Die Ermittlungen der Polizei liefen

Mann in Tirol niedergestochen – Hintergründe weiter unklar

Freitag, 26. Juni 2026 | 18:28 Uhr

Von: apa

Der Fall jenes Mannes, der Donnerstagnachmittag in einer Wohnung im Innsbrucker Stadtteil Wilten im Zuge einer Auseinandersetzung von einem vorerst unbekannten Täter niedergestochen worden war, ist am Freitag ungeklärt geblieben. Das Opfer befand sich weiter in “äußerst kritischem Zustand” in der Innsbrucker Klinik, sagte LKA-Ermittler Philipp Rapold zur APA. Es liefen Umfelderhebungen und Vernehmungen, die offenbar bisher noch keine entscheidenden Erkenntnisse brachten.

Die Tatwaffe – die Ermittler gingen von einem Messer aus – sei noch nicht gefunden worden. Das in akuter Lebensgefahr befindliche Opfer, dessen Identität “polizeilich noch nicht gesichert” war, hatte mehrere Stichverletzungen aufgewiesen. Der Täter flüchtete im Anschluss.

Alarm geschlagen hatte ein Mitbewohner des Mannes, der sich in einem anderen Raum der Wohngemeinschaft befand, erklärte der stellvertretende Leiter des Landeskriminalamts. Dieser hatte zuvor “laute Geräusche gehört”, das Ganze habe sich in ganz kurzer Zeit zugetragen. Als der Mann dann nachschaute, fand er den lebensgefährlich Verletzten vor, berichtete Rapold. Zur Person des Täters konnte der Mitbewohner keine Angaben machen. Zu der Tat war es gegen 16.00 Uhr in der Speckbacherstraße gekommen.

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