"Speicherbecken zerstört Juwel der Südtiroler Natur"

Land der Artenvielfalt: “Nagelprobe auf dem Puflatsch”

Samstag, 22. Mai 2021 | 08:06 Uhr

Bozen – Heute ist Welttag der biologischen Vielfalt. Er steht unter dem Motto „Wir sind Teil der Lösung“.

“Das Land Südtirol, welches gerne auch ein Land der Artenvielfalt sein und werden möchte, kann jetzt zeigen, ob dieses Motto auch bei uns gilt. Auf dem Puflatsch findet sich ein europaweit einzigartiges Vorkommen von genetisch bedingten Farbvarianten bei Brunellen, einer geschützten Orchideen-Art. Doch dieses Vorkommen ist akut durch den Bau eines Speicherbeckens für die Schneeerzeugung bedroht. Wofür wird sich die Politik entscheiden? Für den Schutz oder die Zerstörung”, das fragen sich der Alpenverein Südtirol, der Dachverband für Natur- und Umweltschutz Südtirol, der Heimatpflegeverband Südtirol, Lia per Natura y Usanzes und die Vereinigung Südtiroler Biologen.

Anfang Juni 2019 riefen Landeshauptmann Kompatscher, Landesrätin Hochgruber-Kuenzer sowie Landesrat Schuler in einer gemeinsamen Pressekonferenz zu größerem Bewusstsein für die Artenvielfalt auf. Man wolle in den kommenden Jahren weitere Schritte hin zum “Land der Artenvielfalt” setzen. Wie ernst die Politik ihren eigenen Aufruf und die politischen Versprechen nimmt, könne sie jetzt unter Beweis stellen, so die Vereinigungen.

Einzigartige Orchideen am Puflatsch

Brunellen (Kohlröschen, wissenschaftlich Nigritella rhellicani) gehören zu den wildwachsenden europäischen Orchideen der Alpen und sind an der dunkelbraunen Färbung und dem vanilleartigen Geruch ihres kugelförmig-zylindrischen Blütenstands leicht zu erkennen. “Bunt gefärbte Formen kommen extrem selten vor, mit einer großen Ausnahme: Die seit über 100 Jahren europaweit bekannte Puflatsch-Population. Sie weist einen ungewöhnlich hohen Anteil an roten, rotweißen, weißroten, weißen und gelben Farbvarietäten auf. Nach neuen molekulargenetischen DNA-Analysen liegt die Ursache für die Vielfalt ihrer Farbvarietäten in einzigartigen Genvarianten. Damit ist der Brunellen-Bestand auf dem Puflatsch europaweit einzigartig und verdient aufgrund seines hohen Wertes für die Biodiversität und die genetische Integrität nicht nur besondere Aufmerksamkeit, sondern auch entsprechende Bemühungen zum Schutz und Erhalt”, heißt es in einer Aussendung.

Richard Lorenz

“Speicherbecken zerstört Juwel der Südtiroler Natur”

Nun seien die bunten Puflatsch-Brunellen aber akut bedroht: “Nahe der Bergstation Puflatsch will die Rabanser Seilbahnen GmbH ein Speicherbecken für die Schneeerzeugung mit 82.770 m³ Fassungsvermögen bauen. Durch das Speicherbecken selbst, die Baustelle und die Ablagerung des Aushubmaterials würde ein Großteil dieses Brunellenbestandes zerstört werden oder zumindest eine für das Überleben kritische Grenze unterschreiten. Politik und Verwaltung wissen seit mindestens einem halben Jahr von diesem einzigartigen Juwel der Südtiroler Natur, dessen ökologische und vor allem evolutionsbiologische Bedeutung weit über die Grenzen Südtirols hinaus geht und bekannt ist. Nicht genug damit: Orchideen sind in Südtirol durch das Naturschutzgesetz streng geschützt. Der Rasen, in dem die Brunellen wachsen, entspricht dem EU-weit und damit auch landesweit geschützten Lebensraum ‘Artenreiche Borstgrasrasen'”, erklären die Naturschützer.

“Landschaftsschutzgebiet Seiser Alm bewahren statt degradieren”

“Auch das durch die massiven Eingriffe der letzten Jahre ohnehin stark lädierte Landschaftsbild der Seiser Alm droht mit dem neuen Speicherbecken weiteren Schaden zu nehmen. Nicht ohne Grund ist die Seiser Alm mit ihren noch vorhandenen artenreichen hochalpinen Bergwiesen eines der beliebtesten Fotomotive der Südtiroler Tourismuswerbung und ein ikonisches Identifikationsmotiv der Südtiroler Bevölkerung. Die Entscheidungsträger in Politik und Tourismusindustrie täten gut daran, dieses Landschaftsschutzgebiet in seiner Einzigartigkeit zu erhalten und Projekten wie dem geplanten Speicherbecken einen Riegel vorzuschieben”, heißt es weiter.

“Wo bleibt die Kohärenz der Südtiroler Politik zum Schutz der Artenvielfalt?”

“Das Verfahren zur Änderung des Bauleitplanes ist zwar bereits abgeschlossen und das Speicherbecken somit im Bauleitplan eingetragen, doch bedeutet dies nicht, dass auch das Projekt selbst positiv begutachtet und zwingend gebaut werden muss. Eine Änderung des Bauleitplanes kann jederzeit wieder rückgängig gemacht werden. An den europaweit einzigartigen Brunellen am Puflatsch wird sich zeigen, wie kohärent die Politik zum Schutz der Artenvielfalt steht. Die Versprechen dazu wurden bereits gegeben, jetzt braucht es die entsprechenden Taten”, so die Vereine und Verbände.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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51 Kommentare auf "Land der Artenvielfalt: “Nagelprobe auf dem Puflatsch”"


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halihalo
halihalo
Superredner
21 Tage 9 h

bei dieser Landesregierung darf man sich nicht zu viel erhoffen…bis alle Lobbys zufriedengestellt sind wird die Verschandelung unserer Umwelt weitergehen

Oracle
Oracle
Tratscher
21 Tage 5 h

…. die Landesregierung kann auch nicht nach dem Willen von ein paar Blumenfreunden entscheiden, oder?

halihalo
halihalo
Superredner
21 Tage 4 h

@Oracle
es geht hier nicht um ein paar Blumenfreunde…im ganzen Land wird gebaggert , zerstört und betoniert als gäbe es kein Morgen !

xXx
xXx
Universalgelehrter
21 Tage 2 h

@Oracle gut möglich das deine sogenannten Blumenfreund ab Herbst die Regierung in Deutschland übernehmen, aber es sind ja nur ein paar Blumenfreunde 😅
Es verstehen halt immer mehr das ständiges Wachstum und Kommerzialisierung nicht mehr machbar sind und wir umdenken müssen, wenn auch unsere Enkel noch ein lebenswertes Leben haben sollen.

Sag mal
Sag mal
Kinig
20 Tage 10 h

halihalo traurig,skandalös..hauptsache der Wohlstand..aber von Dem werden Sie nichts mehr zum beissen haben wenn erst mal Bienen und Blumen verschwinden..

Oracle
Oracle
Tratscher
18 Tage 23 h

… wenn es so weiter geht, wird der Wieseneigentümer sein Wiese nicht mehr mähen dürfen? Wo kommen wir da hin?

gugu112
gugu112
Neuling
21 Tage 7 h

I sig greasere Problem mit dor Gülle was auigfiert wert, sem wochst gor koan Bluame mehr!

flakka
flakka
Tratscher
21 Tage 5 h

leider wert sel a schun zuaglossen, wor gschockt, wenni sel gsegen hon. obr die gemeide kastelruth genehmigt olles, wenns geld bringt.
Schode, weil die Seiser Olm isch seit Johren schun übervoll u wenn de Umlaufbohnvon Kastelruth a no genehmigt wert, isch des fost unberührte Fleckl afn Puflatsch a no Geschichte..sem isch a lei mehr gleich, obse no so a Speicherbecken dazua mochen :((((

Tobias
Tobias
Neuling
21 Tage 4 h

Wiso kemmen olle weil mehr Gäste auf die Olm? weil sie no Bewirtschoftet wert .Wenn die Bauern die Alm net Bewirtschoftn tatn, nor kemmen de wos nicht verstian a nimmer aum,nor hetmer oan Problem weniger.Die Gülle isch net des Problem die Neider sein es.

gugu112
gugu112
Neuling
21 Tage 37 Min

@Tobias Es geat ober net um Gäste sondern um die Bluemen !! Und wo gegüllt wert wochst holt amol koane Brunelle Arnica usw…

Sag mal
Sag mal
Kinig
20 Tage 10 h

gugu in den letzten Jahren immer häufiger .Schwarz die Wiesen vor Gülle .🤦🏽‍♀️

PhilGrill
PhilGrill
Grünschnabel
19 Tage 20 h

und die Touristen kommen wenn die Seiser Alm nach Gülle riecht? Das ist doch nicht dein Ernst

Tina1
Tina1
Grünschnabel
21 Tage 9 h

Für den Tourismus wird liebend gerne alles geopfert.Sogar die eigene Großmutter würde an den Teufel verkauft. Pfui hoch 10.

Zugspitze947
21 Tage 2 h

Tina1: In Italia-Österreich-Frankreich Schweiz auf jeden Fall ! Bayern si da die große Ausnahme <3

sophie
sophie
Universalgelehrter
21 Tage 9 h

An die Landesregierung hoffe schon dass Sie sich für den Erhalt der Natur entscheidet, zerstörte Natur ist nicht mehr so einfach, rückgängig zu machen, Umwelt, Tiere und Mensch profitieren von einer schönen intakten Natur.

Oracle
Oracle
Tratscher
21 Tage 5 h

…. wollen wir auf einer Tennisplatzfläche ein paar Blumen schützen, die ein paar Tage blühen oder wollen wir durch ein Speicherbecken natürliche Wasserläufe langfristig entlasten? Speicherbecken = zurückhalten von Regen, der sonst weg wäre ohne die Bäche zu belasten … klingt recht einleuchtend

halihalo
halihalo
Superredner
21 Tage 4 h

@Oracle
ich weiß nicht wie groß dein Tennisplatz ist , jedenfalls die Speicherbecken die ich bis jetzt gesehen habe sind alle ein Vielfaches von einem Tennisplatz und leider wird auch rundherum sehr viel Erde bewegt und weggeschafft…das kann man schön reden wie lange man will , es wird trotzdem ein großer Eingriff in die Natur !

Sag mal
Sag mal
Kinig
20 Tage 10 h

sophie nur wenns wieder auf Profit zurück läuft .

Zugspitze947
20 Tage 7 h

OIeracle: NEINNNNN ,denn dort oben mit Baggern die Welt radikal umgraben ist reglrecht DUMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM 🙁

Plodra
Plodra
Grünschnabel
21 Tage 7 h

Früher waren auf der Seiser Alm Brunellen und Arnika gleich auf den Wiesen rund um Compatsch zu finden. Heute muss man schon ein gutes Stück in Richtung Goldknopf hinaufgehen, um welche zu finden. Die Bauern müssen gezielt unterstützt werden, damit sie von den Seriendüngungen zu einer schonenden Flächennutzung zurückkehren. Die Landesregierung kann hier Zielstrebigkeit im Schutz der Biodiversität zeigen und Akzente für die LandWIRtschaft 2030 setzen. Wann? Innerhalb der nächsten sechs Monate heißt es Nägel mit Köpfen machen.  

Oracle
Oracle
Tratscher
21 Tage 5 h

… ist schon krass, wie einige über das Privateigentum anderer entscheiden möchten. Man könnte frisch jedem Häuslebesitzer vorschreiben, wie er den Vorgarten zu bepflanzen hat…

tester
tester
Grünschnabel
20 Tage 20 h

Die Bauern unterstützen? Die kriegen ja eh alles in den A..sch hineingesteckt und sind nebenbei die größten Umweltsünder.

Nganana
Nganana
Neuling
20 Tage 9 h

@tester nicht alle in einen Topf werfen bitte

Zugspitze947
20 Tage 7 h

Oracle: da oben in den Bergen gibt es KEIN Privateigentum =es gehört ALLEN ! 🙂 Denn die Folgen dieser brutalen Geldmacherei darf IMMER der Steuerzahler begleichen 🙁

Oracle
Oracle
Tratscher
18 Tage 23 h

DDR Nostalgie? Privateigentum sozialisieren? Wenn dem so wäre, dann beginnen wir bei ihrem Eigentum, na, was dagegen?

tomsn
tomsn
Tratscher
21 Tage 6 h

Die Menschheit isch a Virus für die Natur! Wie Kurzsichtig wenn sich die Londesregierung fürs Becken entscheidet!

Oracle
Oracle
Tratscher
21 Tage 5 h

… das ist klar nur eine subjekte Meinung …. Wasserresourcen sind auch zu schützen! Wasser, dass den Bach hinunter fliesst, ist nämlich weg. Speicherbecken bedeutet Entlastung der natürlichen Gewässer. Durch das Umwandeln von Wasser in Schnee ist das Wasser auch viel länger für das lokale Ökosystem verfügbar. Der Schnee schmilz langsam dahin…. Wasser kann über Wochen und Monate zurückbehalten werden. Denken wir an den Klimawandel, verursacht auch durch jeden, der Auto fährt…

falschauer
20 Tage 23 h

@Oracle

das ist nicht das thema, dein ablenkungsmanöver ist dilettantisch, klar ist wasser eines unserer wertvollstes güter, in diesem fall geht es jedoch darum, dass ein naturjuwel mit einer einzigartigen und seltenen flora, einem wasserreservoir weichen muss, das kann es doch nicht sein!!!

Guitarplayer
Guitarplayer
Tratscher
21 Tage 8 h

die seiser alm verbinde ichschon länger nicht mehr mit naturschutz-eher tourismusschutz… willheißen dass nur mehr zugunsten derer gebaut wird die geld haben!

Orch-idee
Orch-idee
Tratscher
21 Tage 7 h

Naaa.. Wenn’s so weiter geat donn hot Südtirol koane schiene Platzlen mehr… 🤦‍♀️
Losts die Orchideen in ruha, meine Lieblingsbluamen..

tom
tom
Universalgelehrter
20 Tage 21 h

Sell brauchts lei mehr firn Hotelprospekt. bol der Gost donn sigg, af wos er einigfolln isch, ischs eh schun zu spot, zumindest fir den Urlaub. donn werden a de gonzen gscheiden Influencer a nix mehr ausserreisn

sophie
sophie
Universalgelehrter
21 Tage 9 h

In vielen Orten der Erde ist Wasser wie Gold, Wasser hat dort einen Ganz besonderen Stellenwert und man muss es teuer bezahlen. In der westlichen Welt existiert eine Wasser verprasselung, es ist als ob das alles ganz normal sei, man muss es zu schätzen wissen und dementsprechend damit umgehen. Warum darf oder will jedes Skigebiet einen Wasserspeicher x NUR Schneeerzeugung in die sonst schon oft zerstörte Landschaft bauen ?????
Landesregierung muss dies verbieten und einschränken

1litermuelch
1litermuelch
Tratscher
20 Tage 11 h

Un wos willschen mitn überschüss an wosser tian? A pippeline noch afrika mochen?

So ist das
21 Tage 8 h

…Das Land Südtirol, welches gerne auch ein Land der Artenvielfalt sein und werden möchte, kann jetzt zeigen, ob dieses Motto auch bei uns gilt..

Dieses Motto gilt nur, wenn es grad mal passend für Selbstbeweihräucherung der Politiker ist oder kurz vor den Wahlen 🤔

tester
tester
Grünschnabel
20 Tage 19 h

@So ist das
Hast recht: die Politiker müssen die Bauern bei Laune halten, ansonsten fehlen ihnen die Wähler.

Staenkerer
21 Tage 8 h

i befürcht das man jetzt erst recht mit allen Mitteln den versaumten Winter und vor allem das Geld wieder einerholen will, a auf kosten der kleinen kostbarkeiten, der brunelle!

Oracle
Oracle
Tratscher
21 Tage 2 h

…. die allermeisten Umweltschützer wollen damit nur ihr Gewissen beruhigen: haben ein Handy, in China produziert und um die halbe Welt geflogen, so wie auch der grösste Teil der Kleidung, Spielzeug und Elektronik. Fleischersatzprodukte wie Soja aus Brasilien, fleissig mit dem eigenen Auto mit Verbrennungsmotor die Luft verschmutzen…. nicht gerade nachhaltig ….

falschauer
21 Tage 4 h

wer sich nicht bewusst ist, dass wir auf dem besten weg sind, genau das was unser kapital ist zu zerstören und dadurch uns selbst schaden zufügen, der möge definitiv zu diesem thema den mund halten…..denn die gäste kommen nicht zu uns weil wir nette leute sind, sondern vor allem wegen der einzigartigkeit unserer landschaft und natur, wenn wir diese zerstört haben, werden auch die gäste ausbleiben, das ist so sicher wie das amen im gebet

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Superredner
20 Tage 20 h

falschauer

Amen,
aber das stimmt schon was du geschrieben hast!

DerTourist
DerTourist
Grünschnabel
21 Tage 1 h

Alle Bautätigkeiten der letzten 35 Jahre haben Südtirol nicht schöner oder attraktiver als Urlaubsregion gemacht. Am Ende sorgte es jedoch für einen viel größeren Gewinn für eine begrenzte Gruppe.
Überall wird gespart, Personal wird aus den umliegenden Ländern angeworben, denn für ein paar Cent pro Stunde weniger machen sie die Drecksarbeit.
Für die Wintersaison muss alles passen, denn da wird das meiste Geld verdient. Ob das nun bedeutet, dass Naturschutzgebiete weichen müssen, dass Lifte fast das ganze Jahr über stillstehen oder dass Hotels nur 3 Monate im Jahr rentabel sind, ist seit Jahren normal…

Susi
Susi
Tratscher
20 Tage 21 h

Bei den Kastelruthern wird schon lange nicht mehr auf die Umwelt geschaut sondern nur mehr auf die klingenden Kassen. Und das Schlimme ist dass die Landesregierung ihnen auch immer noch alles genehmigt. Wenn die Bahn auf den Puflatsch auch noch kommt..

Wilhelmina
Wilhelmina
Neuling
20 Tage 20 h

Mit sanftem Tourismus wird das wohl nix in Südtirol, solange der Skitourismus ausgepresst wird bis zum Erbrechen.

doco
doco
Grünschnabel
20 Tage 7 h

wenn es auf der Seiser Alm so weiter geht wie zur Zeit brauch kein Gast mehr wegen den Blumen auf die Alm fahren denn spätestens in 5 Jahren gibt es keine mehr dann kann man nur noch die Liftanlagen die “Hotels in ausländischen Händen”und die leeren Wasserbecken bestaunen.

doco
doco
Grünschnabel
20 Tage 7 h

das Land soll endlich anfangen auch einmal nein zu sagen alles Andere sind nur Lippenbekentnisse und davon sind wir einfach stuff ich glaube wir haben in Südtirol genug Skipisten müssen wir wirklich jedes Loch den Skisport opfern.

Offline
Offline
Universalgelehrter
20 Tage 6 h

Ich freue mit über die unzähligen, von meinem Vater hinterlassen, oder selber gemachten Fotos und/oder Super 8 Filmen 🎥 mit einer Natur der Seiseralm, wie sie heute nur noch zu erahnen ist.

Rosenrot
Rosenrot
Tratscher
20 Tage 5 h

Speicherbecken da, Skigebiet-Zusammenschlüsse dort…ist es nicht bald genug? Wieviel wollt ihre denn noch kaputt machen? Wir brauchen kein Wachstum mehr, nur den Erhalt von dem, das wir noch haben. 

Zugspitze947
19 Tage 23 h

Rosenrot : absolut RICHTIG ! Denn Geld kann man nicht mitnehmen und unsere Nachkommen haben auch einen Anspruch auf eine lebenswerte Heimat 👌😢

Sextenersonnenuhr
Sextenersonnenuhr
Grünschnabel
20 Tage 8 h

Ist doch wie überall : Kommerz kommt vor Natur. Die Profitgier des Menschen ist doch unersättlich. Warum kann man nicht mal mit dem zufrieden sein was man hat ? 🤔 Ich frage mich immer öfters wie die Menschheit bis heute hat überleben können, als wir noch mit dem zufrieden waren was von der Natur kam. Es hatte immer alles ausgereicht, im Sommer die Sonne und im Winter der Schnee. Achja auch im Alphabet kommt K vor N 😉😂

Soley
Soley
Neuling
20 Tage 7 h

Viele Touristen würden die Zerstörung der Biotope nicht befürworten, wenn sie davon wüssten.
Ich würde viel darum geben, diese einmaligen Pflanzen zu sehen. Vielleicht ist es möglich, den Tourismus auch in diese Richtung zu lenken und Biodiversität zu fördern.

Nganana
Nganana
Neuling
20 Tage 9 h

sella schiana Bluitschwitza hon i long schun nimma gsechn

Oracle
Oracle
Tratscher
18 Tage 23 h

…. denken wir auch an die ganzen Arbeitsplätze, die verloren gingen, wenn keine Schneegarantie gegeben wäre…. 

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