Von: stnews
In Meran ist am Montagvormittag ein Linienbus in Brand geraten. Die Feuerwehren der Umgebung stehen im Großeinsatz. Zu dem Brand kam es kurz nach 9.30 Uhr am Busdepot direkt hinter dem Bahnhof Meran gekommen.
Der Bus stand in kürzester Zeit in Vollbrand. Eine weitum sichtbare Rauchsäule stieg in den Himmel auf. Außerdem waren mehrere kleine Explosionen zu vernehmen. Über das Gebiet rund um den Brandherd legte sich ein strenger Geruch.
Geistesgegenwärtig handelnde Mitarbeiter vor Ort parkten mehrere unmittelbar daneben abgestellte Busse rechtzeitig um und verhinderten so eine Brandausbreitung auf weitere Fahrzeuge.
Unter schwerem Atemschutz bekämpften mehrere Trupps der Freiwilligen Feuerwehren von Meran, Untermais und Gratsch den Brand zunächst mit Wasser, später mit Schaum. Der Bus stand zu diesem Zeitpunkt bereits komplett in Flammen.
Zur Brandbekämpfung wurden insgesamt vier Tanklöschfahrzeuge benötigt, um den hohen Löschwasserbedarf zu decken.
Probleme bereitete laut den Wehrleuten die Wasserförderung: “Die verfügbaren Hydranten vor Ort lieferten stark verschmutztes Wasser, was zu Verstopfungen in den Tankfahrzeugen führte. Die massive Rauchentwicklung über Meran sorgte für kurzfristige Verunsicherung in der Bevölkerung. Es bestand jedoch zu keiner Zeit Gefahr.
Verletzt wurde niemand.”
Der Linienbus war noch außer Dienst und ohne Fahrgäste. Seine erste Fahrt hätte erst später am Vormittag stattgefunden.




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