Zu vier Einsätzen gerufen

Merans Bergrettung hatte viel zu tun

Donnerstag, 04. Juli 2024 | 20:41 Uhr

Von: ka

Meran – Am Donnerstag hatte die Bergrettung Meran vier Einsätze abzuarbeiten. Der erste Einsatz betraf die Bergung eines Bergsteigers, der am Ifinger Südwestgrat aufgrund des vorhandenen Schnees nicht mehr weiterkonnte. Gegen Mittag rückte die Bergrettung Meran aus, um den Bergsteiger, der sich im Südwestgrat des 2.581 Meter hohen Ifingers nicht mehr weiter traute, zu retten. Drei Bergretter fuhren mit dem Einsatzfahrzeug bis zur in 2.361 Metern Seehöhe gelegenen Kuhleitenhütte und machten sich von dort aus zum Ifinger auf.

Bergrettungsdienst im AVS Meran

Von dort stiegen sie den Südwestgrat bis zu dem jungen Meraner hinunter und sicherten ihn bis zum Gipfel hinauf. Ein Bergretter begleitete den Bergsteiger noch über den kurzen Klettersteig, während die zwei anderen zum Folgeeinsatz auf Meran 2000 eilten. Dort hatten sich zwei Kinder beim Spielen die Köpfe angestoßen, wodurch sie benommen waren. Die Bergrettung Meran versorgte und beruhigte die zwei Kinder und begleitete sie mit der Seilbahn ins Tal, wo sie vom Rettungsdienst übernommen und ins Krankenhaus Meran gebracht wurden.

Bergrettungsdienst im AVS Meran

Noch während dieses Einsatzes gab es erneut Alarm. In der Zone der Partschinser Tablander Alm war ein Wanderer gestolpert und einige Meter abgerutscht. Dabei hatte er sich am Kopf verletzt und sich verschiedene Prellungen zugezogen. Die Bergrettung Meran klärte die Lage telefonisch ab und schickte den Rettungshelikopter Pelikan 3 zum Verunfallten. Dieser brachte den Verletzten ins Krankenhaus Meran.

Bergrettungsdienst im AVS Meran

Noch während des Organisierens wurden die Bergretter erneut zu einem Einsatz alarmiert. Ein E-Bike-Fahrer war am Nörderberg in der Nähe der Mauslochalm mit seinem Fahrrad gestürzt. Der Radfahrer hatte sich dabei eine Schulterluxation zugezogen. Es rückten wiederum drei Bergretter aus, die den Verunfallten bargen, versorgten und dann den Rettungshubschrauber Pelikan3 zur Schmerztherapie anforderten. Dieser flog den Patienten ins Krankenhaus Meran.

Bergrettungsdienst im AVS Meran

Die Einsätze nahmen insgesamt vier Stunden in Anspruch. Es war ein intensiver Tag für die Bergrettung Meran, der durch die gute Zusammenarbeit aller erfolgreich verlief.

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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5 Kommentare auf "Merans Bergrettung hatte viel zu tun"


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So ist das
14 Tage 4 h

Wenn es so weitergeht muss die Bergrettung wohl intensiver gestaltet und als Beruf konkreter eingeführt werden 🤔

Zugspitze947
13 Tage 19 h

so ist es NICHT notwendig ! Dei Bergrettung funkzioniert perfekt wie auch die freiwilligen Feuerwehren ! Man muss Ihnen nur das nötige Gerät und die Ausbildung zukommen lassen dann ist FREIWILLIG eine tolle Sache und unbezahlbar ! 🙂 Ich war selber 16 Jahre dabei und MÖCHT KEIN GELD dafür,es wahr mir eine EHRE ! 🙂

Zugspitze947
14 Tage 1 h

herzlichen Dank an alle Bergretter für Ihre Einsätze 👌☺

KabelHorst
KabelHorst
Neuling
14 Tage 11 h

*Donnerstag

Staenkerer
14 Tage 34 Min

woll guat wenn man am donnerstogobend schun gwisst hot wos am freitog passiert!

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