Vorbildliche Gastbetriebe werden ausgezeichnet

Codacons kämpft auch in Südtirol gegen Lebensmittelverschwendung

Montag, 05. Februar 2018 | 11:31 Uhr

Bozen – Der italienische Verbraucherschutzbund Codacons geht auch in unserer Region gegen Lebensmittelverschwendung vor. Restaurants und Gastbetriebe, die die nötigen Kriterien erfüllen, werden mit einem Attest ausgezeichnet.

Damit wird den Betrieben bescheinigt, dass sie mindestens zwei Maßnahmen umgesetzt haben, um organischen Abfall zu reduzieren oder zu vermeiden. Außerdem muss ein Plan vorliegen, der aufzeigt, wie überflüssige Lebensmittel wiederverwertet werden.

Italienweit produzieren Industrie, Landwirtschaft und Gastronomie überschüssige Lebensmittel im Wert von insgesamt drei Milliarden Euro. Dies habe Nachteile sowohl für die Gesellschaft als auch für die Umwelt, betonen die Verbraucherschützer.

Ziel der Kampagne sei es, Lebensmittelverschwendung und Abfälle zu reduzieren und konkrete Praktiken für die Wiederverwertung von Lebensmitteln zu promoten.

Betriebe, die im Trentino-Südtirol an der Initiative teilnehmen wollen, müssen ihren Grad an Lebensmittelverschwendung zuerst messen und anschließend Verbesserungen im Rahmen eines Monitoring festhalten.

Erfolgreiche Unternehmen wollen die Verbraucherschützer auf einer eigenen Liste im Internet veröffentlichen. Mittels einer eigenen App sollen Kunden die Liste auch am Smartphone leicht abrufen können, wobei auch der Standort der Gastbetriebe und Restaurants aufscheint.

Betriebe, die Interesse an der Initiative haben, können sich im Internet unter www.codacons.it anmelden.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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22 Kommentare auf "Codacons kämpft auch in Südtirol gegen Lebensmittelverschwendung"


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Marta
Marta
Universalgelehrter
14 Tage 20 h

Hotels schmeißen Unmengen frisches sauberes Brot weg,und auch andere Lebensmittel!!!—aber ja keinen Angestellten was schenken !!!

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Neuling
14 Tage 19 h

Nicht in allen Betrieben und wenn die Mitarbeiter fragen ob sie das Brot oder Gemüse mit nach Hause nehmen dürfen sagt sicher keiner: ” Nein wir schmeißens lieber weg!” Das Problem ist eher dass gleich überall gelästert wird wenn jemand z.B. eine einen Tag abgelaufene Sahne mit nach Hause bekommt von wegen die Mitarbeiter müssten jetzt schon das verfallene Zeug essn ect.

Staenkerer
14 Tage 15 h

@Mitgequatscht do gib i dir recht! des fong ober schun ba de gäste un, oft werd jeder semmel ungebrochn, stott oan aufzutoaln und nor erst in zweitn unzureißn, oft werd a übern hunger bstellt!
i glab ober a das a guter koch im stonde isch tagesmenüs/gerichte noch den vorräten zu gestalten, de verwertet wern müßen, ondre ober de korte bedenkenlos gestolltn, wieder ondre sichs zu fein sein de bestände in kühlzelle und vorratslager selber zu kontrollieren und oanfoch drauflos bestelln!

Marta
Marta
Universalgelehrter
14 Tage 13 h

@Mitgequatscht es ist sogar verboten Lebensmittel an Tiere zu verfüttern !!!

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Grünschnabel
14 Tage 13 h

Hel isch a epes wosi nt drlei wenn s Tallor aughaift wert mit Essn und nor wekghaut!

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Grünschnabel
14 Tage 6 h

I woas nt obi des richtig vorstondn hon, obor hungernde Kindor as ermore Ländor sein fir di Tiere??! Koan wundor dass dein chef dir nor koan essn mitgebm hot weil selle onsichtn sein menschenunwürdig!

josef.t
josef.t
Tratscher
14 Tage 21 h

“Italienweit produzieren Industrie, Landwirtschaft und
Gastronomie überschüssige Lebensmittel im Wert von
insgesamt drei Milliarden Euro.” 
Den “Überfluss” erzeugt wohl der Agrarsektor und der
wird noch mit Milliarden € forciert……
Um mit weiteren Milliarden € die nicht gebrauchten
Lebensmittel zu entsorgen……
Wohl alles eher, als mustergültig ?
 

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Neuling
14 Tage 19 h

Ich berstehe nicht wie in Teilen der Welt Menschen vor Hunger sterben und in anderen haltbare Lebensmittel wie Konserven, Brot, Mehl, sogar Nudeln tonnenweise original verpackt weggeworfen werden. Ich frage mich wieso diese Lebensmittel nicht in Kriegsgebiete geschickt werden oder mehr genutzt werden um hießige soziale Auspeisungen zu unterstützen.

Sims
Sims
Grünschnabel
14 Tage 17 h

mit geschenkten Lebensmitteln werd die Situation in der 3. Welt lei schlechter. Hilfe brauchts in Infrastruktur und Bildung, nor kloppts alloan.

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Neuling
14 Tage 16 h
Hem hosch du Recht und sel wert a getun obor lei erreichen de Milliarden vo Fördorgeldor wos fliaßn di leit wos Hungor hobm net weilse in de korruptn Stootn schun long drvor igschepft wern! Also solln hungornde Kindor (na de gibs net lei in Fernsehor) weitor verreckn weil es System in Lond folsch laft? Essn wert holt ehor net gstohln wia Geld. Abgsehn dabon braucht fi Ferderung va delle Infrastrukturen mehrore Johrzehnte. Es kloppt von alloan obor wiaviele kregns nimmor mit? Es isch jo net so dass du grod die Idee kop hosch in Bildung zi investiern, sel hobm schun… Weiterlesen »
Spitzpassauf
Spitzpassauf
Grünschnabel
14 Tage 16 h

@sims, und vor alledingen verhütung,,damit die bevölkerung in afrika schrumpft und nicht pro monat un 1 million wächst.sonst werden es immer mehr die hungern.das hat man leider vergessen als man mit der entwicklungshilfe begonnen hat vor 50 jahren.damals waren es 200 millionen afrikaner,dank entwicklungshilfe sind es heute 1,2 milliarden!!!

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Grünschnabel
14 Tage 16 h

Die Idee in Infrastrukturen zu investieren ist bereits Menschen vor dir gekommen stell dir vor. Man nennt das “Entwiclungshilfe” und es fließen jährlich Milliarden Euro dafür. Nur sind die Länder oft korrupt und die Gelder erreichen selten die arme Bevölkerung. Zudem brauchen diese Förderungen Jahrzehnte. Und Geld ist nunmal keichter zu stehlen als Essen. Findest du also es sollen weiter stündlich Menscgen (leider neist Kinder) verhungern weil ihre Landsleute teils korrupt sind?

Staenkerer
14 Tage 14 h

seit überschußproduktionen in de drittweltländer gien sein dort kloanbauern a zu spendenempfänger wortn, weil sie auf ihrer ware sitzn bleibn!
de eu bezuschußt überproduktion und a de entsorgung, also sollte man de hebel amoll gonz obn unsetz!
je mehr jetz, a wenn i es supper find, gegen zu viel wegschmeißn beim vorletzten oder endverbraucher appeliert werd, desto mehr werd nor holt beim produzent oder erstverarbeiter verschmißn, denn auf den eubeitrag verzichtet niemand freiwillig!

Staenkerer
14 Tage 14 h

@Mitgequatscht die oan sein zu skelet obgemagert weil se nix zum essn hobn, de ondern aus dummheit!

Staenkerer
14 Tage 14 h

@Mitgequatscht wenn jemand a mittel findet de korupption dort obzustelln! i glab ober a nit das de gespendete lebensmittel de ormen erreichen, a des konn mit gewinnbringend “verkaft” wern und “mafiosi” sein do untn a genua de vor nix zruggschreckn!

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Grünschnabel
14 Tage 13 h

Va den Mittl kannt mir nor in Italien a awia epes koltn 😉

bern
bern
Superredner
14 Tage 19 h

Die überschüssigen Lebensmittel haben auch Vorteile:
1. die Landwirtschaft wird unterstützt
2. die Lebensmittel werden noch billiger
3. keiner muss hungern
Überlegt mal, was passieren würde, wenn die Landwirtschaft nur genau 100% der benötigten Lebensmittel produzieren würde?
Dann hätten wir KRIEG.

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Grünschnabel
14 Tage 16 h

Inwiefern wird die Landwirtschaft unterstützt wenn die Lebensmittel billiger werden? Man schaue z.B. nach Deutschland wo viele Bauern eine schwache Ernte kaum überstehn weil sie durch die geringen Verdienste bei den Discountern kaum Rücklagen haben.

Staenkerer
14 Tage 14 h

de bauern sollten für IHRE PRODUKTE mehr gezohlt kriegn, dafür sollten de gewinnspanne der zwischenhändler gstutzt wern: de bauern brauchn wieniger beiträge, de zwischnhändler überlebn decht und de ware werd zum fairen preis ungeboten!
natürlich konn nit 100- zu100 produziert werden!

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
14 Tage 17 h

andererseits versucht man den KUnden alles noch zu verkaufen.Grad Bioobst u.Gemüse verdirbt schneller u.kostet doppelt.

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Grünschnabel
14 Tage 16 h

Die Erträge der Bauern sind auch geringer und das erlaubte Spritzmittel teurer, zudem behindern die Biobauern etliche Auflagen. Jeder muss selbst wissen wie viel ihm sein Essen wert ist deshalb hat auch jeder beim Einkauf die Wahl.

Staenkerer
14 Tage 14 h

i find es guat das in viele orte schun “last minit”, “gutes von gestern” fleisch, fisch, vor dem verfallsdatum un a nimmer makelloses obst und gemüse zum holbn preis ungebotn werd!

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