen, besser zu machen”, sagte Ochsenknecht. “Ich arbeite charakterlich, beruflich an mir, finanziell an mir.”
Laut “Kleiner Zeitung” soll die Rechnung 2021 nicht beglichen worden sein. Die Höhe der 80 Tagessätze soll bei einer “mittleren zweistelligen” Zahl liegen. Eine Anfrage der APA bei der Aiola-Gruppe blieb Dienstagmittag vorerst unbeantwortet.




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