Cooles aber gefährliches „Balkonschwimmbad“ löst Diskussion aus

Cool: Improvisiertes Schwimmbad bringt Internet zum Staunen

Dienstag, 27. Juni 2017 | 08:15 Uhr

Spanien – Ein improvisiertes Schwimmbad, das mit einer Plastikplane auf einem Balkon konstruiert wurde, löst im Netz eine heftige Diskussion aus.

Wie im Bild deutlich zu sehen, wurde das improvisierte Schwimmbad mithilfe einer wasserundurchlässigen Plastikplane, dessen Ränder am Balkongeländer festgebunden wurden, gefertigt. Ein kleiner Bub hat offenbar große Freude mit dem kleinen Schwimmbad. Auch ein Wasserschlauch, der aus der Wohnung kommt, ins Schwimmbecken ragt und vermutlich zum Befüllen verwendet wurde, ist im Foto deutlich zu erkennen. Das Bild des „Balkonschwimmbads“, von dem man weder die Authentizität noch die Herkunft kennt, wurde von einem unbekannten Nutzer ins Internet gestellt. Einige Indizien lassen vermuten, dass das Foto in Spanien aufgenommen wurde.

Twitter/kk-goatinho_

Schon kurze Zeit später wurde das Foto im Netz hundertfach geteilt, während unter dem Bild eine heftige Diskussion entbrannte. Mehrere „Techniker“ begannen bald, anhand des einen Fotos und der geschätzten Wassertiefe das Gewicht des Schwimmbads zu errechnen, wobei unerwarteterweise über Twitter die Teilnehmer einen Crashkurs in Sachen Architektur erhielten. Eine Gruppe katalanischer Architekten meinte, dass eine Wassertiefe von 40 Zentimetern und somit das entsprechende Gewicht genüge, um die Stabilität des ganzen Stockwerks zu gefährden. Dies gelte laut den engagierten Architekten auch für Neubauten und nicht nur für ältere Gebäude.

Ob das das schwimmende Kind und ihre Eltern wissen? Es wäre nicht das erste Mal, dass eine findige Idee, bei der aber nicht alle möglichen Konsequenzen bedacht wurden, in einem Desaster endet. Hoffentlich findet sich jemand, der die Eltern des kleinen Jungen auf die Gefahren aufmerksam macht. Es gibt auch andere Mittel gegen die Hitze als ein „Balkonschwimmbad“.

 

Von: ka