Alex Fornari ist neuer Präsident

Industrie-Unternehmen setzen auf Welfare für Mitarbeiter

Mittwoch, 07. Januar 2026 | 10:29 Uhr

Von: Ivd

Bozen – Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen fördern, die Mitarbeiter finanziell unterstützen, für attraktive Arbeitsplätze sorgen und die Vereinbarkeit erleichtern: mit diesen Zielen hat der Unternehmerverband Südtirol 2017 die Gründung des Netzwerks #Welfare Alto Adige/Südtirol gefördert. Das Netzwerk unterstützt die Mitglieder bei der Erbringung von Leistungen im Bereich des betrieblichen Welfare.

Kürzlich trafen sich die Unternehmen, die dem Netzwerk angehören zur Vollversammlung, um über das abgelaufene Jahr Bilanz zu ziehen. Dabei wurde auch der neue Präsident ernannt. Der 1984 geborene Bozner Alex Fornari, Specialist HR Controlling bei Röchling Automotive Italia, wird dieses Amt für die kommenden zwei Jahre übernehmen.

Das Netzwerk Welfare Südtirol ist seit seiner Gründung beständig gewachsen. Ursprünglich gehörten ihm zehn Unternehmen mit 2.700 Mitarbeitenden an, heute sind es 20 Unternehmen, die mehr als 4.500 Personen beschäftigen. Dabei handelt es sich um: Alperia AG, Alpewa GMbH, Ara Pustertal AG, Athesia Druck GmbH, Ecorott GmbH, Gronbach GmbH, Ifi AG, Intercable Automotive Solutions GmbH, Intercable GmbH, Loacker AG, Prominent Italiana GmbH, Röchling Automotive Italia GmbH, Röchling Automotive GmbH, Thun AG, Tpa AG, Leitner AG, Demaclenko GmbH, Peoplemover Service GmbH, Prinoth AG und Troyer AG.

„Die Zugehörigkeit zum Netzwerk Welfare Alto Adige/Südtirol zeigt, wie wichtig den industriell organisierten Unternehmen ihre Mitarbeitenden sind. Die über das betriebliche Welfare zur Verfügung gestellten Leistungen umfassen ein immer breiteres Angebot und tragen dazu bei, dass die betriebliche Organisation sich besser an die Bedürfnisse der Beschäftigten anpasst und somit das Arbeitsumfeld attraktiver macht. Für die Zukunft wollen wir durch den regelmäßigen Dialog und die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Institutionen das Angebot weiter ausbauen“, so der neue Präsident Fornari.

Die Benefits, die in Form von betrieblichen Welfare-Leistungen erfolgen, sind weder steuer- noch abgabepflichtig. Dadurch steigt der Nettolohn der Mitarbeitenden. Das Netzwerk stärkt die Verhandlungskraft gegenüber den Lieferanten der verschiedenen Dienstleistungen, wodurch die Beschäftigten die Leistungen zu vorteilhaften Preisen erhalten. Unterstützt wird so auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, da jeder das Geld entsprechend den familiären Bedürfnissen verwenden kann.

Bezirk: Bozen

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