SVP-Senatoren zu Wolfsgesetz

“Dialog der Ministerien mit den autonomen Provinzen ist dringen notwendig”

Donnerstag, 12. Juli 2018 | 19:14 Uhr

Rom/Bozen – In Bezug auf die Problematik des Zusammenlebens mit Wölfen und Bären müssen die Ängste der Bevölkerung in Südtirol ernst genommen werden. Wir begrüßen es daher, dass die Regierung ihren Willen zu einer einvernehmlichen Lösung mit den autonomen Provinzen Bozen und Trient bekundet hat”, erklären die SVP Senatoren Julia Unterberger, Dieter Steger und Meinhard Durnwalder im Rahmen der heutigen Question Time im Senat, in der Minister Fraccaro, stellvertretend für den Umweltminister Costa, die parlamentarische Anfrage von Senatorin De Petris beantwortet hat.

“Wir sehen es als unsere Aufgabe an, unseren Kollegen und Kolleginnen, die oft aus der Stadt kommen, die Problematik zu erklären”. Vor allem Julia Unterberger, die selbst große Sensibilität für den Tierschutz zeigt und in der interparlamentarischen Gruppe für Tierrechte eingeschrieben ist, versucht dafür zu sensibilisieren, dass eine Koexistenz zwischen Wölfen und Almwirtschaft nicht möglich ist. Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass auch Schafe, Ziegen und Kühe, die eine leichte Beute für die Wölfe darstellen, Tiere sind.

“Außerdem muss verhindert werden, dass unsere primären Zuständigkeiten im landwirtschaftlichen Bereich verletzt werden. Daher hoffen wir, dass so schnell wie möglich ein Dialog mit den zuständigen Ministerien aufgenommen wird. In der Problematik des Umgangs mit Wölfen und Bären ist eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung dringend notwendig”, so abschließend die drei SVP – Senatoren.

Von: ka

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "“Dialog der Ministerien mit den autonomen Provinzen ist dringen notwendig”"


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Loewe
Loewe
Tratscher
8 Tage 3 h
Spass beiseite, die südtiroler Politiker haben zu 100% Recht! Entweder bleiben die primären Zuständigkeiten mit allen Entscheidungen beim Land oder nicht. Wenn ja, dann darf es auch zivilrechtlich und strafrechtlich keine Probleme geben, nicht dass dann plötzlich das Staatsgesetz greift, so ähnlich wie bei Luis Durnwalder beim vorherigen Urteil, das eigentlich total verrückt ist! Wenn das so ist, dass Politiker, die eigentlich die höchsten Leute des Landes bzw. des Staates sind, dass die zur Rechenschaft gezogen werden wenn mal zum Schutz vom Volk lebenswichtige Entscheidungen getroffen werden, dann müssten auch die Großwildbeführworter inklusive Rechenhof und Gerichtsleute zur Verantwortung gezogen werden,… Weiterlesen »
Loewe
Loewe
Tratscher
8 Tage 3 h

Die Politiker aus Rom haben gar keine Ahnung wie gefährlich die Wölfe sind!!!!

Frag mal die 7 Geislein, die wurden alle vom bösen Wolf gefressen!

Orschgeige
Orschgeige
Superredner
8 Tage 1 h

Ein Hirngespinst beschäftigt das Parlament!

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