Frauen sollten ihre eigenen Bedürfnisse nicht vergessen

SVP-Frauen: „Mütter in ihren Lebensentscheidungen stärken“

Freitag, 10. Mai 2019 | 19:26 Uhr

Bozen – Anlässlich des Muttertages am Sonntag erinnert die SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard an die vielen verschiedenen Rollen, die die Gesellschaft an Mütter heranträgt.

Die meisten Frauen würden dabei dem Druck nachgeben und die eigenen Bedürfnisse und Ziele in den Hintergrund rücken. Mütter sollten jedoch in ihren Lebensentscheidungen unterstützt werden und vom Perfektionismus ablassen.

„Mütter sind Kindererzieherinnen und Haushaltsmanagerinnen, noch dazu Karrierefrauen. Oft sind sie auch Ehefrauen und Partnerinnen, Altenpflegerinnen, Vereinsobfrauen und ehrenamtliche Helferinnen, Mitarbeiterinnen”: Welche Lebensentscheidungen Frauen für sich und ihre Familie auch treffen, Mütter sollten auf ihrem Weg immer unterstützt und bestärkt werden“, betont Renate Gebhard.

„Kinder und Haushalt, Beruf und Ehrenamt, Freizeit und Hobbys: für Mütter ist es unmöglich, all diese Ansprüche zu erfüllen“, unterstreicht die SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard im Hinblick auf den Muttertag am kommenden Sonntag. Die Erwartungen der Gesellschaft an die moderne Frau seien jedoch sehr hoch. „Frau ist dann eine gute Mutter, wenn sie sich leidenschaftlich um ihre Kinder kümmert, sie soll aber gleichzeitig eine verständnis- und liebevolle Ehefrau und Partnerin, eine fleißige und ordentliche Hausfrau, eine erfolgreiche und gutverdienende Karrierefrau, eine ehrenamtlich engagierte Bürgerin und eine aktive Sportlerin sein“, zeichnet Gebhard ein Bild der hohen als auch überzogenen Ansprüche.

„In dieser Mehrfachbelastung erheben wir Frauen zusätzlich oft den Anspruch auf Perfektion und machen uns selber Druck, jeden Lebensbereich voll und ganz in der Hand haben zu müssen“, gibt Gebhard zu bedenken. Die SVP-Landesfrauenreferentin regt daher anlässlich des Muttertages dazu an, die hohen Ansprüche der Mütter an sich selbst fallen zu lassen. „Wir alle können dann ein Stück weit dazu beitragen, indem wir die Lebensentscheidungen von Müttern und von Familien respektieren – egal ob es sich um Alleinerziehende, um Vollzeitmamis oder um Karrierefrauen handelt: Jede Mutter wünscht sich im Grunde das Beste für ihre Kinder und ihre Familie“, so Gebhard. Die Bedeutung der Familie für die Gesellschaft in den Mittelpunkt rückt auch der Internationale Tag der Familie am 15. Mai, „der wohl nicht zufällig so nahe am Muttertag liegt“, unterstreicht Renate Gebhard.

Von: bba

Bezirk: Bozen

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