Einsatz für psychische Gesundheit zur Europäischen Woche 2026

„Gemeinsam stärker“ in schwierigen Zeiten

Montag, 04. Mai 2026 | 15:11 Uhr

Von: mk

Bozen – Anlässlich der Europäischen Woche für psychische Gesundheit, die vom 4. bis 8. Mai 2026 stattfindet, bekräftigt das Südtiroler Netzwerk Suizidprävention sein Engagement für die Förderung der psychischen Gesundheit. Ziel ist es, auf bestehende Unterstützungsangebote für Menschen in Krisensituationen aufmerksam zu machen und gleichzeitig die Umsetzung des Südtiroler Suizidprävention 2026–2030 weiter voranzutreiben.

Unter dem Motto „Gemeinsam stärker“ setzt die Europäische Woche für psychische Gesundheit 2026 ein klares Zeichen für gegenseitige Unterstützung, Solidarität sowie die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Zivilgesellschaft als zentrale Voraussetzungen für psychisches Wohlbefinden.

„Zahlreiche Studien zeigen, dass soziale Isolation einer der wichtigsten Risikofaktoren für die psychische Gesundheit ist. Gerade in dieser Zeit ist es uns daher ein besonderes Anliegen, gegenseitige Nähe und Unterstützung als Form gemeinschaftlicher Resilienz zu fördern, eine Ressource, die Hoffnung geben und besonders verletzliche Menschen schützen kann“, erklärt Guido Osthoff, Caritas-Ansprechpartner im Südtiroler Netzwerk zur Suizidprävention.

Die diesjährige Europäische Woche ruft außerdem dazu auf, psychische Gesundheit stärker in den Mittelpunkt der politischen und gesellschaftlichen Agenda Europas zu rücken. Angesprochen sind öffentliche und private Einrichtungen ebenso wie Vereine, Schulen, Fachkräfte sowie Bürgerinnen und Bürger. Diese Herausforderung greift auch das Südtiroler Netzwerk zur Suizidprävention auf, das als Initiator des Suizidpräventionsplans 2026–2030 aktuell mit der konkreten Umsetzungsphase beginnt. Mehrere Arbeitsgruppen arbeiten dabei daran, das Präventionssystem im Land nachhaltig zu stärken.

Wer über Initiativen des Netzwerks sowie über wichtige Veranstaltungen, Studien und fachliche Vertiefungen in diesem Bereich informiert bleiben möchte, kann sich für den monatlichen Newsletter anmelden. Eine kurze E-Mail an suizidpraevention@caritas.bz.it genügt.

Wichtige Notfallnummern bei Krisen:

800 101 800 – Psychologisches Krisentelefon 24/7

112 – Akute Notfälle

0471 052 052 – Caritas Telefonseelsorge;

www.telefonseelsorge.bz.it – TS Chatraum und Mailberatung

Das Netzwerk Suizidprävention wird von der Caritas Diözese Bozen-Brixen in enger Zusammenarbeit mit dem Forum Prävention koordiniert und besteht aus mehr als 20 gemeinnützigen Organisationen und öffentlichen Einrichtungen, darunter der Verein Ariadne, der Verein Lichtung/il Girasole, die Telefonseelsorge, das Netzwerk für psychische Gesundheit des Südtiroler Sanitätsbetriebs, die Freie Universität Bozen, die Notfallseelsorge, die Notfallpsychologie, die Kinder- und Jugendanwaltschaft, das Landesamt für Kinder und Jugendschutz und soziale Inklusion, das Landesamts für Jugendarbeit sowie die Bildungsdirektionen der Autonomen Provinz Bozen.

Bezirk: Bozen

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