Von: mk
Südtirols Bergsteige-Legende Reinhold Messner hat die höchsten Gipfel bezwungen, privat tun sich jedoch Abgründe auf. In einem Ö3-Internveiw zeigte sich der 81-Jährige erneut enttäuscht über den Bruch mit seinen Kindern nach der vorweggenommenen Erbregelung im Jahr 2019. „Ich wurde entsorgt“, klagte er. Nun meldet sich allerdings sein Simon zu Wort und zeichnet ein anderes Bild.
Der Molekularbiologe und Alpinist hat von seinem Vater zwei Bauernhöfe in Südtirol erhalten. Er habe nicht darum gebeten, aber er gebe alles, um die Anwesen zu erhalten, was keine leichte Aufgabe sei, erklärte er gegenüber der BILD-Zeitung.
Vor zwei Jahren hatte sein Vater erstmals öffentlich erklärt, dass er von seinen Kindern enttäuscht worden sei. Er bereue es zutiefst, ihnen zu Lebzeiten einen Großteil seines Besitzes geschenkt zu haben. Im Gespräch mit der BILD reagiert Simon Messner nun auf die Vorwürfe: „Es tut unendlich weh, weil es einfach nicht wahr ist.“ Die harten Worte seien für ihn und seine Geschwister unbegreiflich, sagt Simon Messner. Er wolle keinen Streit und wünsche sich schon lange eine Versöhnung. „Er hat sich uns entzogen. Ich vermisse meinen Vater jeden Tag.“
Sämtliche Versuche, ihn per Brief oder Telefon zu erreichen, seien fehlgeschlagen, erklärt Simon Messner weiter. Seine Geschwister und er wüssten nicht, warum. Reinhold Messner hat neben seinem Sohn Simon drei weitere Kinder aus früheren Beziehungen und Ehen: Layla, Magdalena und Anna Juditha.
Begonnen habe der Burch mit seinem Vater in der Trennungsphase seiner Eltern, die sich 2019 scheiden ließen, erklärt Simon Messner weiter. Im Jahr 2021 heiratete Reinhold Messner die Luxemburgerin Diane Schumacher (46). Seit ihrem Kennenlernen habe sich die Kluft zwischen dem Extrembergsteiger und seiner Familie weiter verschärft, betont Simon Messner.
Er und seine Geschwister würden allerdings immer noch hoffen, dass sich alles zum Guten wendet. „Wir hätten Reinhold gerne zurück“, erklärt Simon Messner gegenüber der BILD.




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