Technologie, Finanzen, Politik - neues Dossier von Eurac Research

Elektromobilität: Die Wende hat begonnen

Mittwoch, 25. August 2021 | 12:30 Uhr

Bozen – Im Juli schlug die EU-Kommission ein Verkaufsverbot für Diesel- und Benzinautos ab 2035 vor. Dies löste überraschte, wenn nicht gar alarmierte Reaktionen aus, doch laut den Forschern von Eurac Research hat die endgültige Wende hin zur Elektromobilität schon begonnen. In den vergangenen zwei Jahren sind die Verkaufszahlen stark angestiegen, die Entwicklung des Sektors ist den Vorhersagen voraus.

Zwischen 2019 und 2020 allein hat sich in Italien der Anteil batteriebetriebener Elektroautos an der Gesamtzahl zugelassener Autos fast vervierfacht, von 0,6 auf 2,3 Prozent. So niedrig diese Zahlen noch sind, sie zeigen doch, wie schnell die Entwicklung selbst in einem Land ist, das anderen europäischen Staaten hinterherhinkt (in Norwegen etwa haben schon heute mehr als die Hälfte der jährlich verkauften Neuwagen einen reinen Elektroantrieb). Dabei spielen technologischer Fortschritt und sinkende Kosten ebenso eine Rolle wie die strategischen Entscheidungen von Regierungen und Autoherstellern. Seit wann gibt es Elektroautos? Sind sie zuverlässig? Wie umweltfreundlich sind sie tatsächlich? Sind sie im Güterverkehr einsetzbar? Wo steht Südtirol im nationalen und internationalen Vergleich? Ein Dossier von Eurac Research, publiziert im Online-Magazin des Forschungszentrums, beantwortet diese und andere Fragen mit Hilfe von Infografiken und einer Zeitleiste knapp und prägnant.

Elektromobilität ist keine neue Erfindung: Im Jahr 1900 fuhren 38 Prozent der Autos in den USA mit Strom. Das erste Fahrzeug überhaupt, das sich ohne Muskelkraft fortbewegte, war ein Elektrofahrzeug – konstruiert 1832 in Schottland, 33 Jahre vor den ersten Autos mit Verbrennungsmotor. Dass die Entwicklung in den 1930-er Jahren dann eine andere Richtung nahm, lag an den niedrigen Ölpreisen und den Fließbändern von Ford. Heute zeichnet sich eine Rückkehr zu den Anfängen ab. In den vergangenen Monaten kündigten die großen Autohersteller Volkswagen, General Motors, Fiat, Ford und Jaguar an, im Lauf der nächsten zehn bis fünfzehn Jahre vollständig auf Elektroautos umsteigen zu wollen. „Tesla hat als erstes Unternehmen zwei wichtige Dinge erkannt: Um Erfolg zu haben, müssen Elektroautos schön und schnell sein, und die ökologische Wende muss sich mit dem Interesse des Marktes verbinden, sonst bleibt sie die idealistische Idee einer Minderheit“, erklärt Wolfram Sparber, Leiter des Instituts für Erneuerbare Energie von Eurac Research und Mitautor des Dossiers. „Inzwischen halten offenbar selbst die lange skeptischen großen Hersteller eine Veränderung für weniger riskant als das Festhalten am Alten. Dieser Sinneswandel ist scheinbar plötzlich eingetreten, in Wahrheit aber das Ergebnis langer und sorgfältiger wirtschaftlicher Analysen.“

Das Umweltbewusstsein nimmt zu, und immer mehr Regierungen verfolgen eine Politik, die den traditionellen Autoherstellern eine schwierige Zukunft mit höherer Besteuerung und zunehmenden Einschränkungen verheißt. Dazu kommt, dass die Technologie sich beständig weiterentwickelt.

Der Elektromotor an sich ist einfach und pflegeleicht; eine Reihe von Flüssigkeiten, die bei herkömmlichen Autos regelmäßig gewechselt werden müssen, fallen weg, und die Wartungskosten reduzieren sich erheblich. Das Leistungsniveau ist hoch. 2020 kartierten Forscher von Eurac Research in einer Studie zum öffentlichen Busverkehr in Südtirol die Routen aller 235 Linien, mit Angabe der Entfernungen, Höhenunterschiede und Steigungen; Ergebnis der Untersuchung: Auf dem Großteil der Strecken können emissionsfreie Busse (mit Strom oder mit Wasserstoff betrieben) bei Wahl geeigneter Modelle den Betrieb auch unter ungünstigsten Bedingungen garantieren, etwa wenn es gilt, an einem Schlechtwettertag im Winter eine Busladung voller Menschen einen steilen Hang hinauf zu befördern.

Spielraum für technische Verbesserungen besteht vor allem bei den Batterien. Schon heute ist die Angst, irgendwo liegen zu bleiben – die sogenannte „Reichweitenangst“ – im Allgemeinen unbegründet. Durchschnittlich haben die Fahrzeuge eine Autonomie von 200 bis 400 oder 500 Kilometern, also deutlich über den 50 Kilometern, die einer europäischen Studie zufolge im Schnitt täglich gefahren werden. Immer mehr Modelle erreichen sogar eine Autonomie von 600 bis 650 Kilometern.

Auch die Kosten sinken: Die Batteriepreise sind seit 2011 um 75 Prozent gefallen. Sobald es weniger als etwa 100 Dollar kostet, eine Kilowattstunde Energie zu speichern, ist ein Elektroauto günstiger als ein Diesel- oder Benzinauto; 2020 waren es 135 Dollar.

Der Preis ist immer noch das, was die meisten vom Kauf eines Elektroautos abhält; allerdings kann man in Südtirol, wo die staatlichen Zuschüsse durch Beiträge der Provinz aufgestockt werden, am Ende bis zu 10.000 Euro unter dem Listenpreis liegen. In einer Untersuchung von Eurac Research im Jahr 2020, mit 500 in Südtirol ansässigen Befragten, bezweifelte die Mehrheit, dass sie sich in den nächsten zehn Jahren ein Elektroauto kaufen wird (29 Prozent erklärten „auf keinen Fall“ und 34 Prozent „wahrscheinlich nicht“); als Grund für die Skepsis wurden vor allem die hohen Kosten und Zweifel an der Autonomie genannt.

„Von Enthusiasmus kann man also nicht sprechen, doch stehen junge Menschen Veränderungen offener gegenüber, und über zwei Drittel der Autoflotte sind relativ alt: Zum Zeitpunkt des nächsten Kaufs haben sich Aspekte, die heute noch für Skepsis sorgen, wahrscheinlich schon gelöst“, erklärt Sparber. „Wir haben verschiedene Szenarien durchgespielt: Bereits 2025 könnten 50 Prozent der in Südtirol verkauften Autos einen reinen Elektroantrieb haben”.

Lokal betrachtet, liegen die ökologischen Vorteile auf der Hand, vor allem in Großstädten oder in einem Gebiet wie Südtirol, wo der Verkehr der größte Verursacher von CO₂-Emissionen ist: Elektrofahrzeuge erzeugen keine Emissionen, es entstehen keine Abgase und kein Smog. Zu berücksichtigen sind jedoch auch die Emissionen, die bei der Produktion der Autos – und der Batterien – und der Erzeugung des Stroms für ihren Betrieb entstehen. In einer übersichtlichen Infografik stellt das Dossier die Ergebnisse einer Studie dar, wonach unter Berücksichtigung aller indirekten Emissionen ein Elektroauto in Europa im Durchschnitt nur ein Drittel der Emissionen eines herkömmlichen Autos erzeugt. In Schweden, wo ein großer Teil des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen stammt, reduzieren sich die Emissionen sogar noch stärker; in Italien, wo der Strommix nicht so umweltfreundlich ist, ist der Vorteil geringer.

Das Dossier ist im Online-Magazin von Eurac Research und als PDF-Download verfügbar: https://www.eurac.edu/de/dossiers/dossier-elektromobilitaet.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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90 Kommentare auf "Elektromobilität: Die Wende hat begonnen"


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Missx
Missx
Kinig
24 Tage 11 h

Und die alteingesessenen Ewiggestrigen müssen das auch endlich wahr haben. Oder auf den Rollator umsteigen

HerrmannMannherr
HerrmannMannherr
Grünschnabel
24 Tage 11 h

Ok danke

Neumi
Neumi
Kinig
24 Tage 11 h

Die Anti-Elektro Kampagnen der Öl-Lobby funktionieren halt.
Heute nicht mehr so gut wie in den 90ern, aber doch …

Huisl
Huisl
Tratscher
24 Tage 10 h

Missx ist ein Tesla Model X mit gut 1000 Ps und knapp 2500kg Leergewicht für dich Richtungsweisend für die Zukunft der Mobilität?

Reitiatz
Reitiatz
Universalgelehrter
24 Tage 10 h

Missx@ do ligsch leider folsch, geign elektro hot koa mensch epas, ober die batterie isch a scheiß 😉

primetime
primetime
Kinig
24 Tage 9 h

Hier geht es nicht um alteingesessen sondern ganz was anderes:
1. Die Preise für ein Elektroauto sind noch viel zu hoch. Elektro bekommt man Formate eines Panda/Fiat 500 zu Preisen eines großen Verbrenners. Soll ich meinen noch guten Verbrenner mit Platzkomfort verkaufen um mich in einen Kleinwagen zu pferchen?
2. Nicht jeder hat eine Garage in welcher es möglich ist eine Ladestation zu verbauen.
3. Öffentliche Ladestationen gut und recht, aber dafür werden Parkplätze für die Anreiner gestrichen
4. Das Stromnetz muss modernisiert und Kapazitäten immens ausgebaut werden
5. Wenn der Schwank vom Verbrenner zu Elektro in großem Maße kommt wird halt der Strom teurer

tom
tom
Universalgelehrter
24 Tage 6 h

@primetime

tom
tom
Universalgelehrter
24 Tage 6 h

@primetime hoffentlich nur der Ladestrom. der Wegfall der Mineralölsteuer samt akzisen muss ja kompensiert werden, schließlich befindet sich ja Italien noch im Krieg mit Abessinien, achja und die Suezkrise ist auch noch nicht ausgestanden.

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
24 Tage 5 h

Mein Elektroauto habe ich gegen einen Benziner eingetauscht. Achtung die Batterien halten nicht und sind sauteuer zu ersetzen. Umwelttechnisch sind E Autos schlechter

Dionysos
Dionysos
Grünschnabel
24 Tage 5 h

Sicher nicht Richtungsweisend aber zu zeigen, dass sie dem Verbrennern weit überlegen sind schon! Welchen Verbrenner bekommst du mit 7 Sitzen, 1000 PS für nur 130.000 €? Da können Hypercars kaum noch mithalten von 0 auf 100….

Misanthrop
Misanthrop
Tratscher
24 Tage 2 h

Neumi: der Öllobby ist das E-Auto schon deshalb egal weil es keine Auswirkungen auf sie haben wird. Was aktuell als Benzin oder Diesel direkt in den Tank gepumpt wird wird nach der ‘Energiewende’ eben zur Herstellung von Strom für E-Autos verwendet und alles bleibt beim Alten!

Misanthrop
Misanthrop
Tratscher
24 Tage 2 h
Dionysos ach ja und um was genau geht’s jetzt hier? Immer wahnsinnigere Autos zu billigeren Preisen anbieten oder darum den Klimawandel zu verlangsamen? Selbst die Deutschen sind dabei das Tempolimit abzuschaffen, was bringen dir dann 1000 PS. Dazu verstehe ich auch nicht dass immer wenn man mit einem Elektrofetischist spricht immer nur die Emission vom Motor ein Thema ist. Brems mal ein 2,5 Tonnen Auto von 100 auf 0 runter… Auch ein E-Auto bremst nicht mit Fallschirmen. Beim Gummiabrieb gehts weiter. Meiner Meinung nach ist ein E-Auto in einer größeren urbanen Zone absolut sinnvoll, vor allem um die Abgase raus… Weiterlesen »
Faktenchecker
24 Tage 44 Min

Richtungweisend:
22.6 kWh / 100 km im Spitzenmodell.

Das entspricht etwa 5,29 €/ 100 km.

Dafür bekommst Du dann ca. 3,5 Liter Diesel – 100km??

pingoballino1955
23 Tage 17 h

Missx-FRECHHEIT gegenüber älteren Menschen!!!! Hoffentlich brauchen sie nie einen Rollator.! Schämen sie sich für diese Aussage!

primetime
primetime
Kinig
23 Tage 17 h

@Spiegel darf ich fragen was mit was getauscht wurde?
@DionysosbWas machst du mit 1000 PS in einem 7 Sitzer??? Komm schon…
Auch einen Fiat Uno bekommt man dermaßen frisiert dass er abgeht und kostet einen Bruchteil

Apuleius
Apuleius
Neuling
23 Tage 15 h

@Spiegel welches e-Auto haben Sie denn gegen einen Benziner eingetauscht? Nur interessehalber. Bitte auch km Anzahl und Alter. Danke

Zugspitze947
23 Tage 13 h

Dionysos: wer bitte braucht 1000 PS =nur Id…….en die ANGEBEN wollen ! Echt krank solche Typen ,denn DAS ist genau das Gegenteil von Klimaschutz 🙁

Zugspitze947
23 Tage 13 h

primetime: mit Sicherheit abgeht und dich auf den Friedhof bringt !! Solche Spielzeugautos dürften gar nocht schneller als 90 Fahren !!!!!!! 🙁

primetime
primetime
Kinig
23 Tage 9 h

@Zugspitze947 Wer sich einen Uno dermaßen frisiert hat auch dementsprechend ordentliche Bremsen verbaut und andere Stabilisatoren

Selwoll
Selwoll
Grünschnabel
23 Tage 5 h

und wieviele Menschen brauchen sowas? abgesehen davon das sie gar nie möchten

Selwoll
Selwoll
Grünschnabel
23 Tage 5 h

wenn Du das Auto geschenkt bekommen hast, dann ist das ein guter Sparfaktor.. nur wer zahlt die Investition? mit der Treibstoffersparnis umgelegt auf 250tausend km, wirst dir trotzdem nur ein besseres E-Fahrrad kaufen können… einfach bissl Mathe…

TheRealFantozzi
TheRealFantozzi
Grünschnabel
24 Tage 11 h

am ende scheiterts sowiso an dor Infrastruktur, egal wia viel Werbung die Medien fürn Elektroontrieb mochn.
Stellts enk vor jeder lodet afnocht sein Elektroschissl dorhoam in dor Garage…

Herri
Herri
Grünschnabel
24 Tage 11 h

es wird an gar nichts scheitern.
der verbrenner ist geschichte

Neumi
Neumi
Kinig
24 Tage 11 h

Ich nicht, in Mehrparteienhäusern mit Großgaragen gibt’s keine Stromanschlüsse.

bern
bern
Universalgelehrter
24 Tage 11 h

@Fantozzi
du bist 10 Jahre hinten. Ladestationen gibt es schon genügend und wenn du noch keinen passenden Stromanschluss im Haus hast, bist du spät dran.

josef.t
josef.t
Superredner
24 Tage 10 h

Über die Brenner- Achse fahren über 12 Millionen Fahrzeuge
im Jahr, wie viel Ladestellen bräuchte es wohl ? Vom Brenner
bis Verona eine nach der anderen, oder weiter, ganz zu schwaigen
vom Kabelzeug und woher der Strom ?
Die Entsorgung der Batterien nach einigen Jahren, ein Ende wie
bei den ausgebrannten Atomelementen ?
Der Diesel sowie Benziner, wird sicher noch länger im Gebrauch
bleiben……..

TheRealFantozzi
TheRealFantozzi
Grünschnabel
24 Tage 8 h

@bern schau dor mol in Vortrog “Energiewende ins nichts” on vom IFO Institut on, vieleicht leichtets dir donn ein.

primetime
primetime
Kinig
24 Tage 7 h

@bern du hast ja mal keine Ahnung

Missx
Missx
Kinig
24 Tage 6 h

@joseft.
Stell dir vor, bei den Tankstellen hat mans auch geschafft ein paar zubauen und der Treibstoff muss total altmodisch heran gekarrt werden.
Früher meinte man auch, Autofahren sei schädlich für den Organismus und diese wahnwitzigen Geschwindigkeiten von 20km/h seien ungesund.

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
24 Tage 4 h

…ohne Subventionierung durch den Steuerzahler sind Elektrokübel nicht zu verkaufen…die Industrie lacht, das Volk blutet…
😆

Galantis
Galantis
Grünschnabel
24 Tage 3 h

@TheRealFantozzi
..kannst dir doch zur Fortbewegung ein Maultier zulegen, denn du bist im Mittelalter besser aufgehoben als in der Gegenwart!

pingoballino1955
23 Tage 17 h

Herri?Dann kennen sie Euro 6 tem nicht????

primetime
primetime
Kinig
23 Tage 16 h

@Herri noch sehr sehr lange nicht!

Selwoll
Selwoll
Grünschnabel
23 Tage 5 h

genau! und NUUUR weil es die Politik so will, und warum will die das? bitte nicht mit Umwelt kommen, denn da gehts erst recht nicht

Selwoll
Selwoll
Grünschnabel
23 Tage 5 h

aha, es gibt schon genügend.. so-so, dann viel Spass, wenn bei diesen “vielen Stationen” mal ein paar mehr ran wollen, kopfloses Geschwafel….

Selwoll
Selwoll
Grünschnabel
23 Tage 5 h

hey, Strom kommt bei mir immer aus der Steckdose… 🙂 🙂
siehst ja – es ist ja niemand imstande um die Ecke zu denken, darum kannst allen noch vom Osterhasen erzählen, und alle freuen sich

Selwoll
Selwoll
Grünschnabel
23 Tage 5 h

Bern hat ein Fahrrad, sein Helm hat Solarzellen drauf, ich hab ihn gesehen 🙂

Selwoll
Selwoll
Grünschnabel
23 Tage 5 h

hey, wann kommt denn im Jahre 2047 der Osterhase, möchte gern aufgeklärt sein,

Storch24
Storch24
Kinig
24 Tage 11 h

Die Reichen werden Elektro fahren, der Arme geht in Zukunft zu Fuß.
Das hat mit umdenken nicht viel zu tun, wenn es der Geldbeutel nicht hergibt.

Herri
Herri
Grünschnabel
24 Tage 11 h

ein elektroauto wird in wenigen jahren günstiger sein als jeder verbrenner

Missx
Missx
Kinig
24 Tage 10 h

@Storch
Wie stellst du dir das vor, dass JEDER ein Auto hat. Logisch müssen die Armen dran glauben. Wie bei der Impfung hat auch. Es gibt keine Impfung für arme Länder

unbekannt05
unbekannt05
Grünschnabel
24 Tage 10 h

Meiner Meinung nach wäre ein ordentlicher Aus- und Neubau der Bahninfrastruktur und ein Integraler Taktfahrplan im 15 Minuten Takt besser. So werden auch Straßen für mehr Busse frei wo keine Eisenbahnverbindung möglich ist und die wenigen Pkws (Wasserstoff, Elektro, Verbrenner, etc ..) haben freie Fahrt.

Missx
Missx
Kinig
24 Tage 8 h

@unbekannt.
Wenn man bedenkt, dass im vorigen Jahrhundert die Autoindustrie den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel genau in Städten wir LA oder New York boykottiert haben um die Menschen zu zwingen Autos zu kaufen um in der Stadt herum zu kommen…
Diese Städte leiden heute sehr unter solchen Entscheidungen. Man möchte meinen, die Menschen hätten gelernt…

Johannes
Johannes
Tratscher
24 Tage 4 h

@unbekannt05 für Langstrecken kommt der Hyperloop! Einfach mach die Technologie googlen… wird ab 2035 fertog gebaut sein,

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
24 Tage 4 h

@Herri …in wenigen Jahren, wenn genug Leute auf vom Steuerzahler subventionierte Elektrokübel umgestiegen sind, wird der Strom so teuer, dass man dem Verbrenner nachweint…die Industrie lacht, das Volk blutet…
😅

World
World
Grünschnabel
24 Tage 2 h

Nicht nur dort hat die Auto- und Öl-Lobby die Öffis boykottiert bzw. aufgekauft um zu schließen, damit die Menschen Autos kaufen mussten. Hier bei uns ist es genau so mit der Fleimstalbahn, der Überetschbahn und der Bahn von Rovereto nach Riva passiert, um nur die bekanntesten zu nennen.

unbekannt05
unbekannt05
Grünschnabel
24 Tage 2 h

@Johannes Auf längeren Strecken sicher sinnvoll, jedoch in Südtirol meist weniger.

Herri
Herri
Grünschnabel
24 Tage 2 h

@Doolin
Strom wird in zukunft nicht teurer.
Eine eigene Pv anlage mit speicher ist schon heute eine überlegung wert.

tom
tom
Universalgelehrter
23 Tage 17 h

@Herri dann kommt ein verpflichtender Zähler und von der Agentur der Einnahmen die Steuerforderung

Audi
Audi
Superredner
23 Tage 15 h

Ich glaube viel eher dass eine ordentliche Autosteuer auf Elektrofahrzeuge kommen wird , irgendwo wird sich der Staat seine Einnahmen holen durch die Einnahmensverluste des Treibstoffs.

Apuleius
Apuleius
Neuling
23 Tage 15 h

@Herri wo kann ich dazu Informationen bekommen? Die rechtliche Situation ist mir nicht klar hier in Italien, wenn ich einen Speicher auch wollte. Meist kriegt man Infos nur auf italienisch und da komme ich mit den Fachbegriffen nicht unbedingt gut zurecht… Danke

Selwoll
Selwoll
Grünschnabel
23 Tage 5 h

@unbekannt05 genau, ich warte grad auf den  Zug ins  Ultental ☺

Johannes
Johannes
Tratscher
24 Tage 11 h

Bin so froh dass i vor 2 Jahren ein Tesla Model3 gelauft habe! Einfach ein super Auto, 480 PS und macht jedemenge Spaß. Noch dazu fährt man mit 7 Cent den Kilometer! Kann zu Hause mit meiner PV direkt das Auto laden und bei der Arbeit auch gratis…. was will man mehr! Übrigens bei Tesla braucht man keinen Service machen, wieder a paar 100 Euro im Jahr gespart! Einfach nur Top!

tomsn
tomsn
Superredner
24 Tage 8 h

Bravo! Super Auto!

tom
tom
Universalgelehrter
24 Tage 6 h

i Föhr meinen Benziner weiter, bis er mir unterm Hintern wegfault. dank der guten Rostvorsorge wird das noch lange dauern. der letzte Ölwechsel hat mich läppische 30€ und ein bisschen Eigenleistung gekostet. und mit dem Geld einer solchen e-schrott- Büchse tanke ich noch viel Sprit

inni
inni
Superredner
24 Tage 5 h

… wiaviel zohlschn ober Steier für deine 480 PS?

Johannes
Johannes
Tratscher
24 Tage 4 h

@inni 5 Jahre keine und anschließend so viel wie ein 130 Ps Verbrenner! Also 136 Euro is Jahr!

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
23 Tage 19 h

@Johannes …ja den Blödsinn fördere ich als Steuerzahler mit…sag mal danke…
🤪

Selwoll
Selwoll
Grünschnabel
23 Tage 5 h

finde ich absolut gut, nur bedenke, oder schaue Dir mal so die  Bewohner von Städten an, wo du abends keinen Tretroller mehr abstellen kannst, so voll sind die  Strassenränder und  Plätze! wärst Du einer von denen – dann möchte ich gerne hören was Du dann so denkst

Misanthrop
Misanthrop
Tratscher
24 Tage 11 h
Lächerlich und komplett sinnlos. Sogor wenn jedes Auto af do Welt komplett klimaneutral fohrn tat (und koan Elektroauto werd je klimaneutral sein) trogat des an minimalen Toal zur Klimawende bei. Man muaß endlich amol bei die groaßn Posten unfongen (Stohl- Betonindustrie, Schifffohrt vom Militär gonz zu schweigen, a die Internetnutzung muaß klimafreundlicher werden wenn schun von der obholzung vom Regenwold will i a gor net erst unfongen). Ober für sell miaßat man jo in a poor groaße af die Fiaße steigen und es konn logisch net sein dass a Konzern der 100 Milliarden johresumsotz mocht af oane oder zwoa verzichtet… Weiterlesen »
Gievkeks
Gievkeks
Superredner
24 Tage 6 h

@Misanthrop:
Die typische ausrede. Wenn schun donn überoll unfongen.

PS: Die “kleinen” Leute sein net betroffen, de hom nämlich gor koan Auto.

Misanthrop
Misanthrop
Tratscher
24 Tage 2 h

😂😂😂😂Gewaltig, selten so an Bledsinn gelesen. Hoaßt praktisch i und so guat wia olle meine Bekonnten sein – so quasi wia du sogsch – groaßverdianer weil mir olle a Auto hobn? Dai dai wo lebsch du???

Gievkeks
Gievkeks
Superredner
24 Tage 22 Min

@Misanthrop:
Im globalen Maßstab, verglichen mitn Durchschnitt ghearn die “kloanen Leit” bei ins zu die Reichen.
Lei mir Mitteleuropäer sein jo so verwöhnt und in der Konsumspirale gfongen, dass mir netamol mehr begreifen wia guats ins geat.

Aus globaler Sicht isch genau bei die verwöhnten reichen Amis, Europäer und Australier unzuhebn.

Logisch gibs olm irgendwelche de mehr hobm, ober wenn sich jeder olm lei mit die no reichern vergleicht werd am Ende genau gor nix ausserkemmen.

Gievkeks
Gievkeks
Superredner
24 Tage 15 Min

@Misanthrop:

Anderes Gedankenspiel..
Magst du saubere Luft?

Als einer der im Tal neben der Autobahn lebt kann ich dir sagen, dass ichs nicht mehr abwarten kann.

Triggered
Triggered
Grünschnabel
23 Tage 16 h

Ah wichtiger Punkt und oanr fa die greaßten Klimakiller isch wieder mol vergessn: die Fleisch und Tierische Lebensmittel Infustrie! Und nt die kloan Bauern sondern de riesigen Unlogen! Wenn sich mehr Leit vegetarisch oder vegan ernähren tatn (odr zumindest in Konsum fa tierische Lebensmittel drastisch reduzieren tatn) war a schun eppes getun! Da obr olles a Zusommenspiel fa viele Faktoren isch, isch es beste an mehrere Eggn amol unfongen

Sextenersonnenuhr
Sextenersonnenuhr
Grünschnabel
24 Tage 10 h

Elektroauto für die Umwelt schön und gut, aber wie wird der Strom hergestellt ? Auch umweltfreundlich wenn jeder ein E-Auto hat ??? Könnte dann ziemlich eng werden. Norwegen wollte als erstes Land komplett auf E-Autos umstellen und plötzlich dürfen keine neue zugelassen werden weil es zu wenig Strom gibt, welch eine Ironie !!!

Gievkeks
Gievkeks
Superredner
24 Tage 6 h

@Sextenersonnenuhr:
Ich finde im Internet rein nichts zu der Geschichte mit Norwegen…

Misanthrop
Misanthrop
Tratscher
24 Tage 2 h

Norwegen, eines der reichsten Länder der Welt wegen seiner Exporte fossiler Brennstoffe haha. Die Ironie beginnt schon hier Sextnersonnenuhr

irgendwer
irgendwer
Tratscher
24 Tage 8 h

@ Missx

ka ja und der Strom kommt von der Steckdose ganz sauber !!!
aber wie wird es produziert und wie kommt es zu der Steckdose !!!!!

mit 3 KW Haushaltanschluss laden ?????

Missx
Missx
Kinig
24 Tage 6 h

@irgendwer
Darüber werden sich deine Enkelkinder den Kopf zerbrechen müssen. Auf jeden Fall werden sie das müssen.

Iatz woll
Iatz woll
Tratscher
24 Tage 8 h

Wo bitte soll der Strom hergekommen werden!?
Z.B. bei einem “normalen Haushalt” außerhalb eines Kerngebietes, kann man evtl auf den Reststrom der Solaranlage zurückgreifen, amsonsten….

Gievkeks
Gievkeks
Superredner
24 Tage 6 h

@Iatz woll:
Der Treibstoff wird ja auch irgendwo hergenommen.
Dieser Wandel wird natürlich nicht von heute auf morgen passieren, also kein Grund zur Sorge.

Johannes
Johannes
Tratscher
24 Tage 4 h

man ladet mit 3 Kw ein Elektroauto… kein Problem
mit dem
Hausstrom!

Rasputin
Rasputin
Neuling
24 Tage 10 h

Macht mal die Rechnung was eine “Elektrofüllung” kostet

timetosay
timetosay
Grünschnabel
24 Tage 5 h

@Rasputin
Mit den aktuellen Benzinpreisen und Förderungen und keine Kfz-Steuer für Elektroautos gibt es wohl keine Zweifel mehr

https://www.elektromobilitaet.nrw/unser-service/kostenrechner/beispiele/#c12255

Dionysos
Dionysos
Grünschnabel
24 Tage 10 h

Elektroautos befinden sich noch in den Kinderschuhen, bin gespannt was doch noch auf uns zukommt, auf jeden Fall müssen wir von den Verbrennern so langsam weg. Wasserstoff wird noch einige Jahre dauern, davor müssen wir die erneuerbaren Energien ausbauen und verbessern damit dies irgendwann Sinn macht. 

Freu mich schon auf einen “sauberere” Zukunft. 

irgendwer
irgendwer
Tratscher
24 Tage 8 h

und die Ladestationen in der Stadt werden als billige und bequeme Parkplätze missbraucht !!!
sehr oft schon beobachtet !!!!!
und wer laden will muss warten !!!!

PuggaNagga
24 Tage 4 h

Nicht mehr lange. Erste Anbieter erheben bereits Standgebühren wenn man länger als 3 Stunden den Platz belegt.
Und wenn du glaubst das öffentliche Laden verbunden mit dem Parken ist gratis, täuschst du dich. 1kW an der Ladestation kostet ca. 45 Cent.
Es gibt zwar noch einzelne Veträge die kostenlos laden können, die laufen mit Jahrersende aus.
Bleiben nur noch Kunden die Flatrate haben, werden nicht viele sein.

ellmar
ellmar
Grünschnabel
24 Tage 6 h

Glaube nicht dass die Wende zu schaffen ist ohne eine deutliche Einschränkung des Energieaufwandes. E-Auto funkioniert (noch) nicht in großem Stil: fehlende Infrastruktur (Bei Strom und Netz) und Rohstoffgewinnung der Batterien problematisch. Wasserstoff ist zwar vielversprechend, hat aber teilweise diesselben Probleme (Infrastrukturen und Wirkungsgrad). Ergo: wir werden Verzicht lernen müssen… Will bedeuten: es wird teuer….

Stryker
Stryker
Grünschnabel
24 Tage 5 h

Und wia welln sie lkw,busse,Flugzeuge,Schiffe,Baumaschienen,Traktor,untreiben?mit Batterien?Lochhoft!Zem Wert nix getun,ober es kluane Auto wos schun euro 6d temp
Norm einholtet und hinten die saubere luft ausi geat als vorne ungsaug wert sel muas logisch von iatz auf glei foscht verschrottet werdn weil die e-Autos so Umweltfreundlich sein.

Johannes
Johannes
Tratscher
24 Tage 4 h

Jeder der hier die Elektromobilität schlecht redet: ist uninformiert und hat von all der Technologie rein gar keine Ahnung! Aus diesem Grund ist es erforderlich sich sehr ausgiebig mit diesem Thema zu beschäftigen, einen Monat mit ejnem Tesla zu fahren und dabei auch auf Langstrecke zu gehen. Anschließend einen Monat einen id3 oder Id4 fahren. Nach diesen Erfahrungen kann man zu diesen Themen dann seine Meinung sagen, vorher bleibt man besser leise!

doco
doco
Grünschnabel
24 Tage 11 h

dann müssen wir nur noch schauen dass wir genügend Strom und Ladestationen haben denn daß wird das größte Problem werden.

World
World
Grünschnabel
24 Tage 2 h

Aufwachen Leute, die Entscheidung fürs Elektroauto ist schon längst gefallen. Es geht nur noch darum wann jeder einzelne von euch das begreifen wird.

PuggaNagga
24 Tage 10 h

Mein Elektroauto ist bereits im Zulauf.
Meinen schönen, böse klingenden Verbrenner behalte und fahre ich aber weiter.😎

der echte Aaron
der echte Aaron
Universalgelehrter
24 Tage 2 h

Die EU Diktatur bestimmt was wir kaufen dürfen, nicht der Kunde……

Stryker
Stryker
Grünschnabel
24 Tage 5 h

Mittlerweile gibs schun gonz ondere Technologien.Ruckn Sie lei net auser.Solong öl in hülle und fülle sprudelt,und aufn benzin und diesel soviel Steuern zu verdianen sein fohrn mir olle no long insre mitlerweile ziehmlich saubern Diesel und Benziner.
Gib sogor schun die meglichkeit ausn ach so schädlichen co2 saubern kraftstoff herzustelln.Sel isch die Zukunft…Umweltschädliches gas umwandeln in Treibstoff und die Vorhandene Infrastruktur weiterfohrn bis wos nuis auserkimmp.

Moritz P.
Moritz P.
Grünschnabel
24 Tage 3 h

Wenn si a E-Auto baum, wo i a Autonomie von 1000KM (oder mehr) hon, bin i a dorbei, sischt fohr i mit mein Diesl weiter!
Obor do werd di OPEG sicher no a Wertl mitredn!!!

pingoballino1955
23 Tage 17 h

Was nützen die Beiträge von bis zu 10000 Euro für einen Mittelklasse PKW,wenn der Grundpreis 12000 und mehr Euro teurer ist als ein Verbrenner????? Reichweiten bis zu 500 km ,das Fahrzeug würde dann ein Tesla sein,der 70000 Euro kostet! Ladenetz in Italien eine Katastrophe.Probieren sie mal mit einem Elektrofahrzeug von Bozen nach Rom zu fahren,dann erleben sie ihr blaues Wunder an Zeit und Ärger!😢 Wenn sie mit einem Smartphone nicht umgehen können um die Ladesäulen überhaupt zu finden,dann haben sie ohnehin verloren!!

Leonor
Leonor
Superredner
23 Tage 12 h

I bin jetzt schon stuff, von dem ganzen aufladerei von Batterien, weil die ganze Wohnung die Stecker besetzt sind um aufzuladen. Nicht nur Handy sind die Rede, e bike und andere elektrische Geräte sind auch drinnen. Wenn man keine andere Wahl auf normalem Batterien hat…

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