Strahlende Gesichter bei Fangemeinde und Organisation

Fuzzi Kofler aus Südtirol gewinnt die Ötztal-Classic

Dienstag, 10. August 2021 | 08:05 Uhr

Ötztal – Die 23. Ötztal-Classic wurde vom Streckenrad aus geprägt. „Schau ein Käfer, schau ein Ferrari, das ist ein Lambo“, und Prinz Leopold von Bayern mit dem wertvollsten Auto bei der diesjährigen Ötztal-Classic mit seinem BMW 503 Cabrio Bj 1957 mitten drinnen.

Das Zuschauerinteresse entlang der 420 Kilometer war so enorm wie noch nie. An allen Abzweigungen und Gassen applaudierten Oldtimer Freunde. Aus selbstgebauten Fahnen konnte man die Grüße lesen, gefühlte tausende Hände winkten vom Straßenrand. Beifahrerinnen hatten mit dem Zurückwinken alle Hände von zu tun, mussten aber höllisch konzentriert bleiben, denn ihre Aufmerksamkeit galt vor allen anderen Dingen dem Roadbook und den 53 zu bewältigenden Wertungsprüfungen. Die Streckenführung hatte es in sich, aber alle Autos kamen ins Ziel und Pilot und Co-Piloten hatten im Ziel in Oetz dieses glückliche Grinsen im Gesicht, wenn einem etwas Gutes widerfahren ist.

Sportlich blieb es äußerst spannend bis zum Ende. Die 68 Starter nahmen die Sache sehr ernst und es wundert Experten daher nicht, dass es nach Tag eins zwischen Rang eins und zwei nur 0/01 Strafpunkte den Unterschied ausmachte. Gerhard Orlik führte auf Lotus Eclat vor Fuzzi Kofler aus Südtirol. Die besten zehn trennten lediglich 1,6 Punkte. Am Freitag auf der legendären Ötztaler Radmarathon Runde, durch Nord- und Südtirol über die Alpenpässe – Brenner-Jaufen und Timmelsjoch – konnte sich der Gesamtsieger von 2019 Harald Kilzer, auf seinem Mercedes W115 gegen den viermaligen Sieger Michael Berger auf BMW 2002 mit 1,14 Punkten behaupten. Kilzer führte nach zwei Tagen das Feld an. Spannung pur am Start zum Finaltag. Fuzzi Kofler fuhr den dritten Bewerbstag beinahe fehlerfrei und gönnte sich und seinem Co-Piloten Franco Gaioni in Mittenwald mit bereits ein Glas Sekt, wo er spontan mit Olympiasieger Patrick Ortlieb und seiner Frau Kathrin anstieß, diese kennen sich noch aus aktiven Skirennzeiten. Spannend wurde es noch einmal beim Start in der Seefelder Fußgängerzone. Alles war alles sehr eng und voll mit Zusehern. Da passierte schon der eine oder andere Fehler beim Start, Fuzzi Kofler blieb davon aber unbeeindruckt, sein Porsche Baujahr 1958 mit Startnummer 13 lief hervorragend. Die Weiterfahrt ins Ziel war für alle Teilnehmer ein Kinderspiel, standen doch nur noch drei Passierkontrollen an. Dass am Ende nur zwei Zehntel Punkte den Unterschied um den Sieg ausmachte, zeigt wie professionell manche Teams vorbereitet zur ins Ötztal anreisen. Vor zwölf Jahren bei der zehnten Ötztal-Classic stand Fuzzi Kofler bereits einmal ganz oben auf dem Podest.

Viele Oldtimer Freunde interessiert natürlich, wie es Prinz Leopold von Bayern bei seinem Ötztal-Classic Debut erging. Im Gesamtklassement liegt er im Mittelfeld und in seiner Jahrgangsklasse konnte er sich mit Rang neun unter den Top-Ten behaupten. Also aller Ehren wert.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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14 Kommentare auf "Fuzzi Kofler aus Südtirol gewinnt die Ötztal-Classic"


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Storch24
Storch24
Kinig
1 Monat 11 Tage

420 km mit Dreckschleudern unterwegs. Wahrscheinlich tolles Rennen, aber hier ist alles erlaubt, Klimaschutz zum Trotz

schlauer
schlauer
Tratscher
1 Monat 10 Tage

@Storch24
Bin ganz Ihrer Meinung. Diese Autos gehören ins Museum und nicht auf öffentliche Strassen!! Und mit Sport hat das sowieso rein gar nix zu tun….

der echte Aaron
der echte Aaron
Universalgelehrter
1 Monat 10 Tage

@Storch
Ihre Elektro-Schrott-Autos werden niemals Klassiker, weil sie keine 30 Jahre überstehen. Weil es z.B keine Prozessor für ein so altes Model mehr gibt…..somit keine Reperatur mehr möglich bei einem Defekt…..

pingoballino1955
1 Monat 10 Tage

schlauer…………..und der sinnlose Bozner Flughafen,was ist mit dem???? Ein Start/Landungsmanöver bläst soviel Dreck raus,wie ein Oldtimer das ganze Jahr NICHT!

pingoballino1955
1 Monat 11 Tage

Congratulations an Fuzzi,seinem Porsche  und Team👍👍👍

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Wusste nicht, dass dieser Fuzzi immer noch mit einer alten Karre herumgast. Gratulation!

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Bravo Fuzzi!!!!

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Superredner
1 Monat 11 Tage

Lustige Namen gibts…..trotzdem Gratulation. 

primetime
primetime
Kinig
1 Monat 11 Tage

Ob sich hier jemand über die Luftverpestung echauffiert wie bei einem Raketenstart? 😆

iwoasolls
iwoasolls
Superredner
1 Monat 10 Tage

fu wo kimmp der fuzzi?

schlauer
schlauer
Tratscher
1 Monat 10 Tage

Der Fuzzi woar amol der Chef fan Sport Ruedl in der Bozner Weintraubengasse gegenüber fan Feichter Restaurant. Er isch a Tausendsassa bzw. woar überoll dabei wo a Rach aufgongen isch😅

eshobollerecht
eshobollerecht
Grünschnabel
1 Monat 10 Tage

Konn mir oaner sogen wiso dei mit ihmene Dreckschleider olm über die Pässe fohrn torfn u i mit mein Ad Blu foscht net in die Städte einitorf. Dei gonzn Oldteimerrennen sollnse verbiaten😡😡😡😡😡

Savonarola
1 Monat 10 Tage

der Fuzzy isch nit Südtiroler sondern Unterlandler

OrB
OrB
Universalgelehrter
1 Monat 10 Tage

Ab ins Museum mit diesen Dreckschleudern.
Kann ja jeder dort bewundern.

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