Finanzpolizei legt Bericht vor

Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung auch in Südtirol ein Problem

Samstag, 23. Juni 2018 | 12:36 Uhr

Bozen/Trient – Auch bei uns in Südtirol und unserer Nachbarprovinz Trient sind Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung noch ein Problem.

Das zeigt die Finanzpolizei der Region in einem Bericht auf. In den vergangenen 17 Monaten wurden in Südtirol und im Trentino mehr als 1.300 Fälle von Schwarzarbeit aufgedeckt, die Arbeitgeber wurden angezeigt. Außerdem wurden zahlreiche Steuersünder ausgeforscht, die 210 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben.

Auch beim Kampf gegen den Drogenhandel war die Finanzwache aktiv: Mehr als eine Tonne verschiedener Substanzen wurden beschlagnahmt und 300 Personen angezeigt oder festgenommen.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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38 Kommentare auf "Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung auch in Südtirol ein Problem"


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vitus
vitus
Grünschnabel
24 Tage 12 h

Im Süden isch des genau ondersrum. Zem hot die Finanz 1.300 regulär gemeldete entdeckt und kennt sich nimmer aus!

unter
unter
Superredner
24 Tage 12 h

Das dort das Problem ein ganz anderes Außmas hat dürfte jedem klar sein. Dennoch darf deshalb das Problem bei uns nicht relativiert werden.

erika.o
erika.o
Superredner
24 Tage 11 h

@vitus
Spitze 👍👍👍

denkbar
denkbar
Kinig
23 Tage 19 h

@vitus . Wenn einer ein Verbrechen begeht, wird das nicht besser, weil es andere auch tun.

denkbar
denkbar
Kinig
23 Tage 19 h

@vitus . Das klingt nach, sich selbst die Absolution erteilen wollen, weil es andere auch tun. Die Steuern die hier bezahlt werden, kommen Südtirol zu Gute oder fehlen Südtirol, wenn sie hinterzogen werden. Draufzahlen tun dabei die weniger betuchten Schichten, Arbeitnehmer und Rentner mit niederen Bezügen.
Steuerhinterzug ist ein Verbrechen an der Allgemeinheit.

Gredner
Gredner
Superredner
24 Tage 6 h

Ausufernde Bürokratie und Steuerlast auch in Südtirol ein Problem.  Diese Schlagzeile möchte ich als nächstes lesen!

Tabernakel
24 Tage 5 h

Und Du glaubst Straßen und Infrastruktur finanzieren sich von alleine?

Ein Louter
Ein Louter
Grünschnabel
24 Tage 5 h

@Tabernakel jo taber gonz genau sell glaben mir wia gsog in onderen Eu ländern geat sell a 😏

Staenkerer
24 Tage 3 h

@Tabernakel wenn de auto- und spritsteuer für de stroßn verwendet wurn nor hattn italiens steosn an goldenen belag …

Bluemchen
Bluemchen
Tratscher
23 Tage 18 h

@Staenkerer
Du bist hoffendlich schon im Klaren, dass die Autosteuer das Land kassiert und nicht der Staat ?!?!?!?!

jefferson
jefferson
Grünschnabel
24 Tage 6 h

Die Steuer ist das Problem nicht die Hinterziehung !

Tabernakel
24 Tage 5 h

Warum?

Gredner
Gredner
Superredner
24 Tage 2 h

@Tabernakel 70%, wo in anderen Staaten nur 20% fällig sind, das ist ganz objektiv zu hoch!

denkbar
denkbar
Kinig
23 Tage 19 h

@jefferson . die Steuern sind nur hoch, wenn hinterzogen wird, um das auszugleichen – so einfach ist das. Würden alle ihre Steuer brav zahlen könnte man einen allgemeinen Steuersatz von 4 % einführen.

ivo815
ivo815
Kinig
23 Tage 16 h

Die Mentalität ist das Problem, angefangen von jenen, welche die Gesetze machen bis zu denen, für die sie gemacht werden.

Berg
Berg
Grünschnabel
23 Tage 15 h

@denkbar Würde  das gerechter
sein wenn ein Einkommen von Jährlich 30.000 €  prozentual genau so hoch besteuert würde wie
ein Einkommen von jährlich 1,000.000 € und darüber, da diese Einkommen noch  Möglichkeiten
haben Abschreibungen vorzunehmen. Um Steuergerechtigkeiten herzustellen müsste Steuerhinterziehung
und Steuerflucht bekämpft werden, sowie größeres Kapital höher zu besteuern
dann könnten auch geringere  Einkommen bei
der Steuer entlastet werden, ohne  Steuererhöhungen bei ehrlich arbeiteten  Betrieben vorzunehmen.

ivo815
ivo815
Kinig
23 Tage 13 h

@Berg guter Ansatz. Nur zur Zeit gibt es bei weitem wichtigere Aufgaben für unsere Regierenden, als Bekämpfung der Schattenwirtschaft. Z.B. Festigung der Macht durch Schüren von irrationalen Ängsten und der spontanen Lieferung von absurden Pseudolösungen.

Berg
Berg
Grünschnabel
23 Tage 13 h

Sind die Steuern die von Arbeitnehmern und ehrlichen Unternehmern eingezahlt werden das Problem oder könnten eventuell bei einer gerechten Steuerpolitik  und verhinderten Steuerhinterziehung sowie durch Steuer Auslagerungen Steuern für alle gesenkt werden. 
Die Steuerhinterziehung, Steuerflucht und Schwarzarbeit tragen wesentlich zu erhöhten Steuersätze bei.
Natürlich trägt in Italien auch die Verschwendung im Staatshaushalt durch Vetternwirtschaft
zu den hohen Steuersätze bei.

Berg
Berg
Grünschnabel
23 Tage 13 h

@denkbar Wenn das so einfach wäre, denn mit 4% Einkommenssteuer würden die meisten einverstanden sein und sicher eine Mehrheit bilden. 

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
23 Tage 10 h

@ivo
Das System immer noch nicht erkannt? Man schuf ein Problem, jetzt serviert man die Lösung und schwub ist das eigentliche Ziel erreicht 😊
@alle
Erweitert euren Horizont. 2 geteilt durch 2 ist auch 2 mal 2.

ivo815
ivo815
Kinig
23 Tage 9 h

@Berg das Problem in Italien ist die Korruption, die sich vom Bürger bis hoch in die Spitzen des Staates zieht. Der Staat geht davon aus, vom Bürger betrogen zu werden und die Steuersätze werden entsprechend angesetzt. Der Bürger/Unternehmer weiß das und versucht diesem Vorgehen durch Betrug zu entkommen. Ein Teufelskreis

alex1992
alex1992
Grünschnabel
24 Tage 2 h

Kein wunder. Jeder von uns selbst hinterzieht steuern, also heilig sind wir gar nicht.
– wenn wir zum friseur verlangen wir ne quitting?
– der kaffe in der bar ist auch steuerfrei?
– der handwerker zuhause war offiziell auch nie anwesend.
Etc etc

Gredner
Gredner
Superredner
24 Tage 2 h

In Südtiroler Bars und Restaurants krieg ich immer einen Scontrino. In Südtitalien hingegen nur, wenn ich eigens danach frage.

Staenkerer
23 Tage 20 h

maaaa … koan hondwerker getraut sich mehr “…. niet anwesend zu sein…” und vom den frisör schicksch mir de adresse!
sicher peobiern de meistn amoll a kloanigkeit außerzuschindn wenns um größere aufträge und beträge geat, ober de muaß man sich erst amoll leistn kennen!

denkbar
denkbar
Kinig
23 Tage 19 h

@alex1992 – Sind Sie jeder? Ich zahle für jeden Cent Einkommen Steuer, bekomme auch vom Friseur und Handwerker eine Quittung ….Viele vielleicht, aber nicht jeder!

thomas
thomas
Universalgelehrter
23 Tage 13 h

lieber alex, lai weil du des so handhabst….bist halt die Bestätigung, dass in Südtirol sehr viel am Fiskus vorbeigemogelt wert. Besonders gefährlich wird’s, wenn die Täter kein Bewusstsein für ihr Fehlverhalten haben

Meran24
Meran24
Neuling
24 Tage 12 h

Mi wunderts net. Wenn i iberstunden moch und am ende vom Monat afn Lohnstroafn schaug denk i mir: für wem orbeit i eigentlich für mi oder firn stoot?

Berg
Berg
Grünschnabel
24 Tage 11 h

Die Steuerhinterzieher werden sicher mit einer Steueramnestie getröstet.
Richtig wäre die Steuerbetrüger namentlich zu veröffentlichen.
.

ivo815
ivo815
Kinig
23 Tage 16 h

Schau ins Telefonbuch, da stehen alle drin

Nette
Nette
Grünschnabel
23 Tage 12 h

@ivo815 😂

der echte Aaron
der echte Aaron
Superredner
24 Tage 6 h

210 Millionen kommt mir jetzt doch übertrieben vor. Das wird die Schätzung der Finanzer sein.

denkbar
denkbar
Kinig
23 Tage 19 h

@der echte Aaron . Träumer. 

ivo815
ivo815
Kinig
23 Tage 16 h

210 Mio sind untertrieben. Italien verlor 2016 geschätzt 1/5 seines BIP wegen Schattenwirtschaft und Korruption. BIP 2016 2.500 Mrd.

typisch
typisch
Universalgelehrter
23 Tage 16 h

@ivo815
keine angst salvini kommt

ivo815
ivo815
Kinig
23 Tage 13 h

@typisch noch ein Träumer

gringo
gringo
Grünschnabel
24 Tage 4 h

jo du wenn uanr nit schworz orbitit nor tat a jedr drhungrn.des isch leitr die realitetbevor die stuirn rom unkemen woas schun kuanr mear wous geld umgeat .eine schande isch des

alex1992
alex1992
Grünschnabel
23 Tage 16 h

Zum glück bleibt der absolute grossteil in südtirol an steuern.

Supergscheider
Supergscheider
Grünschnabel
23 Tage 10 h

Steuersatz runter und das Problem ist gelöst.

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