Polizei verhaftet 35-jährigen Ghanaer

Raubüberfall auf Verkäuferin

Dienstag, 18. August 2020 | 21:53 Uhr

Bozen – Nach einer gewagten und abenteuerlichen Verfolgungsjagd gelang es den Polizeibeamten der Quästur von Bozen, einen 35-jährigen Mann aus Ghana zu verhaften. Der 35-Jährige hatte kurz zuvor einen Raubüberfall auf ein Geschäft im Zentrum von Bozen verübt.

Nachdem der Mann verschiedene, in der Auslage ausgestellte Verkaufsartikel betrachtet hatte, bedrohte er eine Verkäuferin mit einem großen Küchenmesser und nahm eine Schachtel mit einem Smartphone an sich, mit der er sich in Richtung des Verdi-Platzes davonmachte. Einige Kunden, die Zeugen des Überfalls geworden waren, nahmen sofort die Verfolgung des Täters, der in der Nähe der Loretobrücke auf den Fahrradweg eingebogen war, auf.

Quästur Bozen

Die Beamten zweier Polizeistreifen, die alarmiert worden waren, blockierten alle Zugänge zum Radweg. Um einen Sprung des Täters in den Fluss zu verhindern, verfolgten die Polizisten einer Streife den flüchtenden Täter. Als der 35-Jährige sah, dass er eingekreist war, bedrohte er die Polizisten mit dem Messer und griff jeden an, der sich ihm nähern wollte. An dieser Stelle griff auch ein junger Mann aus Gambia in das Geschehen ein. Er half den Beamten dabei, Schaulustige fernzuhalten und den Räuber festzuhalten. Der Täter aus Ghana wurde verhaftet und in Handschellen abgeführt.

Da ein Täter ähnlicher Gestalt des 35-Jährigen am Tag zuvor einen Raubüberfall auf eine Tabaktraffik verübt hatte, wobei ebenfalls ein Küchenmesser zum Einsatz gekommen war, durchsuchten die Polizisten die Wohnung des Ghanaers und stellten dabei verschiedene Bekleidungsstücke, die der mutmaßliche Täter am Vortag benutzt hatte, sicher.

Bei einer mittels Fotos durchgeführten Gegenüberstellung wurde der 35-jährige Mann aus Ghana auch als Urheber des Überfalls auf das Tabakwarengeschäft am Vortag identifiziert.

 

 

Von: ka

Bezirk: Bozen

Kommentare

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13 Kommentare auf "Raubüberfall auf Verkäuferin"


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vunmirausgsechn
vunmirausgsechn
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

wia long soll des no so weitergian??? “liebe” Politiker, tiats endlich eppas!!!

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Die Politk tut ja was: Wachpersonal am Maniagoplatz

Blitz
Blitz
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Na, sie sein lai mear fürn Maskenhype, zuaständig

meinungs.freiheit
meinungs.freiheit
Superredner
1 Monat 10 Tage

Hier sollte gesetzlich eine sofortige Abschiebung mit Einreiseverbot in Europa, USA und vielen weiteren Ländern der Erde vorgesehen sein.
Vorher noch Enteignung von Wertgegenständen für den Schaden was angerichtet wurde und Kosten für die Heimreise wenn nicht vorhanden Zwangsarbeit im Gegenwert.

Knut
Knut
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Flüchtlingen muss geholfen werden, das ist meine ehrliche Meinung! Dass man zum Teil kriminellen ohne Asyl oder ohne regulären Aufenhaltsstatus “erlaubt” im Bahnhofspark Drogen zu verkaufen und sich für weitere illegale Machenschaften, zu organisieren, kann und will ich nicht verstehen! Die Zustände die den Bewohnern und Besuchern von Bozen zugemutet werden, sind inakzeptabel. Wenn die Legislative wenigstens in der Lage wäre, die im Artikel beschriebenen Verbrecher abzuschieben, wäre dies ein Trost. Ist es aber nicht, weil genau NICHTS passiert! Sie könnten das nächste Opfer von diesem Verbrechen sein, wenn Sie Bozen besuchen. So sieht’s aus!

Nik1
Nik1
Superredner
1 Monat 11 Tage

Sofort Hoam schicken!!!

Teldra2
Teldra2
Neuling
1 Monat 11 Tage

gschwind wek mit dei!

Krissy
Krissy
Superredner
1 Monat 11 Tage

@teldra2
gewisse Politiker müssen zuerst weg

schlex
schlex
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

iaz isch boll nimmor hoagl.. net amol Gefängnis sofort obschiabm suscht kostetor inz a no eps!

Sonnenstrahl2020
Sonnenstrahl2020
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Ab damit ohne Pardon. Sollen das mal im eigenen Land probieren…

koenig Ludwig
koenig Ludwig
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Mal ein Lob an die Zeugen aussprechen, die haben Zivilcourage gezeigt. Bozen ein Schritt nach vorne gemacht…. 😂

Look_at_Yourself
1 Monat 11 Tage

Ich lese hier immer wieder, dass solche Verbrechen in Italien nicht wirklich bestraft werden.
Mich würde mal interessieren.
Was bekommt man für so eine Aktion in Italien?
Kann man Menschen, die ein Verbrechen begangen haben, nicht zeitnah in die Heimat abschieben?

PuggaNagga
1 Monat 11 Tage

Bolzano ti amo…

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