Spontanbefragung

Nordtiroler Bobbahn für italienische Winterspiele?

Dienstag, 22. November 2022 | 07:04 Uhr

Bozen – Nach einer Initiative der Südtiroler Partei “Team K” und der Tiroler “Neos” machte vergangene Woche auch die Region Venetien (kurzzeitig) Druck, damit die Bobbahn in Igls bei Innsbruck als Austragungsstätte der Bob-, Rodel-und Skeletonbewerbe im Rahmen der Olympischen Spiele 2026 genutzt wird.

Die Spiele finden bekanntlich in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt. Dort soll eine 2008 geschlossene Bobbahn renoviert werden. Die Kosten dafür seien laut Luca Zaia, Präsident der Region Venetien, aufgrund der Krisen von 61 auf 85 Millionen Euro gestiegen. Er halte es daher für sinnvoll, die Bobbahn in Igls zu nutzen, sagte er. Einen Tag später ruderte Präsident Zaia wieder zurück.

Kritiker der Initiative befürchten, dass eine Einbindung von Igls zu zusätzlichen organisatorischen Herausforderungen führen könnte. Ohnehin würden die Winterspiele auf zwei norditalienische Regionen und acht verschiedene Ortschaften aufgeteilt werden.

Was meint ihr: Sollten die Olympischen Spiele 2026 auf Österreich (Igls) ausgeweitet und dafür eine Kostenersparnis erzielt werden oder ist das keine gute Idee? Nehmt jetzt an der Spontanbefragung teil!

Von: luk

Kommentare

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39 Kommentare auf "Nordtiroler Bobbahn für italienische Winterspiele?"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Boxer the workhorse
Boxer the workhorse
Grünschnabel
17 Tage 5 h

Weitere kostenintensive Sportstätten, die dann zwangsläufig zu Ruinen werden, braucht kein Mensch. Wäre doch eine super Gelegenheit, dem Konstrukt Euregio Leben einzuhauchen. 

Doolin
Doolin
Kinig
17 Tage 4 h

…Provinz Belluno hat mit Euregio nix zu tun…diese Spiele heissen so nebenbei nur Milano-Cortina…

Lausgitsch
Lausgitsch
Neuling
16 Tage 20 h

@Doolin Egal mit oder nicht zutun mit Euregio , die Venunft sagt mir das die besehende in Österreich die richtige Entscheidung ist

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
17 Tage 2 h

Anscheinend ist auch 🇦🇹 Innsbruck Igls dringend baulich und technisch sanierungsbedürftig. Wenn die dafür kolpotierten 30 Millionen stimmen sollten, dann schon besser eine neue Bahn in Italien, denn dann hat man was “Eigenes” und schließlich sind es 🇮🇹 ITALIENISCHE Olympische Winterspiele….

anonymous
anonymous
Kinig
17 Tage 55 Min

80 mill U 30mill ist ein Riesen Unterschied

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
16 Tage 23 h

@anonymous…ich kann auch rechnen. Aber 30 Millionen für eine Bahn in Österreich würden zu Lasten des vom IOC bezahlten Anteils am Olympischen Budget für Italien !! gehen. Oder noch schlimmer, ganz zu Lasten des CONI und damit der italienischen Steuerzahler…

anonymous
anonymous
Kinig
16 Tage 22 h

Rudolf,Schau Mal nach Turin, über 100 mill, jetzt verrotet die Bahn vor sich hin
Ist das für dich nachhaltig? Na dann gut Nacht

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
16 Tage 21 h

@anonymous.. Turin ist ja auch als Wintersport Destination weltbekannt🤣. Außerdem war das, wie übrigens in Sestriere auch, sehr viel Agnelli Kohle…

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
16 Tage 4 h

@anonymous..wenn es hier um Geld geht, ist der Aufschrei “Unser (Steuer) Geld” immer riesengroß. Vorallem von Denen, die selber Wenig bis Keines haben/zahlen und nur neidisch und missgünstig sind. Objektiv und mit Sachwissen wird hier fast nie argumentiert. Ohne die Agnellis hätte Turin, genauso wie z.B. Atlanta/Georgia/USA mit Coca-Cola, die Spiele niemals bekommen…

Stolzz
Stolzz
Tratscher
17 Tage 5 h

Die Nutzung der Anlage in Innsbruck/Igls wäre naheliegend, vor allem dann, wenn mann/frau die sattsam bekannte Nachhaltigkeit endlich ernst nehmen würde. Und was soll organisatorisch eine große Herausforderung sein? Anstatt nach Cortina fahren 50 Athleten nach Innsbruck. Leben wir endlich mal das vereinte Europa!

ieztuets
ieztuets
Superredner
17 Tage 4 h

Bob- und Rodelschläuche sein leicht genue, gscheider war sowieso Naturbahnrodeln!

Jopfi
Jopfi
Grünschnabel
17 Tage 3 h

Ja ja ja!!

OrtlerNord
OrtlerNord
Superredner
14 Tage 21 h

itz….
Zwei Wochen warm und du kannst den Rest der Bahn einpacken!

diskret
diskret
Superredner
17 Tage 5 h

Gar keine brauchst die sollen arbeiten gehen

burner
burner
Grünschnabel
17 Tage 4 h

Nicht vergessen, dass auch Igls 30 Millionen für den Umbau haben möchte

Spartacus
Spartacus
Superredner
17 Tage 1 h

Sicher wird Österreich, für die Anpassung der Anlage auf olympisches Niveau, eine finanzielle Beteiligung italiens verlangen. Unsere Eiskanalsportler sollen dabei aber nicht versäumen ein Trainingsrecht für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte zu garantieren.

Italo
Italo
Universalgelehrter
16 Tage 21 h

brunet isch jo logisch woansch dei Össis schenken ins epas,und auf der Werbung waren sie a schorf

Neumi
Neumi
Kinig
17 Tage 5 h

Nutzt das Ganze für Eiskunstlauf, dann reden wir weiter.

OrtlerNord
OrtlerNord
Superredner
14 Tage 21 h

neumi…
oder wie Willy Bogner mit den Ski, dann brauchst auch keine Abfahrtspiste!

ghostbiker
ghostbiker
Universalgelehrter
17 Tage 5 h

so a Blödsinn deß Olympia.nur da die Spiele mochn wo eh schun olls isch.

ottonormal
ottonormal
Grünschnabel
17 Tage 4 h

Warum nicht die von der Olympia 2006 in Cesana nahe Turin?

info
info
Superredner
17 Tage 3 h

Die steht seit 10 Jahren still, bräuchte ein neues Kühlsystem, ist südlagig und so tief gelegen, dass sie nicht zukunftstauglich ist.

krokodilstraene
Tratscher
17 Tage 5 h

Das werden wohl der italienische Stolz und die Unbeweglichkeit des IOC nicht zulassen…

info
info
Superredner
17 Tage 4 h

Auf alle Fälle: Die Zusammenarbeit stärkt den olympischen Geist, Flächenversieglung und hohe Erhaltungskosten bleiben erspart.
Und
auch den Kritikern wird etwas Wind aus den Segeln genommen, das größte
Problem der Sportgroßveranstaltungen scheint nämlich gerade ihr Image zu
werden.

anonymous
anonymous
Kinig
17 Tage 2 h

Gut so ,aber den Kompatscher muss man noch verklickern was Nachhaltigkeit bedeutet

OrtlerNord
OrtlerNord
Superredner
17 Tage 44 Min

ano……
Wo die Wettbewerbe stattfinden entscheidet allerdings nur das Olympische Komitee!

supersonic
supersonic
Neuling
17 Tage 2 h

Olympische Spiele 2006 in Turin: 10 Jahre später wird die Bobbahn in Cesana Torinese geschlossen
Die Anlage hat einhundertzehn Millionen Euro gekostet und wenige Veranstaltungen beherbergt. Heute ist es verlassen. Das Kupfer aus den Elektroinstallationen wurde gestohlen und die alten Schilder mit den fünf olympischen Kreisen baumeln hier und da.
Und so alle Stätten welche gebaut wurden.Wo liegt die Nachhaltigkeit die heutzutage großgeschrieben wird..?… nur auf undurchsichtiges Papier.

Zussra
Zussra
Tratscher
17 Tage 3 h

Wellatn des übohaup di Nordtirola. I glab wo eha net, ha?

xyz
xyz
Superredner
17 Tage 1 h

Könnte Vorbild sein für zukünftige Spiele! Nachhaltigkeit anstatt irrsinnige Projekte

Doolin
Doolin
Kinig
17 Tage 13 Min

…Winterolympia in Quatar wäre ein Hit…

Gredner
Gredner
Kinig
16 Tage 17 h

@Doolin darf ich dich vom Hocker reissen?

Das ist nämlich schon geplant. Vorerst dürfen wir die asiatischen Winterspiele 2029 mitten in der Wüste in Saudi Arabien bestaunen, die das Olympische Komitee dort veranstalten wird. Siehe: http://www.futurix.it/2022/10/giochi-invernali-asiatici-2029-nel.html

burner
burner
Grünschnabel
17 Tage 2 h

30 Millionen Invest auch in Tirol:
https://tirol.orf.at/stories/3177513/

Gredner
Gredner
Kinig
16 Tage 17 h

In ganz Italien gibt es keine Bobbahn. Wenn sie irgendwo Sinn macht,
dann in Cortina, denn dort gab es schon immer eine, die bis vor wenigen
Jahren auch in Betrieb war. Es fehlte “nur” am Geld diese zu renovieren.
Jetzt wo das Geld da ist, sollte man diese Arbeit endlich in Angriff
nehmen.

HolerStaude
HolerStaude
Neuling
16 Tage 20 h

ich hoffe diese Sportarten werden bald von den olympischen Disziplinen gelöscht. Wenig Athleten und keine Zuschauer.

OrtlerNord
OrtlerNord
Superredner
14 Tage 21 h

Holer…….
Wenn du die ganze Rodler und Bobfahrer zusammen zählst dann sind das sicherlich mehr als die Ski Abfahrtsläufer !
Olympia ist eben auch für Randsportarten enorm wichtig!

Paladin
Paladin
Superredner
16 Tage 19 h

Gerade in Zeiten von Klimakonfernz und dem Schlagwort: Nachhaltigkeit das man gefühlt alle 5 Sekunden irgendwo liest, sollte diese Debatte gar nicht erst existieren. Natürlich dürfen hier Millionen nicht in den Sand gesetzt werden, sondern im Sinne der, Achtung Schlagwort: Nachhaltigkeit und Völkerverständigung, die bestehende Anlage in Österreich genutzt werden. Aber die Scheinheiligkeit der Politik (und der Menschen) offenbart sich gerade in solchen Situationen immer wieder aufs neue.

Nickname
Nickname
Grünschnabel
16 Tage 17 h

wenn men nochholtige spiele will nor gibs meiner meinung noch leimer oane lösung und zwor gibs niamer spiele in oan ort, sondern aufgetoalt af mearere orte. nor wern di sportstätten dert hergrichtet und drnoch a weiter gnutzt. nutzt nicht epps zu mochn wos nor in 5~10 johr laimer kostn verursocht. und des gilt net lai fer olympische spiele, sondern fern rescht a. beispiele gibs zu hauf wo stadien gmocht wordn sein (erneuert, ausgebaut, usw.) und drnoch nutzt sie koan mensch bzw. seinse viel zu groaß und zu kostenintensiv fern “normalen” gebrauch.

Look_at_Yourself
Look_at_Yourself
Universalgelehrter
16 Tage 4 h

.
Natürlich sollte man immer vorhandene Anlagen nutzen, bevor man das Geld für immer neue Sportstätten zum Fenster raus schmeißt.
Die meisten dieser Anlagen, die alle paar Jahre weltweit gebaut werden, verkommen nach den Spielen zu Bauruinen.
Das olympische Komitee und die auch die FIFA verdienen die Milliarden und der Steuerzahler bleibt auf den Kosten sitzen.

OH
OH
Superredner
14 Tage 21 h

Es ist doch schon absurd die Spiele in Mailand (was hat MI mit Winter zu tun? ) und Cortina auszutragen. Wenn schon Winterspiele, dann auch in traditionellen Wintersport-Orten !!!!!
Dieses Hin und Hergereise sprengt schon die Kosten. Dann soll noch bis Igls gefahren werden ???!
Das hätte man sich alles vorher überlegen sollen !!!!

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