69 Einsätze im Jahr 2025

Rekordjahr für Bergrettung Bozen

Mittwoch, 04. März 2026 | 07:20 Uhr

Von: luk

Bozen – Die Rettungsstelle Bozen des Alpenverein Südtirol hat bei ihrer Jahreshauptversammlung auf ein arbeitsintensives Jahr zurückgeblickt. Insgesamt 69 Mal mussten die Bergretterinnen und Bergretter 2025 ausrücken – so oft wie noch nie zuvor.

Rettungsstellenleiter Hansjörg Prugg eröffnete die Versammlung und erinnerte zunächst an den im Frühjahr nach kurzer Krankheit verstorbenen Anwärter Basti Mendel. Trotz dieses Verlustes habe es auch positive Entwicklungen gegeben: Silke Griesser bestand die Anwärterprüfung und wurde aktive Bergretterin, Klaus Baumgartner und Leo Jocher begannen ihre Ausbildung, zudem wurde Florian Köll als Rettungsstellenassistent aufgenommen.

Zum Stichtag 31. Dezember 2025 zählte die Rettungsstelle 39 Mitglieder, darunter 34 aktive Bergretterinnen und Bergretter, vier Anwärter sowie ein Assistent. Neben den 69 Einsätzen leisteten die Mitglieder rund 5.375 Stunden für Rettungseinsätze, Übungen, Aus- und Fortbildungen sowie weitere Dienste.

Auch organisatorisch gab es Veränderungen: Nach dem Rücktritt des bisherigen Ausschusses wurde Hansjörg Prugg als Rettungsstellenleiter bestätigt. Valentin Harich und Jörg Niedermayr wurden ebenfalls wiedergewählt. Neu im Ausschuss sind Rupert Tutzer, Silke Griesser, Max Scheer und Manuel Luterotti. Die Rechnungsprüfer Kathrin Zischg und Peter Cappello bleiben im Amt.

Grußworte kamen unter anderem von Stadträtin Johanna Ramoser, Landesleiter Thomas Hellrigl sowie vom Vorsitzenden des AVS Bozen, Hubert Andres. Sie dankten den Mitgliedern für ihren ehrenamtlichen Einsatz und wünschten ein unfallfreies Bergjahr 2026.

Bezirk: Bozen

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