Von: lup
Bozen – Die Wirtschaftsgespräche mit den Interessenvertretungen für die Landeshauptstadt gehen in eine neue Runde. Auf Einladung von Bürgermeister Corrarati fand im Rathaus die erste Runde der Wirtschaftsgespräche mit den Vertreterinnen und Vertretern der mitgliederstärksten Gewerkschaften statt.
Nachdem Bürgermeister Corrarati vor einigen Tagen bereits die Arbeitgeberverbände zu Gast, um mit diesen die wirtschaftliche Lage in der Landeshauptstadt zu besprechen, folgten heute nun die Wirtschaftsgespräche mit den Gewerkschaften. Man tauschte sich über die Prioritäten und die wirtschaftlichen Entwicklungen in der Stadt aus und stellte die ersten Weichen für ein künftiges, miteinander abgestimmtes Vorgehen.
Bürgermeister Corrarati verwies darauf, dass Bozen als Landeshauptstadt vielschichtigere Aufgaben und Herausforderungen als andere Städte im Land zu bewältigen habe und somit eine Sonderrolle einnehme. Dies gelte auch für die Arbeitswelt, der gerade deshalb besondere Aufmerksamkeit erfordere.
Im Rahmen des heutigen Gesprächs wurden verschiedene Schwerpunktthemen erörtert: die schwierige Lage auf dem Wohnungsmarkt für die Beschäftigten, die Stadtplanung und ihre Entwicklungsperspektiven, insbesondere in der Industriezone, sowie der Ausbau der Sozialleistungen und Sozialhilfe.
Der Bürgermeister und die Gewerkschaften vereinbarten, sich regelmäßig zu Gesprächsrunden über den Arbeits- und Wirtschaftsstandort Bozen zu treffen. Diese sind wichtig, um die laufenden Entwicklungen auf gesellschaftlicher Ebene im Auge zu behalten und miteinander abgestimmte Strategien für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu erarbeiten.
Die Parteien betonten, dass es ihnen ein gemeinsames Anliegen sei, für das Wohl der Stadtgemeinschaft und für die Lebensqualität in der Stadt zu arbeiten. Die Gesprächsrunden finden vierteljährlich statt, sodass ein fortlaufender und verbindlicher Austausch mit den Gewerkschaften aufrechterhalten werden kann.
An dem Treffen nahmen die Generalsekretärin von AGB/CGIL Cristina Masera, der Generalsekretär von SGK/UIL Mauro Baldessarri und für die SGB/CISL die Generalsekretärin Donatella Califano und Michael Raveane vom Bezirk Unterland teil.
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