Walter Donegà ist erschüttert

Karersee: Das Ausmaß der Katastrophe in Bildern

Freitag, 02. November 2018 | 11:55 Uhr

Karersee – Orkanartige Windböen haben in Südtirol viele Waldbestände dem Erdboden gleichgemacht. Besonders arg getroffen hat es das Gebiet rund um den Karersee.

Wie das Naturjuwel nach dem Desaster ausschaut, verdeutlichen diese Fotos, die Walter Donegà auf Facebook gepostet hat und die mit einer Drohne geschossen wurden. Mit dabei ist auch bewegliches 3D-Bild.

Guardando queste foto non ci vuole molto per capire che la tempesta di vento del 29/30 ottobre ha creato un vero e…

Pubblicato da Walter Donegà su Mercoledì 31 ottobre 2018

„Wenn man diese Bilder betrachtet, braucht es nicht viel, um zu erkennen, dass der Sturm in der Nacht auf den 30.Oktober eine wahre Naturkatastrophe war. Ganze Wälder sind für immer verschwunden“, schreibt Donegà auf Facebook.

Facebook/Walter Donegà

Er zeigt sich angesichts der Bilder erschüttert. „Bei solchen Gelegenheiten wird man sich darüber bewusst, wie zerbrechlich unsere Welt ist“, fügt er hinzu.

Facebook/Walter Donegà

Obwohl er nicht den moralischen Zeigefinger erheben möchte, würden bestimmte Gedanken auftauchen, wenn man mit solchen Szenarien konfrontiert werde, meint Donegà. „Leider missbrauchen wir unser Land. Wir wollen seine Schönheit ausnutzen, aber wir sind nicht in der Lage, sie zu respektieren“, erklärt er.

Facebook/Walter Donegà

Doch ihm ist klar, dass die Probleme in Zusammenhang mit klimatischen Veränderungen, Temperaturschwankungen und Wetterextremen nicht nur ihren Ursprung in Südtirol haben, sondern ein weltweites Phänomen sind. „Es ist das Schlagen von Flügeln von Millionen Schmetterlingen in der Welt, die einen Wind erzeugt haben, der so stark ist, dass er hier einen Wald zerstören kann. Jede kleine Geste gegen die Umwelt, wo immer sie auch ausgeführt wird, erzeugt ein Ungleichgewicht“, betont Donegà.

Facebook/Walter Donegà

Den Menschen fehle eine ganzheitliche Vision. „Wir reden, aber wir setzen nicht um. Wir fordern, geben aber nicht. Wir sind alle schuldig. Dann präsentiert uns die Natur die Rechnung“, erklärt Donegà abschließend.

Die Freiwilligen Feuerwehren im Land haben unterdessen auch Videos auf Facebook gepostet, der die Zerstörung des Waldes zeigt.

#EINSATZINFO: Anfahrt Drehleiter FF Leifers zu Aufräumarbeiten Windwurf am Karerpass – Teil 2

Pubblicato da Landesfeuerwehrverband Südtirol su Giovedì 1 novembre 2018

Von: mk

Bezirk: Salten/Schlern

Kommentare

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21 Kommentare auf "Karersee: Das Ausmaß der Katastrophe in Bildern"


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werner66
werner66
Superredner
11 Tage 14 h

Das “Naturjuwel” war ja nichts anderes als eine Monokultur von schnell wachsenden Fichten. 

1litermuelch
1litermuelch
Grünschnabel
11 Tage 13 h

…die Monokultur afn Lond isch a lei is gleiche, sein a lei Öpfel und suscht nichts onders

Uuuups
Uuuups
Grünschnabel
11 Tage 12 h

Schmälert das die Katastrophe??

Pyrrhon
Pyrrhon
Tratscher
11 Tage 10 h

Tannen sind tiefwurzler, flexibler und biegsamer, hätten die so einem Sturm besser standgehalten ?

Leo 675
Leo 675
Tratscher
11 Tage 5 h

@Pyrrhon
Hinten nochn isch man ollm gscheidr🙈

Vieldenker
Vieldenker
Superredner
11 Tage 4 h

deswegen hat er nicht stand gehalten

monia
monia
Grünschnabel
11 Tage 15 h

Bei der ganzen Diskussion sollte man wissen, dass Südtirol bald mit Wald zuwachsen wird! Der Wald wächst schneller als Holz entnommen wird! Deshalb sind die paar Festmeter sicher nicht tragisch und wir brauchen uns über die Natur keine Gedanken machen – die regelt nämlich alles von alleine! Kann auch Vorteile bringen denn manche sehen den Wald vor lauter Bäume nicht mehr und a bissl freie Sicht ist doch auch schön!

Alles wird gut! 😉

Willi I.
Willi I.
Grünschnabel
11 Tage 14 h

“Ganze Wälder sind für immer verschwunden” heißt es im Artikel. –
Für immer würde heißen, daß bis zum Ende der Welt an diesen Flecken kein Baum mehr wachsen würde. Das zu glauben ist mir ganz einfach unmöglich. Wer so etwas sagt, hat entweder sehr wenig bis keine Ahnung von der Natur oder versucht reißerisch zu sein und will Angst erzeugen.

der Rote Wichtel
11 Tage 13 h

Genau…Schmetterlinge am Äquator haben den Sturm in Europa entfacht🙈
Und für immer verschwunden dürfte der Wald wohl auch nicht sein.

Beim Rest hat er sicher Recht, der Mensch ist ein Raubtier, das die Natur schamlos ausbeutet und dann und wann die Rechnung dafür erhält

Staenkerer
11 Tage 15 h

jo, do hot de natur zuagschlog und ins wieder amoll gezoag wie kloan mir sein und wie zerbrechlich sie isch!
doch, wenn man siecht wie unbarmherzig der mensch mit dem natur umgeat aus reinem profitgier, nor isch des nit so schlimm wie do gejammert werd!
wieviel wold werd geopfert für no a stroß, für na a poor touristn auf no an poss?
für no an lift
und no an touritempel??
no a grünfläche und
de schurhalde der BBT???
sem heart man nix,
dorf niemand lästern,
gibs ollm ausredn!

nala
nala
Grünschnabel
11 Tage 15 h

Ganz schön heftig ..

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
11 Tage 15 h

der homo sapiens ist ein Experiment das schief gegangen ist! Anders kann man sich gar nicht erklären wieso er als einziges Wesen weltweit sein eigenes Habitat und somit seine Zukunft zerstört! Oder um im Thema zu bleiben, der homo sapiens sägt den Ast ab auf dem er sitzt…

Brixen
Brixen
Neuling
11 Tage 12 h

nicht “die Welt” ist zerbrechlich – der MENSCH ist zerbrechlich  – die Natur ist stärker – und die Erde kann sich auch ohne Menschen weiterdrehen wenn die Natur so will…..

Aurelius
Aurelius
Superredner
11 Tage 15 h

an diesem Beispiel sieht man, wie hilflos der Mensch gegen die ist. Wir sollten alle besser auf sie schauen….

BEATS
BEATS
Tratscher
11 Tage 14 h

wenns mol auhert fa regnen start i a mein drohne 😐 will net wissn wies ba mir do ausschaug

So ist das
So ist das
Superredner
10 Tage 21 h

„Leider missbrauchen wir unser Land. Wir wollen seine Schönheit ausnutzen, aber wir sind nicht in der Lage, sie zu respektieren“

Ein guter Satz, den sich mancher Politiker merken sollte.

Staenkerer
10 Tage 17 h
und wenn a bauer a wies dazu brauch, a olmhütte a autobahn für neu gäste, liftbetreiber a neues karusell, a hotelier an größer pakplotz oder de forstbehörde neue woldwege des holz jetz obzutransportiern, sein de politiker de erstn de de todesurteil vieler bäume unterschreibn! i erinnen an den “kompf” den mir dörfler vor a poor monat mit insre comunalpolitiker und de woldbesitzer gführt hobn, als de bedenkenlos einige ha naherholungswold am dorfrond für de oblogerung des BBTschuts opfer gwellt hobn! sem hot es a komitee, a unterschriftnsommlung und a versommlung gebraucht um se von den radikalkahlschlag obzubringen! de eingriffe in… Weiterlesen »
ebbi
ebbi
Grünschnabel
10 Tage 21 h

bei aller Liebe sollte man mal daran denken, wie viel Wald täglich auf der Erde aus reiner Profitgier gefällt wird, Regenwald z. B. für den Anbau von Palmöl, für den Bau von Straßen und Skipisten, Schaffung von landwirtschaftlichem Grün usw….nur weil wir es nicht sehen, passiert es trotzdem…

neidhassmissgunst
10 Tage 18 h

Ich glaube dass Vielen noch nicht bewusst ist wie groß die Zerstörungen am Reggelberg und im Eggental sind.

Es gibt große niederliegende Flächen im Bereich Radein, Jochgrimm, Lavazè, Rauth bis Richtung Deutschnofen (ganze Berghänge von Obereggen aus sichtbar), Eggen, Obereggen, Welschnofen-Karerpass bis über den Niger (gigantisch) hinaus.
Nach Lavazè konnte bisher nur die Straße aufgemacht werden(!!!!)

Es gibt einzelne Waldbauern die den ganzen Hof liegen haben (50,60,70 ha) und den Wertbestand von hunderttausenden an Euro verloren haben. Das Holz muss jetzt sofort im großen Stil geräumt werden und zu einem Fast-Null-Erlös verkauft werden.

😭😭😭

berthu
berthu
Superredner
10 Tage 18 h

Der Sturm ist auch “Natur”, also Respekt…

aristoteles
aristoteles
Superredner
10 Tage 17 h

in bozen hommer a glick kob. olls no af die fiass

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