Verantwortungsvoller Konsum

Fleisch: Was dürfen wir noch essen?

Montag, 11. Februar 2019 | 08:28 Uhr

Fleisch ist für viele Menschen ein fester Bestandteil des eigenen Speiseplans. In Italien werden durchschnittlich 80 Kilo Fleisch- und Wurstwaren pro Person in einem Jahr gegessen. Damit essen wir etwa dreimal so viel Fleisch, wie eigentlich als gesund eingestuft wird. Wichtig wäre es jedoch, mehr Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte zu essen.

Viele Menschen wären bereit, einen Teil des Fleisches wegzulassen, sind aber verunsichert. Fest steht: Zu viel Fleisch schadet nicht nur unserer Gesundheit, sondern auch der Umwelt. Falsche Ernährungsgewohnheiten zerstören die Natur, fördern den Klimawandel und das Artensterben. Um dem entgegenzuwirken wird empfohlen, nur regionales Bio-Fleisch in Maßen zu verzehren.

Welches Fleisch solltet ihr kaufen, wenn ihr auf Gesundheit und Umwelt achten möchtet?

Rind

Die industrielle Produktion von Rindfleisch belastet die Umwelt stark, da sie durch bei der Produktion entstehende Methangase das Klima strapaziert. Rind sollte daher generell sehr selten auf dem Speiseplan stehen. Wenn, dann sollte man beim Kauf auf Bioware aus Südtirol achten.

Kalb

Ernährungsexperten empfehlen Kalbfleisch, weil es viel wertvolles Eiweiß und dagegen nur wenig Fett enthält. Doch auch hier gilt: Alles mit Maß und Ziel.

Schwein

Bei Produkten aus Schweinefleisch sieht es ähnlich aus: Produkte in Bioqualität aus Südtirol können in Maßen gekauft und gegessen werden.

Huhn

Für Hühnerprodukte gilt: Waren mit Biolabel sind ebenfalls in Maßen zu genießen und damit am besten. Zu achten ist auf einen geringen Transportweg.

Welche pflanzlichen Alternativen zu Fleisch gibt es?

Soja ist als Fleischersatz in Mode, doch Linsen, Bohnen und Erbsen können genauso als Fleischersatz genützt werden. Soja hat einen langen Transportweg.

Esst ihr in Maßen qualitativ hochwertiges Biofleisch aus Südtirol und vom Metzger des Vertrauens, so ist dem nichts entgegenzusetzen. Das Ganze hat nichts mit Werbung zu tun. Gammelfleischskandale in Italien, Deutschland et cetera sind die Folge eines erbarmungslosen Preis-Dumpings und dem Hype von Billigprodukten. Der erbarmungslose Kampf um niedrige Preise fällt auf uns selbst zurück. Wir vergiften unseren Körper mit Lebensmitteln, die minderwertig sind.

Früher aßen unsere Landsleute wenig Fleisch. Es war ein Luxusgut. Heute übertreiben wir es oft mit dem Verzehr von Fleisch, insbesondere dann, wenn es billig produziert und verkauft wird. Die negativen Folgen für unsere Gesundheit, die Tierhaltung und das Klima, sollten nicht unter den Tisch gekehrt werden.

Auf jeden Fall schmeckt man den Unterschied: Billigfleisch ist mit Qualitätsfleisch nicht vergleichbar. Weniger ist auf jeden Fall mehr! Kinder sollten auf keinen Fall auf Fleisch verzichten.

Wie viel Fleisch dürfen wir essen?

Lediglich 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Denn neben den guten Nährstoffen sind im Fleisch auch Cholesterin und gesättigte Fettsäuren enthalten. Zu viel davon stört den Fettstoffwechsel und kann zu Herz- und Kreislauferkrankungen bis hin zum Schlaganfall führen.

Dazu kommt, dass Schwein, Rind und Lamm zum roten Fleisch zählen. Laut WHO gilt das als wahrscheinlich krebserregend. Gepökeltes und verarbeitetes rotes Fleisch in Wurst beispielsweise löst nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sogar eindeutig Darmkrebs aus. Wer jeden Tag rotes Fleisch isst, hat ein erhöhtes Risiko an Krebs zu erkranken, warnt die DGE.

Wie viel Fleisch esst ihr und worauf achtet ihr beim Fleischkauf?

Von: bba

Kommentare

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30 Kommentare auf "Fleisch: Was dürfen wir noch essen?"


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Landschaftspfleger
4 Tage 19 h

Ich kann mir nicht vorstellen, dass naturnah, regionales Lamm-, Rind- und Schweinefleisch Krebserregend sind, denn dann wären nicht viele Bergbauern teilweise sehr alt geworden und kaum an Krebs gestorben. “Bioprodukte” kommen hierzulande eher aus größeren Betrieben, da es für kleinere Bergbauern auf Grund des ungünstigen Geländes oft kaum möglich ist alle Biovorschriften einzuhalten, obwohl sie ihr Vieh meist sehr liebevoll behandel. Deshalb sage ich naturnah, regionale Produkte stehen Biozertifizierten um nichts nach.

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
4 Tage 17 h

solltest du dich jemals Zeit nehmen ein oaar internationale Studien zu lesen, dann würdest du sehen, dass das nichts mit bio zu tun hat (zum Teil auch denn diese enthalten keine Hormone, Medikamente und Pestizide) sondern in erster Linie geht es eher mehr um die grosse Menge Eiweisse die für unseren Metabolismus nicht gesund sind. Bei den geräucherten Fleisch kommen dann auch noch die chemische Verbindungen des Räucherns dazu.

Andreas1234567
Andreas1234567
Grünschnabel
4 Tage 13 h
Einen lieben Gruss nach Südtirol, selbst bestell ich auf Alm und Hütte bewusst und bevorzugt Lamm, Bock ,Ziege . Das Fleisch ist sicher nicht tausende Kilometer durch Europa gekarrt worden,. Diese ganzen “Bio-Zertifikate” meidet der Bergbauer, es kostet Zeit und Geld. Auditierung,unangekündigte Besuche.. Um das Geld wieder reinzuholen braucht es “Masse”. Investitionen.. Ein Rad welches sich zur Freude der Banken zu drehen beginnt. Auf dem Bild sieht man Speck, auf einem Berghof nach Hausrezept geräuchert. Von Almschweinen welche die Sommersaison auf Alm und Hütte verbracht haben. Wird abends dann gern dünn geschnitten gereicht und der hier schreibende Tourist mit dem… Weiterlesen »
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Tratscher
3 Tage 22 h

Landschaftspfleger@
du schriebst zwar einen Riesen Großen Blödsinn da, aber Hut ab für die Daumen hoch, genau das Gegenteil ist die Wahrheit!! wenn es ein Bio (Naturbelassen) gibt dann kommt es aus der Natur, da die Bergbauer nicht diese Fördergelder wie Groß Bauern zu Verfügung haben frisst das Vieh eines Bergbauern wenig oder gar keine Zusätzliche Unnatürliche Nahrungsbzusätze..mei Osterlamm kommt vom Bergbauer nicht vom Großbauer !!!!!! da gibt’s kein Bio!!!

Firewall
Firewall
Tratscher
3 Tage 22 h

Landschaftspfleger@

” Wer nicht’s weiß muss viel glauben “

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
4 Tage 18 h

was in Alternativmedizinische Kreise schon längst bekannt ist kommt jetzt schön langsam auch bei der Schulmedizin an! Wie viele Tote hätte man sich sparen können?? Aber für die Schulmedizin ist nur eines wichtig: impfen! Andere präventive Massnahmen kennen sie nicht! Und mal schauen wie lange es noch dauert bis die Kuhmilch und seine Eiweisse endlich an ungesund anerkennt wird! Dazu wird sie zur Zeit immer noch als Osteoporose schützend angegeben…

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
4 Tage 19 h

wenn man des fleisch afn foto senkrecht stellt, schaugs aus wia….😂😂😂😂

LaLuna
LaLuna
Neuling
4 Tage 17 h

Mann sein mir primitiv

elvira
elvira
Superredner
4 Tage 15 h

sem hosch du bis iaz ober lai komische……zu gsicht gekriag!!!!!ober villeicht bisch jo ersch in die pubertät kemen. sem konn men den kommentar verstian😉

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
4 Tage 13 h

@elvira, es zwoa denkt ober schun an wian fockisch😂😂

Mauler
Mauler
Tratscher
4 Tage 16 h

Mias mor ins iatz no vorschreiben lossn wos und wiaviel mor Essen???

Missx
Missx
Universalgelehrter
4 Tage 13 h

@mauler
Eine bestimmte Gesellschaftschicht täte besser daran zu tun, was andere sagen. Für das eigene Wohl sozusagen.

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
4 Tage 13 h

Mauler
Nein, müssen sie nicht. Guten Appetit.

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
4 Tage 13 h

wie die Raucher und Säufer dürfen auch Sie aus ihrem Körper machen was Sie wollen! Aber danach bitte nicht beklagen….

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
3 Tage 23 h

@Missx
Eine bestimmte Gesellschaftsschicht…? Wo die untere Schicht tun muss, was die obere sagt? Donnerwetter! So weit sind wir schon.

LaLuna
LaLuna
Neuling
4 Tage 17 h

Leider ist das Angebot an regionalem, biologischen Fleisch noch sehr spärlich

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
4 Tage 13 Min

es sein für die bauern zu viele zusätzliche Auflagen, dasses sich für sie nit auszohlt.. in deitschlond mochen lei so viele bauern bio, weil sie für die milch mitte 40 cent pro liter kriagen stott mitte 30 cent für konventionelle milch.. bei ins isch die Preisspanne no nit so unterschiedlich, sodass sich der Mehraufwand uanfoch nit auszohlt.. bei die Obstbauern mochen a lei sehr viele bio, weil sie hoffen die biopreise bleiben weiterhin so guat wia die letzten Jahre.. i find wenn donn soll mans aus Überzeugung tian und nit wegen en Geld!

LaLuna
LaLuna
Neuling
3 Tage 22 h

@So sig holt is
Es findet bereits ein Umdenken statt.
Ich kenne einige Bauern die aus Überzeugung biologische Landwirtschaft betreiben.
TENDENZ STEIGEND

Mutti
Mutti
Superredner
4 Tage 19 h

I kaf einheimisches Fleisch, und mochs net zu oft,man konn a ondere sochen mochen

Targa
Targa
Tratscher
4 Tage 12 h

Am Besten weniger Fleisch essen!

elvira
elvira
Superredner
4 Tage 15 h

sel wern die lait woll gach kapiern dass 4 schnitzl um 1,5 euro nix gscheids sein

Staenkerer
4 Tage 16 h

wenn i insre bevölkerung zomzähl und de gonzn touristn dazuazähl werd des fleisch aus heimischen ställen, a ba sparsamen verzehr aller, nit long roachn … wos sell de werbung also? mir bauen bei weitn nit genua gemüse un, schun gor nit hülsenfrüchte, also kafn mir im teuern biolodn, im etwas billigeren gemüsegschäft und an der suppermarktgemüsetheke gleich guat ein, denn es meiste kimmt von auswerts und zwor ba olle, ohne der möglichkeit von a konntrolle! wos soll des also?

Martha
Martha
Tratscher
4 Tage 17 h

Fleischeslust soll Sünde sein !!!

wottel
wottel
Grünschnabel
4 Tage 16 h

Endlich mol a super Artikel😊👍🏼galing werrns schun mearer verstian dass zuviel Fleisch ungsund isch.und wia die Tiere kholtn werrn isch in viele gleich.kaf souwisou lai einheimisches oder Biofleisch .hon des nimmr längr mit mein Gewissn vereinborn gekennt wia de ormen Viecher kholtn werrn.a wenns mear kostet gib is gern aus 1 bis 2 mol die Woch kannt sich des jeder leistn.

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
4 Tage 21 h
AGrianer
AGrianer
Grünschnabel
4 Tage 11 h

Wir leben alle so ungesund, und werden trotzdem durchschnittlich immer älter…

Brixbrix
Brixbrix
Tratscher
4 Tage 9 h

Wellnse mit den Artikel Schleichwerbung mochn ???

Staenkerer
4 Tage 8 h

des isch woll werbung auf fieser art: olles letzredn bis es heimische, als bestes und teuerstes, übrig bleib und nit “schleich”werbung! i wett das ol de länder von de des fleisch oder gemüße kimmt von ihren produkten a behaupten!

nok
nok
Tratscher
4 Tage 3 h

Esst das was euch schmeckt.

Das schlimmste ist gesund zu sterben…

OrB
OrB
Universalgelehrter
3 Tage 23 h

Es gibt nicht genug Fleisch Made in Südtirol, rechnen wir nur mal den Bedarf den schon die Gastronomie alleine hat, wenn wir dann noch die Familien dazunehmen, wo soll das alles herkommen?

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