Von: luk
Bozen – Die Industrie, insbesondere das verarbeitende Gewerbe, ist ausschlaggebend, um Südtirol und dem Trentino eine Zukunft zu garantieren, in der Wohlstand und sozialer Zusammenhalt gesichert sind sowie junge Talente gehalten bzw. gewonnen werden können. Dies ist die zentrale Botschaft einer Sitzung des Präsidiums der Industriellenvereinigung der Region Trentino-Südtirol, bei der es um Zukunftsszenarien für Wirtschaft und lokale Unternehmen ging. Aufgezeigt wurden diese von der Fondazione Nordest, dem Studienzentrum der Industriellenverbände des Nord-Ostens Italiens.
Anlässlich des Treffens, das in Bozen stattfand, wurden die großen Herausforderungen für die Industrieunternehmen in Südtirol und Trient vertieft. Die Rahmenbedingungen ändern sich dabei laufend, die geopolitische Situation wird immer unvorhersehbarer, wie die jüngsten Entwicklungen im mittleren Osten zeigen – der Wettkampf zwischen den globalen Wirtschaften wird immer härter.
“Vor diesem Hintergrund wird das verarbeitende Gewerbe immer entscheidender. Nur wenn es uns gelingt, eine starke Produktion zu haben, wird es möglich sein, den Wohlstand auch in Zukunft zu sichern. Die Industrie garantiert höhere Löhne, schafft hohen Mehrwert bei geringer Bodennutzung, sorgt für ein hohes Steueraufkommen, um Wohlfahrt zu garantieren und bietet stabile und qualifizierte Arbeitsplätze, die der Jugend Perspektiven bieten“, so der Präsident der Industriellenvereinigung der Region sowie des Unternehmerverbandes Südtirol, Alexander Rieper.
“Die Welt braucht die Industrie und genau in diesem Bereich spielt sich der Wettbewerb um die Zukunft unserer Region ab. In Anbetracht der umfangreichen Unterstützungsprogramme, die Länder wie die USA und China zur Förderung der Industrie setzen, ist es höchst an der Zeit, dass die Politik auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene Maßnahmen verabschiedet, die die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie fördern“, so der Präsident der Confindustria Trient, Lorenzo Delladio.
“Die Globalisierung und ihre Regeln sind in eine neue Phase eingetreten, die Technologie ändert sich schneller als wir uns vorstellen können und der Einfluss der künstlichen Intelligenz wird immer größer – es ist augenscheinlich, dass wir, um wettbewerbsfähig zu bleiben, in allen Bereichen, auch in der Art und Weise zu wirtschaften, innovativ sein müssen“, so der Präsident der Fondazione Nordest, Alberto Baban.




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