Ein Spiel mit Martin Ausserdorfer

Bürgermeister eröffnet Eishockeyfeld auf Dolomitensee

Montag, 12. Januar 2026 | 11:03 Uhr

Von: idr

Rasen-Antholz – Wo sich im Sommer fleißigen Wandern eine Abkühlung bietet, wird jetzt auf Natureis Hockey gespielt. Martin Ausserdorfer, Bürgermeister von St. Lorenzen und Direktor der BBT-Beobachtungsstelle, hat am Antholzer See ein Eishockeyfeld präpariert – mit Schneeschaufel, Puck und jeder Menge Enthusiasmus.

Ein Bild, das er auf seinem Instagram-Profil hochlud, zeigt Ausserdorfer auf dem zugefrorenen See, umgeben von den verschneiten Gipfeln des Naturparks Rieserferner-Ahrn. Der Text dazu: „Wo ein Wille, da ein Weg. Freigemacht und Hockey gespielt!“ Der Antholzer See auf 1.642 Metern Höhe bietet im Winter perfekte Bedingungen – wenn die Eisdecke dick genug ist, wird sogar eine Langlaufloipe direkt auf dem See gespurt.

Bürgermeister Martin Ausserdorfer eröffnet Eishockeyfeld auf Antholzer See
instagram/martinausserdorfer1

Dass Ausserdorfer zur Schneeschaufel greift, passt zu seinem Ruf als Macher. Der SVP-Politiker leitet nicht nur seit 2015 die Marktgemeinde St. Lorenzen, sondern auch die BBT-Infostelle in Franzensfeste. Um beide Jobs unter einen Hut zu bringen, hat er seine Arbeitszeit beim BBT reduziert und verzichtet auf 15 Prozent seiner Bürgermeister-Entschädigung.

Der Antholzer See ist vor allem als Heimat des Biathlon-Weltcups bekannt. Die Südtirol Arena zieht jedes Jahr Tausende Fans an. Doch im Winter verwandelt sich der zugefrorene See auch in ein Paradies für Schlittschuhläufer, Winterwanderer – und nun eben auch für spontane Eishockeyspieler.

Bürgermeister räumt Missverständnis aus dem Weg

In einer Leserzuschrift wurde die Frage aufgeworfen, ob der Antholzer See nicht seit 7. Januar innerhalb der roten Zone rund um die Biathlon Arena anlässlich der Olympischen Spiele gewesen sei. Bürgermeister Martin Ausserdorfer erklärte auf Nachfrage dazu, der Zugang sei zum Teil für die Allgemeinheit offen. Er verwies dabei auf eine Auskunft eines angrenzenden Hotels, das ihn über die gegenwärtige Lage informierte.

Bezirk: Pustertal

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