Ängste und Sorgen der Bergbauern ernst nehmen

Wolfdebatte: Touristiker fordern Regulierung

Mittwoch, 24. April 2019 | 15:15 Uhr

Brixen/Sterzing – „Die Ängste und Sorgen der Bergbauern über die Ausbreitung der Wölfe müssen ernst genommen werden und dürfen nicht als Unmut einiger betroffener Bauern abgetan werden“, so reagieren der Eisacktaler HGV-Bezirksobmann Helmut Tauber sowie der HGV-Gebietsobmann des Wipptales, Manfred Volgger, auf die jüngst bekanntgewordenen Risse durch Wölfe im Wipptal.

Die Bewirtschaftung der Bauernhöfe und vor allem der rund 1.700 bewirtschafteten Almen sei für die hiesige Landwirtschaft, die Landschaftspflege und auch für das Tourismusland Südtirol von enormer Wichtigkeit. „Wenn durch die Ausbreitung der Wolfspopulation in Südtirol es zu immer größeren Konflikten zwischen Wölfen und Nutztierhaltern kommt, dann muss der Gesetzgeber reagieren“, betonen Tauber und Volgger.

“Es kann nämlich nicht zugelassen werden, dass Bergbauern wegen der Großraubtiere die Bewirtschaftung der Almflächen auflassen müssen, weil diese sich über Herdeschutzmaßnahmen aufgrund der Beschaffenheit und Weitläufigkeit des Geländes kaum schützen lassen. Zudem trugen sich die jüngsten Vorfälle im Siedlungsgebiet in unmittelbarer Nähe dauerhaft bewirtschafteter Höfe zu.” Deshalb, so unterstreichen die beiden HGV-Funktionäre, sei es nun unerlässlich, in Südtirol eine Regulierung der Wolfspopulationen vorzunehmen.

Sie erinnern daran, dass das Land Südtirol bereits 2017 erste Schritte in diese Richtung gesetzt hatte. Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler haben damals die Initiative ergriffen, eine eigene Regelung zur Kontrolle der Bären und Wölfe zu erwirken und aus den Projekten Life Ursus und LifeWolfAlps auszusteigen. „Wir ermuntern die Landesregierung, diese Maßnahmen weiterzutreiben, noch dazu, weil nun auch in anderen Staaten, wie Deutschland, ernsthaft über eine Regulierung der Wolfspopulationen diskutiert wird“, heißt es abschließend in der Presseaussendung.

Von: luk

Bezirk: Bozen, Wipptal

Kommentare

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44 Kommentare auf "Wolfdebatte: Touristiker fordern Regulierung"


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Andreas1234567
Andreas1234567
Grünschnabel
1 Monat 21 h
Hallo zum Abend, als auswärtiger Bergbegeisterter sind mir die Almler und Bergbauern nah am Herzen und wenn jetzt ein Problem einwandert welches seit einem guten Jahrhundert unbekannt gewesen ist und man ihnen dafür kostspielige und arbeitsintensive Lösungen andient versteh ich den Ärger der Betroffenen. Ärger ist untertrieben, verdient wird dort wenig und eine massive Verteuerung für den Almler und Bergbauer geht an die Existenz. Oder meint wer diese Personengruppe geht im Winter aus Langeweile in der Wintertouristik als Lifthelfer&Co aushelfen? Zumal die Befürworter keinen erkennbaren Nutzen aus der Einwanderung der Grossbeutegreifer in die Berggebiete haben und dort der Verdacht nahe… Weiterlesen »
Socke
Socke
Tratscher
1 Monat 19 h

Auf den Punkt gebracht.👍

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
1 Monat 17 h

@Socke
Beistrich, …

Schnauzer
Schnauzer
Grünschnabel
1 Monat 17 h

Treffend formuliert!!!!!!!!!

Anduril61
Anduril61
Grünschnabel
1 Monat 1 h

Besser könnt mans nicht formulieren, aber do ist es…🤔

rmmmm82
rmmmm82
Grünschnabel
1 Monat 20 h

Wir haben noch 10 jahre um den menschverursachten klimawandel zu stoppen, bevor katastrophale auswirkungen eintreten. Wir haben massensterben aller arten, nämlich 10000 fach die historische natürliche austerbe-rate. Wir haben überbevölkerung, wir weden im jahr 2050 die 10 milliarden marke erreichen.. sucht euch eins dieser drei probleme aus und informiert die leute.. ach, und lasst den wolf in ruhe in seinen habitat

Simba
Simba
Tratscher
1 Monat 19 h

Leider sind viele zu dumm um zu begreifen was du postet

Socke
Socke
Tratscher
1 Monat 19 h

Wenn wir den Wolf eindämmen haben wir durch eine Tat drei Probleme weniger!!🤗

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 17 h

@Simba das beweisen die Minus von mmmm82 eindeutig.🤯

Mamme
Mamme
Superredner
1 Monat 4 h

rmmmmmm Wir haben keine 10 jahre um den Klimawandel zu stoppen,denn den Klimawandel hat es immer schon gegeben und wird es immer geben,das ist natur pur.Wölfe waren noch nie vom aussterben bedroht,nur weil sie in Südtirol gottseidank nicht mehr anzutreffen waren

denkbar
denkbar
Kinig
1 Monat 2 h

@Mamme . Der natürliche Klimawandel wird vom Menschen ins unermessliche beschleunigt, das ist das Problem.

madoia
madoia
Tratscher
1 Monat 1 h

@denkbar Ach was olls konn man a nit glabm des weart haufn aufgepauscht weil sich einge massn Gelder insteckn.Und af die eier giense sowiso ollm lei in kleinen Mann Dieselvorverbote usw.ober von de gonz Fliager de auf der Welt umerfliagn hert man nia das de Schodn tatn.So viel wia de obm in an Tog ausiblossn sein mir jo gor nit instond.Und warum heart man nicht von dem das de schodn tatn, weils do ebm um sehr viel geld geat.

Popeye
Popeye
Superredner
1 Monat 21 h

Es wäre gescheiter den Tourismus zu regulieren.

franzl.
franzl.
Tratscher
1 Monat 18 h

sell war a mol höchste zeit.

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
1 Monat 17 h

👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏

Brix13
Brix13
Grünschnabel
1 Monat 17 h

Davon leben mittlerweile zu viele hier in südtirol.

Durch den tourismus sind wichtige branchen entstanden.

Jetzt wird es minus hageln, da einige nicht begreifen wie wichtig der tourismus in südtirol ist.

Igor
Igor
Tratscher
1 Monat 20 h

Die Wipptaler Bauern verpachten bekanntermaßen einen Teil ihrer Almflächen für gutes Geld an italienische Interessenten. Also halb so schlimm diese Weltuntergangsstimmung und Panikmache.😂

honigdachs
honigdachs
Tratscher
1 Monat 15 h
igor , net lei die wipptaler , wenn heint als südtiroler a olmhütte zu pachten suachsch (weil zu kafn kriagsch sowieso koane ausso man leg 500.000 her) fintisch koane mehr weil olls an turisten verpachtet oder vokaft werd , obo weraf a olbe isch isch gleich haupsoch is geld passt ….. schode weil mir vokafn inso landl , österreicher und schweizer gian des schlaua un , die sell vokafn sich et so wia mirs praktiziern. ….. und zin thema wolf : do brauchts a regulierung , de vermehren sich viel zi schnell und bolls insra politika tscheckn ischs zi spot… Weiterlesen »
Orschgeige
Orschgeige
Universalgelehrter
1 Monat 19 h

Der Wolf muss reguliert werden: Pro Saison darf jeder Wolf nur einen Touristen fressen!

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 17 h

Orschgeige.🤗😄😄😄👍👍

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
1 Monat 17 h

😂😁😂😂😁🤣 👏👏👏👏👏

Pic
Pic
Superredner
1 Monat 20 h

Da die Touristiker, wie sie behaupten, den größten Nutzen von der Berglandwirtschaft haben, sollen sie gefälligst auch steuerlich dafür aufkommen, um die Berglandwirtschaft zu subventionieren und dies nicht hauptsächlich den Quellbesteuerten zu überlassen. Aber klar, es ist leichter über den Wolf zu lamentieren und die Probleme die der südtiroler Turbotourismus verursacht, stillschweigend auf einem Teil der Bevölkerung abzuwälzen.

idenk
idenk
Tratscher
1 Monat 5 h

😂😂😂guten Morgen ach hängt Tourismus und Landwirtschaft doch wirtschaftlich zusammen……?
Wer hätte sich das gedacht🤔
Bitte wandern Sie in ein Land aus wo Steuergelder nicht zu Gunsten der Bauern verschwendet wird und wo das Essen in den Supermärkten auch nicht von Bauern produziert wird😉
Weil Ihrer Meinung nach Essen ja die lebensmittelindustrie produziert 😂😂🤦🏽‍♂️
Viel Glück 😉

Lederhosenjonny
Lederhosenjonny
Grünschnabel
1 Monat 37 Min

@Pic hesch du une Touristiker und Bauern a Orbitt? Glab i kaum. Obor viele wölln oanfoch net vorstien dass des olls a Radl isch und dass des die 2 Grundsäulen für a funktionierende Wirtschoft isch, bitte amol nochdenkn

Stolzz
Stolzz
Grünschnabel
1 Monat 19 h

Als (Nebenerwerbs-)Bergbauer wünsche ich mir Verständnis dafür, dass ich nicht davon begeistert bin, wenn ich nach meinem 45 Stunden Hauptjob und dem “Feiertagsjob” Landwirtschaft noch um Gotteslohn kilometerlange Zäune aufstellen, Hirtenhunde ausbilden und füttern soll, damit ich vielleicht eine Vergütung dafür bekomme, wenn der Wolf trotzdem eines meiner Tiere reißt.
Warum ich bis jetzt trotzdem meinen Hof bewirtschafte?
Weil ich vom Leben in und mit der Natur so begeistert bin.

Lederhosenjonny
Lederhosenjonny
Grünschnabel
1 Monat 16 h

bravo Stolzz 👏👏

Lederhosenjonny
Lederhosenjonny
Grünschnabel
1 Monat 19 h

so deis Wolfskuschler, bitte genau durchlesen….

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
1 Monat 17 h

beim genauen Durchlesen fehlt ein “h” bei jonny.

Lederhosenjonny
Lederhosenjonny
Grünschnabel
1 Monat 16 h

@iuhui sell hosch woll du a h drin wos koan Sinn mocht, Suporschlauer 😂👏

Lederhosenjonny
Lederhosenjonny
Grünschnabel
1 Monat 16 h

@iuhui und übrigens, jonny kann man auch ohne “h“ schreiben, macht sogar mehr Sinn als “iuhui“😘

madoia
madoia
Tratscher
1 Monat 1 h

@iuhui beim genauen durchlesn merkt man du hosch a Schraube locker

Dublin
Dublin
Kinig
1 Monat 19 h

…rettet uns vor den Hunden…

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 19 h

Anstatt dauernd auf den Wolf zumzuhacken würde ich lieber anfangen zuerst den Tourismus zu regulieren, dann die Hunde…

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
1 Monat 18 h

Wenn der Wolf ein Problem ist, was ist dann der Massentourismus, der die Natur und Umwelt erheblich und von Jahr zu Jahr immer mehr belastet.
Aber Hauptsache die Kassen klingeln.

madoia
madoia
Tratscher
1 Monat 1 h

Hosch du nit a an vortoal durchn Turismus.Der Turismus schofft viele Arbeitsplätze und sel nit lei im Gostgewerbe sonder foscht olle Bronchen profitiarn drvon.denk mol driber noch

madoia
madoia
Tratscher
1 Monat 13 h

Frar hattn se nit long gret und den Wolf unfoch verschwindn glossn zem war kuan sella Tiater wegn so an Vich gwortn ober heit muas ols in die Medien broatgetretn wearn.

Tanne
Tanne
Grünschnabel
1 Monat 5 h

@madoia
Was sich der blöde Herrgott nur dabei gedacht hat, als er die Wölfe erschuf?

Schnauzer
Schnauzer
Grünschnabel
1 Monat 5 h

@madoia
Bisch sicher dos LAI FRÜHER so wor? 😉

madoia
madoia
Tratscher
1 Monat 2 h

@Schnauzer Jo i hoff das es heit a no so Leit gib de nit long redn und epas tian

Simba
Simba
Tratscher
22 Tage 6 h

@Tanne schäme dich . Pfui Teufel

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 17 h

Wir steuern so oder so Zeiten entgegen wo Wölfe noch das Kleinste Problem Sein werden.

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
1 Monat 16 h

Die Touristiker fordern…

jack
jack
Superredner
1 Monat 7 h

hot a Wolf schun a unheil angerichtet? auso a Reh odo Schof gerissn?
man lest jedn tog va Hundebisse an Menschn .
also i glab do war mol wos zu tien 🤔

wellen
wellen
Superredner
1 Monat 4 h

Klimawandel: Dürren,Sindfluten, massenhaftes Aussterben der Arten: den Menschen regulieren, nicht den Wolf

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