Mit dem Boot zu den schönsten Inseln

Lost in Paradise: Inselhopping im Ionischen Meer

Mittwoch, 15. August 2018 | 08:11 Uhr

Das Ionische Meer und seine zahlreichen grünen Inseln eignen sich hervorragend für das Inselhopping beziehungsweise Inselhüpfen, einer inzwischen äußerst beliebten Art zu reisen. Dabei „hoppst“ man während seines Urlaubs sprichwörtlich zwischen den einzelnen Inseln einer Inselgruppe hin und her.

Als Startpunkt eignet sich hierfür beispielsweise die griechische Insel Lefkada, wenn man mit einem PS-starken Motorboot oder einem Segelboot unterwegs ist. Das Lenken derselben ist nur mit einem Sportbootführerschein möglich. Ein eigenes Boot hat den Vorteil, dass man jene Orte erreichen kann, die man mit dem Auto niemals sehen könnte.

Die grüne Insel Lefkada kann von Italien aus angeflogen werden. So gibt es Flüge von Venedig nach Preveza (Flughafen auf Lefkada). Mit der Fähre kann man von Venedig oder Ancona bis nach Igoumenitsa fahren. Dies dauert sehr lange und ist nur dann angeraten, wenn man selbst ein Boot besitzt und dieses mit auf die Insel transportieren möchte.

Die Insel Lefkada:

Ein natürlicher Hafen befindet sich im Süden von Lefkada: Sivota Bay. Von hier aus können die Tagesausflüge mit dem Boot unternommen werden.

Unweit von Sivota Bay entfernt, trifft man auf majestätische Yachten.

Auf der Insel Lefkada befindet sich Cape Lefkada – ein Leuchtturm, von dem sich die berühmte Dichterin Sappho aus Liebeskummer gestürzt haben soll.

Auf Lefkada, in der Nähe von Porto Katsiki, befinden sich atemberaubende Strände und hellblaues, glasklares Wasser. Wunderschön ist es, die Lichtspiele zu beobachten.

Tagesausflüge:

Eine Insel, die man mit dem Boot – von Lefkada aus – ansteuern kann, ist Skorpios. Diese Insel, die einst Onassis besaß, gehört mittlerweile einer jungen Russin – für die Dauer von 100 Jahren.

Ein weiterer Tagesausflug, den man mit einem Boot machen kann, ist die Besichtigung des sehr kleinen Inselchens Agios Nikolaos (Heiliger Nikolaus). Über Treppen und einem kurzen Weg kommt man zu einem Kirchlein. Indem man an einer Schnur zieht, bringt man die Kirchenglocke zum Läuten. Der Ausblick ist spektakulär: Kristallklare Blau- und Grüntöne des Meeres lassen das Herz höher schlagen. Hier zu schwimmen, kommt einem Sechser im Lotto gleich.

Einen Besuch wert ist auch die Insel Ithaka. Sie bietet ebenso ein wunderschönes Meer mit Karibikflair. Man sieht auch Yachten, die hier ankern.

Fährt man hinüber zur Insel Kefalonien, so ist es angeraten, Assos anzusteuern: Hier gibt es einen wunderschönen Hafen mit bunten Häusern. Außerdem kann man hier die venezianische Festung besichtigen und von oben auf Assos hinunterblicken. Myrthos Beach ist auch ein Traum, den man sich erfüllen sollte. Dieser Strand ist mittlerweile nicht mehr über den Landweg erreichbar.

Typisch für Assos sind Häuser mit blauen Türen: Die ideale Kulisse für ein Urlaubsfoto.

Formicula zeigt wundervolle Gesteinsformationen und Meeresfarben. Hat man Glück, so sieht man hier Robben.

Atokos zeigt bezaubernde Farbspiele und ist ein beliebtes Ziel von Seglern.

Kalamos ist sehr ursprünglich und bezaubernd wegen der grünen, duftenden Pinienbäume. Porto Leone ist ein schöner Hafen, den man besichtigen kann.

Auf Thilia gibt es ein kleines Kirchlein und viele Olivenbäume. Segelschiffe ziehen daran vorbei.

Mitika ist auf dem griechischen Festland und sehr ursprünglich: Das Griechenland “von einst” und vom Tourismus noch nicht entdeckt.

Meganisi bietet atemberaubende Farbenspiele des Meeres. Entspannen ist hier ein Leichtes. Am Strand zu spazieren, ist ein Genuss.

Für das Inselhopping im Ionischen Meer eignet sich der Monat Juli. Hier scheint die Sonne jeden Tag. Weht mal der “Meltemi”, so kann man einen Ausflug mit dem Auto oder eine Wanderung machen. Wetterprognosen sind essentiell, wenn man mit einem Boot unterwegs ist. Die Winde sind immer zu berücksichtigen. Ein Wert ab vier auf der Beaufort-Skala lädt dazu ein, das Boot im Hafen zu lassen.

Von: bba