Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Fötus in der Kläranlage: Hatte die Mutter Hilfe?

Mittwoch, 13. Juni 2018 | 08:10 Uhr

Bozen/Tramin – Nach dem Fund eines weiblichen Fötus in der Kläranlage in Tramin laufen die Ermittlungen der Behörden auf Hochtouren.

Noch ist aber weiter unklar, wer die Mutter des Kindes ist und auch wie es in die Kläranlage gekommen ist.

Gesichert ist derzeit, dass der Fötus etwa 20 Wochen alt war. Anders als zunächst vermutet, deutet nichts auf eine Fehlgeburt hin. Deshalb gehen die Ermittler der Carabinieri und Gerichtspolizei davon aus, dass ein Schwangerschaftsabbruch durchgeführt wurde.

Das würde eine Straftat darstellen. In Italien sind Schwangerschaftsabbrüche nur bis zur zwölften Woche erlaubt.

Eine toxikologische Untersuchung soll klären, ob Medikamente zum Einsatz kamen, um den Schwangerschaftsabbruch einzuleiten.

Auch DNS-Proben des Fötus wurden entnommen. Sie ermöglichen einen genetischen Abgleich, sobald die mutmaßliche Mutter ausgeforscht ist.

Die Ermittler erkundigen sich außerdem bei medizinischen Einrichtungen und Frauenärzten nach Auffälligkeiten. So könnte die Mutter Medienberichten zufolge im Vorfeld medizinische Untersuchungen gemacht haben. Nicht ausgeschlossen wird auch, dass die Mutter bei der Abtreibung die Hilfe eines Experten bekommen hat.

Möglich könnte auch sein, dass die Frau versucht hat, ihre Schwangerschaft zu verheimlichen und sich daher ungewöhnlich verhalten hat. Die Bevölkerung wird daher um Mithilfe und Hinweise gebeten.

Von: luk

Bezirk: Überetsch/Unterland

Kommentare

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10 Kommentare auf "Fötus in der Kläranlage: Hatte die Mutter Hilfe?"


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kekserin
kekserin
Tratscher
8 Tage 15 h

I hon mir gedenkt die orme Frau hot a fehlgeburt kop und hot net gwisst wos tian… obr so epes isch echt traurig… so viele paare tatn glei a baby adoptieren

Waltraud
Waltraud
Superredner
8 Tage 14 h

kekserin

Ein Kind in Deutschland adoptierten wollen, ist unheimlich schwer. Das sollte man den Hebel mal ansetzen.

m69
m69
Tratscher
8 Tage 13 h

es könnte ja auch eine spontane Fehlgeburt sein, wer soll das im nachhinen feststellen?

R.I.P. dem Fötus

Staenkerer
8 Tage 2 h

@m69 konn gfährlich wern wenns nit a kontrolle gemocht werd! es konn sein das nit olles obgongen isch und a masive entzündung mit fatale folgn, im schlimmen foll a totalop. wenn nit no schlimmer! des ba a fehlgeburt, ober a ba a stümperhofte obtreibung!
es geat primär um de gsundheit der frau, nor erst (vieleicht) um a schuldfroge!
egal wie, so weit dorfats in an aufgeklärten lond nit kemmen das aa frau von an (nochträglichen) orztbesuch ongst hobn muaß!

Missx
Missx
Universalgelehrter
8 Tage 14 h

Wer das getan hat, gehört wirklich bestraft. Ein Kind ist immer erwünscht, irgendwo von irgendjemanden

pusteblume
pusteblume
Grünschnabel
8 Tage 13 h

was ist im hintergrund passiert?

Lee
Lee
Grünschnabel
8 Tage 8 h

Ist es nicht frühzeitig davon zu sprechen, dass es eine Abtreibung gewesen sein muss? 
Man kann auch ein völlig gesundes Kind verlieren.. Die Mutter könnte krank sein, vorzeitiger Blasensprung, eine Verletzung.. 
und nur bei intensiver Betreuung hätte es so früh Überlebenschancen. 

Lumberjack
Lumberjack
Grünschnabel
8 Tage 8 h

Sollte das wirklich stimmern, sollte die Mutter wirklich bestraft werden, immerhin hätte sie dann einem Menschen das Leben genommen.

nudelsuppe
nudelsuppe
Grünschnabel
8 Tage 3 h

Und wenn es doch eine Fehlgeburt war? Es gibt Schwangerschaften, die bis kurz vor der Geburt komplikationslos verlaufen und plötzlich kommt es doch noch zu einer Fehlgeburt.

Waltraud
Waltraud
Superredner
8 Tage 2 h

Nudelsuppe

Schon möglich. Aber entsorgt man es dann auf diese Weise?

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