Von: mk
Bozen – Die Freie Universität Bozen und die Alperia-Gruppe vertiefen ihre Partnerschaft mit einem dreijährigen Rahmenabkommen. Geplant sind Praktika, Fallstudien, Hackathons und neue Begegnungsmöglichkeiten, um Studierenden und Forschenden praxisnahe Einblicke in die Energiewirtschaft zu ermöglichen.
Die Freie Universität Bozen und Alperia haben ein dreijähriges Rahmenabkommen unterzeichnet, um die Zusammenarbeit zwischen Universität und Region in den Bereichen Ausbildung, Energiewende und nachhaltige Innovation zu stärken. Ziel der Vereinbarung ist es, neue Synergien zwischen der akademischen Welt und der lokalen Wirtschaft zu schaffen und dabei insbesondere Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden stärker einzubinden.
Konkret sieht das Abkommen vor, dass Alperia curriculare und außercurriculare Praktika anbietet, Themenvorschläge für Abschlussarbeiten zu gemeinsam interessierenden Fragestellungen entwickelt, sowie gemeinsame Fallstudien und Hackathons organisiert. Zudem soll mit den „Alperia – Series of Lectures on Energy“ ein eigenes Vortragsformat mit Expert:innen und Mitarbeitenden des Unternehmens entstehen. Darüber hinaus sind Sponsorings für Studierende, Beiträge zu gemeinsamen Veranstaltungen sowie Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden geplant. Die einzelnen Maßnahmen werden jeweils durch spezifische Durchführungsvereinbarungen geregelt.
„Mit diesem Abkommen stärken wir ein zentrales Prinzip der unibz: Die Universität muss ein Ort sein, an dem wissenschaftliche Erkenntnis, Lehre und Region in ständigem Dialog stehen“, erklärt Rektor Prof. Alex Weissensteiner. „Die Zusammenarbeit mit Alperia schafft konkrete Möglichkeiten für Lehre und Forschung in einem strategisch wichtigen Bereich wie der Energie und bringt unsere Studierenden mit realen Herausforderungen und hochqualifizierten Kompetenzen in Kontakt.“
Besondere Bedeutung kommt dabei der didaktischen Dimension der Kooperation zu. Ziel sei es, konkrete Fallbeispiele, berufliche Kompetenzen und Perspektiven rund um die Energiewende stärker in die Studiengänge zu integrieren.
„Die Erfahrung eines zentralen Akteurs der Region in die Hörsäle zu bringen, bedeutet eine Bereicherung der Lehre und führt sie noch näher an aktuelle Transformationsprozesse heran“, betont der Prorektor für Lehre, Prof. Marco Baratieri. „Praktika, Abschlussarbeiten, Vorlesungen und Projektaktivitäten ermöglichen es den Studierenden, sich mit komplexen Fragestellungen auseinanderzusetzen und dabei interdisziplinäre Kompetenzen sowie ein stärkeres Bewusstsein für die Rolle der Energie in der nachhaltigen Entwicklung zu entwickeln.“
Auch Alperia sieht in der Vereinbarung einen wichtigen Schritt für die Zukunft. „Seit Jahren arbeitet Alperia mit der Freien Universität Bozen zusammen, und mit diesem dreijährigen Rahmenabkommen festigen wir unsere Partnerschaft weiter. Für uns als stark in der Region verwurzeltes Unternehmen ist die Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen und Organisationen ein strategisches Ziel. Diese Vereinbarung bedeutet zudem einen wichtigen Schritt nach vorne in den Bereichen Ausbildung hochspezialisierter Fachkräfte und Innovation im Energiesektor“, erklärt abschließend Luis Amort, Generaldirektor von Alperia.




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