"väter aktiv" wollen stärkere Beteiligung der Väter in der Familie

Vatertag: “Corona hat auch Chancen eröffnet”

Freitag, 19. März 2021 | 08:01 Uhr

Bozen – Wie schon im Vorjahr ist auch heuer der Vatertag von Corona geprägt. Doch diesmal gebe es eine Menge Erfahrungen: mit Home Office und Kinderbetreuung, mit digitalen Angeboten in der Familienbildung aber auch bei Präsenzveranstaltungen im Freien. “Diese Erfahrungen ermöglichen auch für die Zukunft eine stärkere Beteiligung der Väter in der Familie und eine intensivere Beziehung zu ihren Kindern”, so Michael Bockhorni vom Verein “väter aktiv”.

“Leider ist auch der heurige Vatertag noch vom Coronavirus beeinflusst. Väter, Mütter und Kinder stehen nun seit Monaten vor verschiedenen Herausforderungen: Home schooling und Home office unter einen Hut bringen, Betreuung und Beschäftigung der Kinder organisieren, sich mit Veränderungen im Beruf arrangieren, mit Zukunftsängsten und familiäre Spannungen umgehen usw. Über unsere Homepage und Facebookseite, aber auch über die Infobildschirme in den öffentlichen Verkehrsmitteln bieten wir Informationen, Tipps und Beratung. Es haben sich aber auch Chancen eröffnet. Viele Väter haben den (Schul)Alltag ihrer Kinder kennengelernt, haben Familienarbeit partnerschaftlich(er) geteilt, haben die Beziehung zu ihren Kindern vertieft. Arbeitgeber haben die Erfahrung gemacht, dass die Arbeit im Home Office genauso produktiv für den Betrieb sein kann bzw. Arbeitszeitflexibilität die Motivation und Konzentration hebt und so beide Seiten profitieren”, schreibt der Verein.

Mit der Geburt des ersten Kindes finde in den meisten Familien eine Retraditionalisierung der Geschlechterrollen statt. “Daher zeigen wir seit 1. März (Equal Care Day) jeden Montag die Online Filmepisoden „Geburt eines Vaters“ mit Impulsreferaten von ExpertInnen und anschließender Diskussion für Väter, Mütter und Fachpersonen.”

Am Donnerstag den 18.3. um 10.00 Uhr referiert Michael Bockhorni im Rahmen der AFI Pressekonferenz über die Ergebnisse der “väter aktiv”-Umfrage sowie internationalen Studien zu den Veränderungen der Geschlechterrollen während der Coronakrise. An diesem Tag finden auch zwei Online Workshops statt: „Da uomo a padre“ mit Antonio Pellai (Arzt und Psychotherapeut) für Fachpersonal sowie Eltern.

Anlässlich des Vatertages am 19.3. wird es die Aktion „Fathers for Future – Väter für die Zukunft ihrer Kinder“ geben.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "Vatertag: “Corona hat auch Chancen eröffnet”"


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Lorietta12345678
Lorietta12345678
Superredner
23 Tage 19 h

Jeder wie er möchte. Ich persönlich, finde diese “neue” Art der Männer ( kochen, putzen, waschen, Kinder erziehen) vollkommen unmännlich. Für mich muss ein Mann ein Mann sein.😜, nicht so verweichlicht, ich bin auch erfolgreich, aber mein Mann erfolgreicher und das ist gut so. Kann auch mit dem Gender und Femminismus nix anfangen, brauche dies nicht, finde es auch peinlich. Aber jedem das Seine.

wellen
wellen
Universalgelehrter
23 Tage 16 h

@ lorietta, ihre Einstellung könnten Sie dann bei Ihrer Rente büßen. Oder wenn der Ehemann sich scheiden lässt wegen einer jüngeren Frau . Oder mit Schulden abhaut. Alles schon vorgekommen. Glauben Sie ja nicht das betrifft nur andere…

anonymous
anonymous
Universalgelehrter
23 Tage 18 h

Ja dann liebe Frauen,beschenkt den Vater(der alle Tage ackert U schuftet) doch ein tolles Spielzeug?

wellen
wellen
Universalgelehrter
23 Tage 17 h

Wie stehts um die Umsetzung der europäisch erweiterten Vaterschaftstage nach Geburt? Haben die Kollektivverträge da nachgezogen? Und das Recht dass beide 75% arbeuten nach Geburt?Wäre Vätern und Müttern sehr geholfen.

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