Von: APA/Reuters/dpa-AFX
Die steigende Nachfrage nach Elektroautos in mehreren großen Ländern hat dem europäischen Automarkt Dynamik verliehen. In den ersten vier Monaten wurden mit knapp 3,8 Millionen Autos 4,2 Prozent mehr Fahrzeuge in der Europäischen Union verkauft als vor Jahresfrist, wie der Branchenverband ACEA am Mittwoch mitteilte. Dabei spielten nicht zuletzt staatliche Kaufprogramme und Steuervorteile für Elektroautos eine Rolle.
Inzwischen kommen Elektroautos auf einen Marktanteil von 19,7 Prozent, das sind 4,4 Prozentpunkte mehr als noch vor Jahresfrist. In Österreich lag das Plus von Jänner bis April bei 23,2 Prozent im Jahresabstand, in Deutschland legten die E-Auto-Zulassungen um rund 41 und in Frankreich um rund 48 Prozent zu. Aufwärts ging es in fast allen europäischen Ländern, lediglich die Niederlande verzeichneten weniger E-Auto-Verkäufe.
Hybridantrieb weiterhin am gefragtesten
Die meisten Neuwagen in der EU verfügen weiterhin über einen Hybridantrieb, mit einem Marktanteil von 38,2 Prozent. Reine Benzin- oder Dieselautos sind dagegen immer weniger gefragt. Sie kommen zusammen nur noch auf 30,2 Prozent Marktanteil, vor einem Jahr waren es noch fast acht Prozentpunkte mehr.
Volkswagen verteidigte seine führende Position am Markt mit einem Absatzplus seit Jahresauftakt von 2,9 Prozent. Stellantis mit den Marken Opel, Peugeot oder Fiat schaffte ein Plus von 7,8 Prozent und steht mit 17,1 Prozent Marktanteil auf dem zweiten Platz. Schlechter lief es dagegen für Renault, Toyota und Hyundai. Zum Teil dreistellige Wachstumsraten schafften chinesische Hersteller wie Chery oder BYD, wenngleich immer noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Auch der Anteil einiger chinesischer Hersteller wächst spürbar, wenn auch auf niedrigem Niveau.




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