Von: luk
Bozen – Mit der gemeinsamen Unterschrift aller Gewerkschaften und der Unternehmensleitung besiegelte die Unternehmensgruppe Silbernagl dieser Tage ein partnerschaftliches Betriebsabkommen, das für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Busunternehmen der Gruppe neue Maßstäbe setzt. „Dieses Abkommen ist Ausdruck des gegenseitigen Vertrauens und zugleich eine Investition in die Zukunft der Mobilität in Südtirol“, betont Firmenchef Markus Silbernagl. Das Abkommen gilt für mehr als 350 Bedienstete.
Die Verhandlungen, koordiniert mit Unterstützung des Unternehmerverbandes Südtirol, waren intensiv und dauerten viele Wochen. Zentrale Punkte waren neben ökonomischen Aspekten – darunter Leistungsprämien – auch bessere Planbarkeit und Transparenz. Am Mittwoch war das Dokument unterschriftsreif: Mit am Tisch saßen alle wichtigen Fachgewerkschaften des Landes, und zwar FIT SGB/CISL, GTV ASGB, FILT-GTV CGIl/AGB, UILT UIS/SGK sowie OR.S.A. Trasporti, darüber hinaus Andrea Baiardo vom Unternehmerverband Südtirol und die Unternehmensleitung der Silbernagl Group mit Firmenchef Markus Silbernagl, Generaldirektor Andreas Unterhofer und Betriebsleiter Dario Redaelli, die für die betroffenen Unternehmen Simobil GmbH, Silbernagl GmbH und Holzer Bus GmbH zeichneten.
Die Silbernagl Group ist mit einer jährlichen Fahrleistung von rund 12 Millionen Kilometern das größte private Busunternehmen im Südtiroler Personennahverkehr. Das Tätigkeitsfeld der Gruppe erstreckt sich landesweit von Mals bis Sexten. Zur Sicherstellung des Betriebs unterhält das Unternehmen sieben Depots, die über das ganze Land verteilt sind. In der Gruppe sind insgesamt mehr als 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die für die Durchführung und Instandhaltung der verschiedenen Busdienste verantwortlich sind.
Für Markus Silbernagl ist die Größe des Unternehmens untrennbar mit der Leistung jedes Einzelnen verbunden. Er betont die tragende Rolle der Belegschaft: „Qualität, Sauberkeit und Sicherheit sind die zentralen Säulen auf jeder unserer Linien und Fahrten. Dass wir diesen hohen Anspruch erfüllen können, ist das Verdienst unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind in den verschiedensten Bereichen unserer Busdienste mit Herzblut tätig und bilden das Fundament, auf das ich als Unternehmer aufrichtig stolz bin.“
Dementsprechend sei das neue Betriebsabkommen als „Pakt des Vertrauens“ und auch als „Investition in die Zukunft der Mobilität in Südtirol“ zu betrachten, so Silbernagl, und weiter: „Der Zusatzvertrag ist keine Momentaufnahme, sondern ein Instrument für langfristige Planung und Gewissheit für alle Parteien.“ Es gilt bis Ende 2028 und verlängert sich automatisch um drei Jahre. Inhalte sind verschiedene wirtschaftliche Besserstellungen gegenüber den kollektivvertraglichen Bedingungen sowie Prämien, mit der spezifische Fachkompetenz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern honoriert werden.
Auch die Gewerkschaftsvertreter zeigen sich mit dem Betriebsabkommen zufrieden. Silbernagl: „Es sind somit alle an Bord auf diesem Weg in die Zukunft“ – symbolisch festgehalten auf einem gemeinsamen Foto in einem Silbernagl-Bus nach der Vertragsunterzeichnung.




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