Großes Public Viewing am Rathausplatz gab es zuletzt bei der Euro 2024

Wo das Land zur ESC-Public-Viewing-Zone wird

Dienstag, 05. Mai 2026 | 05:01 Uhr

Von: apa

Etwas kopflastig gen Osten des Landes präsentiert sich die Übersicht jener Locations, die österreichweit zum Public Viewing des weltgrößten Musikwettbewerbs – des Eurovision Song Contests (ESC) – laden. In der Ausrichterstadt Wien können jene, die einem gemeinschaftlichen Miterleben der 70. ESC-Auflage zugeneigt sind, aus dem Vollen schöpfen – ob In- oder Outdoor. Deutlich rarer sind diese Gelegenheiten weiter im Westen gesät. Ein Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Als Nabel der ESC-Fanwelt außerhalb der Wiener Stadthalle soll sich das groß angelegte Eurovision Village am weitläufigen Rathausplatz etablieren. Zu den Hochämtern des ESC – den beiden Halbfinal-Auswahlshows am 12. und 14. Mai sowie zum großen Finale am 16. Mai – wird sogar die Wiener Ringstraße auf dem Streckenabschnitt, auf dem sich auch das Burgtheater befindet, gesperrt werden. Das soll Platz für rund 30.000 Fans schaffen. Im Normalbetrieb abseits der TV-Übertragungen will man 15.000 Besucherinnen und Besuchern eine Anlaufstelle bieten.

Ein Stück weit gestaffelt sind auch die Sicherheitsvorkehrungen vor Ort: Alles in allem gelten laut Angaben der Stadt Wien “Flughafen-ähnliche” Vorgaben. Das heißt, dass an den meisten Tagen Taschen höchstens A4-formatig sein dürfen und bei den Kontrollen geöffnet vorzuzeigen sind. Bei der Eröffnungszeremonie (Kapazität ca. 10.000 Besucher) am Sonntag (10. Mai) und am Finaltag am 16. Mai geht es nochmals etwas strenger zu: Hier gilt eine “strikte ‘No-Bag-Policy'”, in deren Rahmen nur mitgeführt werden darf, “was in einer Hosentasche Platz findet. Einzige Ausnahme bilden transparente Behältnisse bis maximal A6-Format”.

Viel Angebot in Wien und Umgebung

Wer nebst oder auf der Ringstraße keinen Platz mehr findet oder gerne bei etwas weniger restriktiven Vorkehrungen feiert, hat viele Möglichkeiten zum Ausweichen quasi gleich um die Ecke. So zählt man weitere sechs Viewing-Optionen alleine im ersten Wiener Gemeindebezirk – vom Hard Rock Café bis zum MAK. Auch in den restlichen innerstädtischeren Bezirken locken von überschaubareren Hotelbars, Lokalen, Restaurants oder Kinos bis zu größeren Locations, wie dem Wiener Eislaufverein am Heumarkt oder der Volksoper, zahlreiche Veranstalter mit großen Bildschirmen und der Verheißung von ESC-Stimmung.

Wer mehr in der hauptstädtischen Peripherie verankert ist, wird im Gleis//Garten in Wien-Meidling – einer Location mit viel ESC-Public-Viewing-Erfahrung -, der ESC-erprobten Ottakringer Brauerei oder auch in Wiener Fortgehinstitutionen wie dem sagenumwobenen U4, dem Hawidere, dem Weberknecht oder TheLoft, standesgemäß bedient. Zieht man den Kreis noch etwas weiter in Richtung Wiener Umland, locken auch Locations in Baden bei Wien, Mödling, Mistelbach, St. Pölten oder in Wiener Neustadt zum gemeinsamen Betrachten des bunten Fernsehspektakels. Im Burgenland kommt man im südlichen Oberwart zwar nicht in den Genuss des ESC vor Ort – die Stadt hatte sich um die Austragung bemüht -, aber immerhin zu einem Public Viewing am Hauptplatz.

ESC-Fans im Westen mit weniger Optionen

Auch das oberösterreichische Wels hatte seinen Hut in den ESC-Austragungsring geworfen und hat nun zwar kein Livefeeling vor Ort, aber die Möglichkeit zum Gemeinschaftsschauen im Starmovie Kino. Die Kinokette lässt sich insgesamt nicht lumpen und öffnet auch noch an ihren Standorten in Peuerbach, Regau, Ried und Steyr (alle OÖ) ihre Pforten für ESC-Fans.

Blickt man in Richtung Süden des Landes, ist man nicht mit einer Unzahl an Möglichkeiten konfrontiert: Aber immerhin kann man unter je zwei Locations in Villach und Klagenfurt sowie zwei in Graz, und je einer in Mürzzuschlag, St. Stefan ob Stainz und im steirischen Lieboch auswählen. In Salzburg, Tirol und Vorarlberg bleibt einem die Qual der Wahl hingegen erspart, gibt es doch in Salzburg-Stadt, Innsbruck und in Dornbirn jeweils nur eine Public-Viewing-Gelegenheit.

Insgesamt gilt, sich im Vorhinein darüber zu vergewissern, ob eine Location tatsächlich auch die beiden Semifinalshows zeigt. Das samstägliche Finale ist bei allen Veranstaltern eine Bank.

(S E R V I C E – https://songcontest.orf.at/story/public-viewing100 )

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