Belastungsprobe auch für den Asphalt

Hitzewelle setzt Straßen und Gleisen zu

Sonntag, 28. Juni 2026 | 12:09 Uhr

Von: apa

Hohe Temperaturen und glühender Asphalt: Die Hitzewelle setzt nicht nur Mensch und Tier zu, sondern auch der Infrastruktur, warnten am Sonntag der Autobahnbetreiber ASFINAG und der Mobilitätsclub ÖAMTC. Eine erste Schadensmeldung kam demnach von der West Autobahn (A1) im Baustellenbereich zwischen Haag und St. Valentin Richtung Linz. Auf der Westautobahn traten insgesamt mehrere Schäden auf, hieß es.

Zwischen Haag und St. Valentin war nur ein Fahrstreifen befahrbar, an der Behebung des Schadens wurde gearbeitet. Obwohl das Verkehrsaufkommen am Sonntag gering war, standen Autofahrende zwei bis drei Kilometer zurück. Sonntagabend sollte der Schaden behoben sein, so die ASFINAG.

Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen sei mit einer Zunahme von Straßenschäden zu rechnen, so ASFINAG und ÖAMTC am Sonntag in Aussendungen. Besonders gefährdet seien alte, mehrfach reparierte Straßen.

Autobahnbetreiber erhöhte Zahl der Kontrollfahrten

Der Club riet, vorausschauend zu fahren und bemerkte Schäden unbedingt der Polizei oder den zuständigen Meistereien zu melden. Die ASFINAG ersuchte alle Autofahrerinnen und Autofahrer ebenso um erhöhte Vorsicht. Denn die Hitzeschäden seien bei derart hohen Temperaturen “weder vorhersehbar noch vermeidbar”. Die Zahl der Kontrollfahrten des staatlichen Autobahnbetreibers seien erhöht worden.

Die ÖBB appellierten bereits am Freitag, nicht unbedingt notwendige Bahnreisen in den kommenden Tagen zu verschieben oder zu vermeiden. Bahnreisenden wurde empfohlen, sich im Vorhinein über ihre Verbindung zu informieren und längere Reisezeiten einzuplanen.

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