Leistungen nur mehr für "schmale Brieftasche"

Spesenersatz für Privatmedizin: Land dreht Geldhahn zu

Donnerstag, 21. September 2017 | 08:54 Uhr

Bozen – Das Land will die indirekte Spesenrückerstattung für Leistungen der Privatmedizin drosseln. Geld soll es laut den Plänen von Gesundheitslandesrätin Martha Stocker nur mehr für die „schmale Brieftasche“ geben.

Die Einkommensgrenze, ab der man als Patient einer Privatklinik Anrecht auf Spesenrückerstattung für stationäre und ambulante chirurgische Leistungen hat, soll arg herabgesetzt werden.

Von der aktuellen Regelung profitieren etwa die Marienklinik, die St. Annaklinik in Meran, die Privatklinik Brixsana in Brixen oder aber orthopädische Zentren wie Orthoplus in Bozen und dolomiti sportclinic in St. Ulrich.

Was die Ärztekammer davon hält, lest ihr in der heutigen „Dolomiten“-Ausgabe!

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

49 Kommentare auf "Spesenersatz für Privatmedizin: Land dreht Geldhahn zu"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
denkbar
denkbar
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag
Das war ja vorauszusehen, dass das so kommt!!! Taktik: jeder der er sich einigermaßen leisten kann, soll – trotz Einzahlung von Gebühren – zum Privatarzt gehn! Da sollte den Bürgern dann auch freistehen, ob sie auf die Einzahlung der Sanitätsgebühren verzichten und sich dann privat versichern. Ein Sanitätswesen das nur mehr für Sozialhilfeempfänger da ist, weil Schaer und Co. anscheinend nicht gut wirtschaften können. Patienten müssen schon selbst eine Diagnose erstellen bevor sie den Dienst der Ersten Hilfe in Anspruch nehmen und sollten mit ihren Krankheiten gefälligst monatelang warten bis sie einen Arzttermin bekommen. Wie lange wird es dauern, dass… Weiterlesen »
denkbar
denkbar
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Liebe regierende Parteien, mit solchen Aktionen schwächt ihr das Vertrauen der Menschen in die Politik und gebt ihnen das Gefühl von dieser im Stich gelassen zu werden. Die Populisten werden es euch danken!

Eppendorf
Eppendorf
Superredner
1 Monat 1 Tag

@denkbar
So einfach ist die Sache dann doch nicht. Die Leute werden älter und nehmen die Sanität mehr in Anspruch bzw. werden kostspielige lebenserhaltende Maßnahmen angewandt, um den Tod hinaus zu zögern.
Dies kostet alles Geld, welches auch in der Sanität endlich ist.

Es gibt Debatten in den Niederlande wo entschieden werden soll, dass die Verlängerung des Lebens eines 75jãhrigen um ein Jahr, um die 70.000 Euro kosten darf, darüber privat oder Pech gehabt.
Man kann gegen solche Rechnungen sein, sie werden sich in Zukunft aber nicht vermeiden lassen, auch nicht im reichen Südtiroler. Und an diesem Umstand sind mal nicht die Flüchtlinge schuld.

Staenkerer
1 Monat 1 Tag

es kimmt do drauf un ob es sich um a unaufschiebbare behondlung od. um a leidn hondelt des sich mit zuwartn verschlimmert od. ob es sich um eppas hondelt de man a a johr verschiebn konn, od. man de behondlungen ba private als geeigneter holtet!
wenn es akkut isch od. sich verschlimmert nor muaß JEDER bürger, vor ollem de, de gutes geld in des sanitätssystem gezohlt hobn, es recht hobn auf behondlung, egal welches volumen seine geldtasche hot!

kik
kik
Tratscher
1 Monat 1 Tag

@Eppendorf -du Heini!

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

@Eppendorf Die Martha will jenen Mittelstand von der Rückerstattung ausschliessen, welche in erster Linie ihr schlecht funktionierendes System finanzieren und zusätzlich privat gehen müssen.

DAS brauchst nicht zu verteidigen.

Eppendorf
Eppendorf
Superredner
1 Monat 1 Tag

@kik
Man kann die Augen auch vor der Realität schließen und sich dumm stellen, gut, das ist bei dir jetzt nicht notwendig, irgendwann holt einen die Realität trotzdem ein.
Die Debatten gibt es und es ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, dies umzusetzen.
Glaubst du wirklich, dass das nicht schon praktiziert wird?

thomas
thomas
Superredner
1 Monat 1 Tag

@Eppendorf
falsch gedacht! die großen Kosten generieren nicht die hochaltrigen Patienten

Eppendorf
Eppendorf
Superredner
1 Monat 1 Tag

@thomas
Das Gerücht habe ich auch schon gehört, anscheinend sind es die Kranken, welche die hohen Kosten verursachen, ich habe es aber nie so richtig geglaubt…… 😂😂😂

Schon die große Anzahl der Alten, verursacht enorme Kosten. Dass manche Therapien teilweise jährlich 200.000 -300.000 Euro kosten, weiß ich, der Grund für die andauernde Steigerung ist aber, dass die Gesellschaft älter und die Pharmaindustrie immer unverschämter wird.

Und komm jetzt nicht mit Personal und Verwaltung, welche sicher einen großen Anteil haben, aber dieser Kostenfaktor ist steuerbar.

Sag mal
Sag mal
Superredner
1 Monat 23 h

@Eppendorf zum Thema es wird alles getan um das Leben zu verlängern..so mancher würde lieber Zuhause sterben ohne Atemgerät und Schläuche,Nadeln und weiss ich was.Aber das wird hinausgezogen..ob das im Sinne des Patienten ist sei dahingestellt.Leiden, wie Schmerzen sollte natürlich abgeholfen werden.

xyz
xyz
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Zweiklassenmedizin!!! Was ist in den letzten Jahren mit Südtirol nur passiert….???

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

@xyz  Stimmt. Darauf läuft es hinaus! Wie traurig für ein so reiches Land wie Südtirol! 

Staenkerer
1 Monat 1 Tag

jo, wenn innerholb zwoa johr gsundbleibn u. geheilt werdn zum thema des geldbeutels werd, isch sehr viel schiefglafn in politik u. system!
des gsundheitswesen lig wegn an nichtfachärztlichen kunstfehler auf der intensivstation u. dort werds zu tode behondelt!

krakatau
krakatau
Superredner
1 Monat 1 Tag

Das war schon immer so. Wer viel Beiträge gezahlt hat bekommt am Ende gar nichts. Der Mittelstand wird von der Politik ausgeraubt bis er am Ende gleich viel hat wie ein Sozialschmarotzer. Leistung wird bestraft statt belohnt.

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

krakatau…………….leider ist es so,aber das interessiert weder Kompatscher noch Stocker,die können sich ja locker Privatprofessoren der Medizin leisten,zahlen eh wir indirekt für diese”ARMEN”😂😂😂

der Vinschger
der Vinschger
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Gscheider mol a “schmale Brieftasche” für Politiker

So ist das
So ist das
Superredner
1 Monat 1 Tag

Frau Stocker wann sehen sie endlich ein, dass sie und ihr Generaldirektor für die Lösung der Probleme in der Sanität nicht geeignet sind und dem angeschlagenen Ruf derselben immer mehr schaden.
Sparen Sie lieber bei sich selbst und den überbezahlten Managern ein, es geht ja anscheinend nur um eine knappe halbe Million, wie man heute aus der Dolomiten entnehmen kann.

Kurtl
Kurtl
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

der Fleißige, zahlt wiedereinmal drauf, und der, der es vesteht wenig zu arbeiten kassiert die Beiträge. Einfach herrlich unser Bananenstaat…..

Staenkerer
1 Monat 1 Tag

es gib a fleißige de so wienig lohn kriegn das se zu de minderbemittelten ghearn!
am bestn stien heit im lande de schmarot… do, de nie an knopf inngezohlt hobn u. de politiker sowie viele de beziehungen od. gesetzeslücken guat genutz hobn!

ehrlichkeit u. fleiß ist eine zier,
doch weiter kommt man ohne ihr!

Angel
Angel
Neuling
1 Monat 1 Tag

Warum gehen wir in Privatkliniken? Nicht wegen der zurückerstattung!Tja, und wie lange werden dann die Wartezeiten für eine Visite in den Krankenhäusern dauern. Hat Frau Stocker darüber schon nachgedacht?

Staenkerer
1 Monat 1 Tag

na, frau stocker hot es nochdenkn schun long aufgebn, sunscht wars woll nie so weit kemmen!

Leonor
Leonor
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Dann wird die Wartezeiten im KH noch länger. Und bestimmte Patienten die kein Geld fürs Privatklinik haben um schneller dranzukommen bereits verstorben. Vielleicht zu “reich” fürs sozialen Leistungen fa Krankenkassa zu kriegen, aber zu arm um selber zu bezahlen.

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

hammer Frau stocker ist nicht im stand ihren Sauhaufen aufzuräumen, und dann kürzt sie noch die Privaten die effizient arbeiten.würde mal die Kinderzeit auf 6 Monate gekürzt werden wie in der Privatwirtschaft dann schwimmt die Sanität im Geld und könnte dafür einige Ärzte mehr anstellen aber so sind halt alle Damen dauerschwanger. wie eine Lehrer in unserem Dorf Kind nummer 6 18 Jahre in Mutterschaft nicht schlecht.

Eppendorf
Eppendorf
Superredner
1 Monat 1 Tag

Und das ist gut so, dass das Land solche Frauen unterstützt bzw. sie dort eine Arbeit haben, das nennt man dann Sozialsystem.

werner66
werner66
Tratscher
1 Monat 1 Tag

In der Schweiz geht es auch. Aber dort ist Schwangerschaft keine schwere Krankheit

elmar
elmar
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Ist ja klaar bei uns wird wiedereinmal der Geldhahn zugedreht dafür wird er bei den Verwaltern auf gemacht

arianne
arianne
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Die Stecker & Co kennen sichs jo leisten privat behondelt zu werden olle onderen wünsche ich viel Gesundheit

wottel
wottel
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Gea gea iatz terfmen kronk werrn a bold nimmer😡😡.obr fleissig Stuiern zohln sell schun

efeu
efeu
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

es war zeit daß die Stocker geht, don passiert es gleiche wie beim Durnwalder ein Schlamassel hinterlassen und die Nachfolger müssen büßen

lillli80
lillli80
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

i glab man muss no weiter zrug schaugn…wer wor VOR der stocker…unser lieber LR theiner…er het no die möglichkeit kob des ruder rumzureißen…mittlerweile isch hopfen und molz verloren…man spürt förmlich die überforderung dieser frau…wer konn des richten? vielleicht do landeshauptmann selber…wenn überhaupt…

Staenkerer
1 Monat 1 Tag

@lillli80 de guate frau hot sich ob a olle mühe gebn des schlamassl des theiner hinterlossn hot no onständig zu verschlimmern!

Dagobert
Dagobert
Superredner
1 Monat 1 Tag

Südtirol möchte sich halt dem restlichen Ital. anschliessen!
Dort hat die Sanität noch nie funktioniert.

schleifer
schleifer
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

So eine Schweinerei. Als erstes Streichnse olles zom das mon MUASS zon Privatortzt gian. Und iatz streichn se des a no? Isch do woll net a Loby dahinter?

Staenkerer
1 Monat 1 Tag

sell ergib in dem foll koan sinn, de lobby werde aufgepapplt indem der obbau der kronkenhausfunktionen nit aufgfongen wurde, de aktion schodet jetzt eher den privatärzten, denn de kriegn ihr geld jo auf olle fälle ob. jetz kanntn se wieder “kunden” verliern,denn viele sein zu “reich” führn zuaschuß u. zu orm um olles selber zu zohln, also wechseln sie zwangsweiße wieder zu de kronkenhausärzte!

wellen
wellen
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Es werd no schlimmer, weil wegen der Pensionierungswelle koan Personal mehr ummer isch in der Sanität. Nocher Patienten werds erst luschtig. Heuer in Bozen 10 Primare in Pension, 4 unbesetzt, viele Oberärzte und viele Hausärzte. Versicherts enk!

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

wellen……………und nou schlofn si,die Manager!!!!😂😂😂

nikki
nikki
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Zum schamen.

Elmex
Elmex
Neuling
1 Monat 1 Tag

Ich denke jeder Beitragszahlende hat das Recht, jene Kosten zurückerstattet zu bekommen, die seine Behandlung in öffentlichen Krankenhäusern kosten würde, wenn er sich anderweitig  privat behandeln lässt!

sanibel
sanibel
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Danke!!! *ironieoff*

Tiroler74
Tiroler74
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Die erste sinnvolle Entscheidung. Nun wär endlich dieses Geld in den Betrieb zu stecken und zwar ins Personal. Wer Privatmedizin wählt… der wählt sie ohnehin nicht in Südtirol….

KritischeSie
KritischeSie
Neuling
1 Monat 1 Tag

Also für mich ist Privatmedizin klarerweise privat zu bezahlen und die öffentliche Gesundheitsversorgung öffentlich zu finanzieren. Und wenn öffentliches Geld investiert wird, dann sicher nicht in die privaten Anbieter. Dafür sind die Privatversicherungen da, die viele haben.

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

So war es mal und das war gut so. Privat war privat und öffentlich öffentlich. Wenn nun aber öffentlich nicht mehr funktioniert?

Wenn monatlich viel Geld für das öffentliche Gesundheitswesen vom Lohn abgezogen bzw. vom Selbständigen eingezahlt wird, dann sind die Frustrationen der Menschen doch leicht verständlich, wenn sie dann doch einen Privatversicherung abschließen müssen.

Also entweder die Wahl privat oder öffentlich, aber nicht gezwungen werden öffentlich einzuzahlen und dann noch privat versichern müssen!!!!

Robin Hood
Robin Hood
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Mit der absoluten Mehrheit wird uns Herr Kompatscher und Frau Martha das letzte Hemd auch noch rauben.

Robin Hood
Robin Hood
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Den Sauhaufn hot die SVP eingefädelt und nach den Wahlen, wenn einer nicht mehr tragbar in seiner Position war ,
wurde einfach Platz in der Landesregierung getauscht.

Wir haben alles Experten in der Landesregierung, die sich in jeder Materie auskennen und alles können. Einfach alles Könner.

Das Ergebnis sieht man ja.

Tiroler74
Tiroler74
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

..des derf decht koa Problem sein… wenn de Privatmedizin sooooo guat isch wie sie behaubten, dann habens ja Kunden aus aller Welt und sind sicher nicht auf a Konvention angewiesen…..*ggg*

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Herr Kompatscher,Frau Stocker,Schael,😡😡😡was nun???? Wie lange wollt ihr die Bürger/innen noch “verarschen” ???? Gut für die kommenden Wahlen 2018,wir werden uns dies merken!!! 

harmlos
harmlos
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Vieleicht pobiernse ba sich (Politiker)selber inzusporn als ollm ins af die Nervn zu gian.I hon 2x vergessn in gleichn Wisch zu zohln und hon nor in Lohnpfänder in der Firma kopp.Aus 15 € sein sein 340€ gwordn. Sanitärrechnung + Gerichtvollzieherkostn. Danke an inser Landl.

Papesse
Papesse
Neuling
1 Monat 22 h

Die wichtigste Frage ist jo wiso geht jemand zum Privatarzt und nicht ins öffentliche Krankenhaus? Eine Privatvisite kostet das mehrfache vom Sanitätsticket. Der Grund sind wahrscheinlich die enorm langen Wartezeiten wo sich mancher dann die Frage stellt 120 Tage warten oder 120€ zahlen oder gleich in die Erste Hilfe. 

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
1 Monat 1 h

Die Rechtfertigung für diesen miesen Schachzug der Sanitätseinheit😡 wiedereinmal das Volk zu bescheissen war gestern von Frau Stocker im TV Rai zu hören,einfach nur mehr zum KOTZEN!

wpDiscuz