44 Angebote für außerstädtische Linienverkehrsdienste

Ausschreibung der Buslinien: 17 Teilnehmende

Freitag, 11. Juni 2021 | 13:11 Uhr

Bozen – Bis zum 8. Juni konnten Interessierte ihre Angebote für die europaweite Ausschreibung für die Vergabe der Dienste für die außerstädtischen Buslinien im öffentlichen Nahverkehr über das Vergabeportal einreichen.

Ausschreibung von 714 Millionen Euro aufgeteilt in zehn Lose

Insgesamt sind 44 Angebote von 17 Teilnehmern bei der Agentur für die Verfahren und die Aufsicht im Bereich öffentliche Bau-, Dienstleistungs- und Lieferaufträge für die zehn ausgeschrieben Lose eingegangen. Fünf davon haben einen Sitz außerhalb des Landes. Nun beginnen die vorgegebenen verschiedenen Prüfungsverfahren für die Angebote durch die Vergabeagentur. Die Dienste für die außerstädtischen Buslinien und somit rund 21 Millionen Buskilometer wurden Ende Februar – aufgeteilt in zehn Lose – EU-weit ausgeschrieben. Dabei betrug die Ausschreibungssumme für einen Gesamtzeitraum von zehn Jahren rund 714 Millionen Euro. Durch die Lossperre kann ein Unternehmen maximal drei der zehn Lose zugeteilt bekommen. Die nach dem neuen Modus zu vergebenden Dienste sollen bereits 2021 starten.

Alfreider: Weiterer Schritt für den Mobilitätsplan Südtirol gesetzt

Für Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider ist damit ein weiterer wichtiger Schritt für die Vergabe des öffentlichen Nahverkehrs in Südtirol gemacht, so wie von der EU und der geltenden Gesetzgebung vorgesehen. Die zahlreiche Teilnahme an der Ausschreibung zeige, dass es reges Interesse der Wirtschaftsteilnehmer an der Übernahme der Dienste gebe, zeigt sich Alfreider zufrieden. “Unser Ziel ist es, Transparenz, Qualität und somit ein qualitativ hochwertiges und faires Busangebot für alle Fahrgäste zu erreichen”, betont der Landesrat. Bei der Verbesserung der Dienste setze das Land auf Umweltfreundlichkeit, Digitalisierung sowie mehr Information und Angebot für die Fahrgäste, erklärt Alfreider. “An möglichst allen Wohnorten in Südtirol soll es in der Nähe ein öffentliches Verkehrsmittel geben, das gut vernetzt, zuverlässig sowie bequem und preisgünstig nutzbar ist”, sagt der Mobilitätslandesrat. Bereits jetzt schon fahren rund 125.000 Menschen in Südtirol pro Tag mit dem Bus. Und es sollen laut Alfreider noch mehr werden.

Fahrplan für die Zukunft: 2030.suedtirolmobil.info

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Ausschreibung der Buslinien: 17 Teilnehmende"


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Paladin
Paladin
Grünschnabel
23 h 6 Min

Hahaha, naja wenns net so traurig wär. Fangt schon mal an mit dem Ausbau der Strecke ME-BZ. Die beiden größten Städte in Südtirol sind mit einem(!) Gleis verbunden, Fahrtzeit durchschnittlich, ca. 50 min. Zum Vergleich, mit dem Auto, bei Normalgeschwindigkeit, braucht man in Etwa die Hälfte(!) der Zeit.
Und ja auch wenns mittlerweile ein Cliché ist, wenn die Busfahrer Deutsch sprechen könnten wäre es auch ganz nett.

NurMalSo
NurMalSo
Neuling
7 h 49 Min

Es riecht förmlich nach Rekursen, da ist einfach viel zu holen. Bisher hat man sich eine goldene Nase verdient. Wenn ich von Qualität lese, dann hoffe ich auch dass das für die Sprache gilt. Einheimische Chaffeure gibt es genug im Land wenn man sie denn ordentlich bezahlt…

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