Von: mk
Bozen – Der öffentliche und private Personenverkehr in Südtirol steht vor vielfältigen Herausforderungen. Um praktikable Lösungen zu entwickeln und die Zusammenarbeit zu stärken, trafen sich Vertreter des Wirtschaftsverbands Handwerk und Dienstleister (lvh.apa) mit der Spitze der sasa AG zu einem Austausch im Haus des Handwerks.
An dem Gespräch nahmen lvh-Vizepräsident Hannes Mussak, der Obmann der Berufsgruppe Transport im lvh Hansjörg Thaler sowie lvh-Direktor Walter Pöhl teil. Seitens der sasa waren Präsidentin Astrid Kofler und Direktor Ruggero Rossi de Mio vertreten. Ziel des Treffens war es, aktuelle Herausforderungen im Sektor des Personenverkehrs zu diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.
KMU stärker einbinden
Ein zentrales Thema war die Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen künftig stärker eingebunden werden können. Dabei wurde deutlich, dass es vor allem einen intensiven Dialog und eine enge Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Auftraggebenden und Institutionen braucht, um faire und praxistaugliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Im Mittelpunkt stand somit der kontinuierliche Austausch. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die die Realität und die Rahmenbedingungen der Betriebe widerspiegeln und gleichzeitig stets hohe Qualitätsstandards gewährleisten.
Qualität und Sicherheit im Fokus
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der langfristigen Sicherung von Qualität und Sicherheit im Südtiroler Personenverkehr. Auch der Zugang zum Berufsführerschein, insbesondere Altersgrenzen und Ausbildungswege, wurde thematisiert. Gerade hier sehen sowohl der lvh als auch die sasa Handlungsbedarf, um ausreichend qualifizierte Fahrerinnen und Fahrer für den Sektor zu gewinnen.
Ausbildung als Schlüssel
Als möglicher Ansatz wurde die Stärkung von Aus- und Weiterbildungsangeboten im Transportsektor diskutiert. Qualifizierte Ausbildung, klare Standards und praxisnahe Schulungen könnten dazu beitragen, den Personenverkehr langfristig zu stabilisieren und gleichzeitig die Attraktivität des Berufs zu erhöhen.
Der Austausch machte deutlich, dass der Personenverkehr nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Akteuren und den Betrieben des Handwerks und der Transportwirtschaft nachhaltig weiterentwickelt werden kann.
Für den lvh steht dabei fest: Der Dialog mit Partnern wie der sasa ist entscheidend, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln und die Qualität des Personenverkehrs in Südtirol langfristig zu sichern.




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