Von: luk
Bozen – Mit dem Motto „Es ist normal, verschieden zu sein“ begrüßte Präsident Roland Schroffenegger die Besucher/innen der heurigen Mitgliederversammlung der Lebenshilfe am 17. April im Bozner NOI Tachpark. „Die Lebenshilfe“, so betonte er, „steht für ein starkes Miteinander, für gegenseitige Unterstützung und für die Überzeugung, dass jeder Mensch seinen Platz in unserer Gesellschaft hat.“ Als Ehrengäste zugegen waren neben den zahlreichen Gästen aus der öffentlichen Verwaltung und privaten sozialen Vereinigungen sowie Vertreter unterstützender Körperschaften Landesrätin Rosmarie Pamer, Landesrätin Magdalena Amhof und Special-Olympics-Südtirol-Präsidentin Martha Stocker.
Den Bericht über die im Jahr 2025 durchgeführten Tätigkeiten gestalteten Geschäftsleiter Wolfgang Obwexer und die Bereichsleiter Franca Marchetto (Bereich „Wohnen“), Verena Harrasser (Bereich „Freizeit & Mobilität“), Martin Nagl (Bereich „Arbeit“), Johannes Knapp (Bereich „Empowerment & Beratung“) und Francesco Salerno (Bereich „Indirekte Dienste“ = Verwaltung). Francesco Salerno selbst präsentierte anschließend gemeinsam mit Wirtschaftsprüferin Katrin Hofer den Jahresabschlussbericht, den die Mitgliederversammlung einstimmig genehmigte.
Anlässlich des heurigen Jubiläums stand der Thementeil unter dem Motto „60 Jahre Lebenshilfe“. Anstatt eines historischen Rückblicks antworteten fünf Personen unter der Moderation von Vizepräsident Armin Reinstadler auf Interviewfragen zum jeweils persönlichen gegenwärtigen Bezug zur Lebenshilfe. Roland Schroffenegger äußerte sich in seiner Eigenschaft als Verbandspräsident, Jochen Tutzer in seiner Eigenschaft als Präsident von People First Südtirol, Claudia Thayer in ihren Eigenschaften als Präsidentin der Lebenshilfe Schlerngebiet und Mutter einer jungen Frau mit Beeinträchtigung, Xenia Hafner in ihrer Eigenschaft als hauptamtliche Mitarbeiterin sowie Martin Gietl in seiner Eigenschaft als eherenamtlicher Mitarbeiter. Anschließend wurde der von Franz Menghin hergestellte Jubiläumsfilm mit dem Titel „Alle Menschen sind gleich – Menschen sind alle verschieden“ vorgeführt.
Für ihre zehnjährige Mitarbeit geehrte wurden Christine Messner, Gabriele Baroncini und Christiane Gruber, für ihre 15-jährige Mitarbeit Massimiliano Marini, Carlo Multari, Lukas Pichler und Verena Harrasser, und für ihre 20-jährige Mitarbeit Johannes Knapp, Martina Pedrotti und Barbara Rottensteiner. Mit Andreas Tschurtschenthaler, Susanne Leimstädtner und Wolfgang Obwexer wurde drei Personen eine feierliche Sonderehrung zuteil. Andreas Tschurtschenthaler legte seine Funktion als Präsident der Lebenshilfe Vinschgau zurück, Susanne Leimstädtner mit ihrer „zweiten Pensionierung“ ihre Leitung der Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation „Trotzdem reden“, und Wolfgang Obwexer übergibt mit seiner Pensionierung seine 30-jährige Geschäftsleitung dem bisherigen Verwaltungsleiter Francesco Salerno. Verabschiedet wurde Wolfgang Obwexer von Ehrenpräsident Hans Widmann, von Vertreter/inne/n der Lebenshilfe Erlangen rund um Vorstandsmitglied Stefan Müller und von der Selbstvertretungsgruppe People First, die einen kurzen Dankesfilm vorführen ließ.
Bei der heurigen Mitgliederversammlung wurde außerdem ein neuer Landesvorstand gewählt. Nicht der Wahl stellen mussten sich aufgrund ihrer Funktionen als Vorsitzende in den Bezirken Rosa Hofer Thöny (Eisacktal), Thomas Frei (Wipptal), Theresia Rottensteiner Terleth (Unterland), Claudia Thayer Silbernagl (Schlerngebiet), Karlheinz Kuntner (Vinschgau) und Jochen Tutzer als Vorsitzender der Selbstvertretungsgruppe People First. In den neuen Vorstand gewählt wurden (in alphabetischer Reihenfolge) Irene Ausserbrunner (Bozen), Josef Gottardi (Brixen), Veronika Pfeifer (Bozen), Armin Reinstadler (Meran) und Roland Schroffenegger (Gossensass). Die genannten Personen werden sich am kommenden Montag, 20. April, zu ihrer konstituierenden Sitzung einfinden, um aus ihren Reihen den/die Präsidenten/Präsidentin, den/die Vizepräsidenten/Vizepräsidentin und den/die Kassier/in zu ernennen sowie eventuelle weitere, nicht gewählte oder nicht zur Wahl angetretene Personen in den Vorstand zu kooptieren. Als Wirtschaftsprüferinnen bestätigte die Mitgliederversammlung indes Vera Hofer und Katrin Hofer.
Auch in diesem Jahr wurden die Inhalte der Mitgliederversammlung von Mitarbeitern des Büros für Leichte Sprache OKAY der Lebenshilfe sowohl in die deutsche wie auch in die italienische Leichte Sprache simultanübersetzt. Die Übersetzer von OKAY sorgten ein weiteres Mal dafür, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten die Mitgliederversammlung barrierefrei verfolgen konnten.




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