Von: mk
Kaltern – Eine Müllsäuberungsaktion in Kaltern hat zu einem erschreckenden Fund geführt. Im Rahmen des alljährlichen Umwelttages, der von der Gemeinde Kaltern unter Beteiligung zahlreicher Vereine und der Freiwilligen Feuerwehr organisiert wird, sammeln Freiwillige Abfälle ein, der achtlos in der Landschaft entsorgt wurden. Heuer fand der Eifer ein jähes Ende, als ein Beteiligter zwei geladene Pistolen entdeckte.
Ein Freiwilliger war entlang des Montiggler Wegs in der dichten Vegetation eines Weinbergs auf die beiden Schusswaffen gestoßen. Der Finder reagierte besonnen und verständigte umgehend die Carabinieri der örtlichen Station. Die Ordnungshüter trafen kurze Zeit später am Fundort ein und beschlagnahmten die Waffen für weitere Untersuchungen.
Verrostet, aber geladen
Ersten Untersuchungen zufolge handelt es sich bei den Fundstücken mutmaßlich um zwei Pistolen des Typs Beretta. Die Waffen weisen starke Korrosionsschäden auf, sie sind durch die Witterungseinflüsse massiv oxidiert und verrostet. Dadurch können sie im derzeitigen Zustand nicht benutzt werden.
Trotz allem waren beide Pistolen mit Magazinen bestückt, in denen sich noch scharfe Munition befand.
Die Carabinieri haben die Waffen nun an Spezialisten übergeben. Durch technische und ballistische Analysen soll geklärt werden, woher die Pistolen stammen und ob sie in der Vergangenheit bei Straftaten verwendet wurden.




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