Angestellte des Sanitätsbetriebes Meran verurteilt

Kaution für geliehene Krücken eingesteckt

Dienstag, 18. Oktober 2016 | 08:41 Uhr

 

Bozen/Meran – Bei der Rückgabe von Krücken blühte ihre kriminelle Ader auf! Eine Angestellte des Sanitätsbetriebes Meran wurde gestern zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Frau wurden Amtsunterschlagung und Falschbeurkundung von öffentlichen Urkunden vorgeworfen.

Sie soll als Verwaltungsangestellte in der Notaufnahme Meran die Hälfte der Kaution für geliehene Krücken in die eigene Tasche wandern haben lassen.

Laut den Ermittlungen soll die 50-jährige Monica Reggiani bei der Rückgabe von geliehenen Krücken jeweils die Hälfte der Kaution, welche die Patienten entrichtet hatten, in die eigene Tasche gesteckt haben. Dadurch „verdiente“ sich die Angestellte rund 1000 Euro hinzu.

Als erschwerender Umstand wurde gewertet, dass die Angestellte mittels gefälschter Belege bescheinigt haben soll, an 44 Patienten insgesamt 1848 Euro zurückerstattet zu haben. In Wahrheit belief sich die Summe auf genau die Hälfte.

Neben der nun ergangenen Haftstrafe, darf Reggiani für zwei Jahre in keinem öffentlichen Dienst mehr arbeiten. Die Strafe ist noch nicht rechtskräftig.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen, Burggrafenamt

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