Von: mk
Trient/Meran – In den vergangenen Tagen fand in Trient ein institutionelles Treffen zwischen der Gemeinde Meran und der Gemeinde Trient statt. Dieses wurde gemeinsam von den jeweiligen Stadträten für Innovation und digitale Transformation, Daniele Di Lucrezia und Andreas Fernandez, organisiert – mit dem Ziel, sich über bewährte Praktiken auszutauschen, um einfachere und effizientere digitale Dienste für die Bürgerinnen und Bürger aufzubauen. Damit wurde eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen den beiden Gemeinden eingeleitet.
„Das institutionelle Netzwerk, der Austausch und der Transfer bewährter Verfahren sind grundlegende Elemente für jede Stadt, die sowohl auf administrativer Ebene als auch in Bezug auf die Qualität der Dienstleistungen für die Bürger wirklich intelligent und innovativ sein möchte. In diesem Sinne haben mein Freund und Kollege Fernandez und ich diesen Austausch initiiert. Die Stadt Trient bestätigt sich in vielerlei Hinsicht als Vorbild, von dem wir uns sicherlich inspirieren lassen werden, und als Vorreiter im Bereich der digitalen Innovation, mit dem wir eine konkrete Zusammenarbeit beginnen können. Diese nimmt bereits durch dieses erste Treffen Gestalt an und wird von nun an fortgesetzt. Ich bin stolz darauf, dass ich dank des dichten Netzwerks an Beziehungen, das ich im Laufe der Jahre aufgebaut habe, dieses Kapital heute zum Wohle der Allgemeinheit nutzen kann, wodurch die Gemeinde Meran in qualifizierte Netzwerke eingebunden wird und diese Möglichkeiten in konkrete Maßnahmen zum Nutzen der Verwaltung und der gesamten Gemeinschaft umsetzen kann”, betont Stadtrat Daniele Di Lucrezia.
Das Treffen in Trient, an dem Führungskräfte und Beamte beider Einrichtungen teilnahmen, widmete sich den Themen Smart City, Innovation und digitale Transformation, mit einem intensiven Austausch über die Funktionsweise der jeweiligen kommunalen Strukturen und die Herausforderungen, denen sich die lokalen Verwaltungen in diesem europäischen Digitaljahrzehnt stellen müssen.
Für die Gemeinde Meran wurde Stadtrat Daniele Di Lucrezia von der stellvertretenden Generalsekretärin und Verantwortlichen für den digitalen Wandel, Daniela Cinque, sowie der Leiterin des Dienstes für Informatik und Innovation, Claudia Ruffino, begleitet.
Für die Gemeinde Trient wurde Stadtrat Andreas Fernandez zunächst vom Verantwortlichen für den digitalen Wandel und Leiter des Dienstes für digitale Innovation Giacomo Fioroni, den Amtsdirektoren Michele Zanolli und Gianni Caldonazzi sowie der Programmiererin Cinzia Bazzanella begleitet. Sie erläuterten die Organisation des Dienstes, seine Entwicklung im Laufe der Zeit, seine Hauptfunktionen und die angewandte Arbeitsmethode.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Vorstellung einer intern entwickelten Integrationsplattform Middleware gelegt, deren Projektleiter Caldonazzi ist. Diese Plattform fungiert als Verbindung zwischen den Online-Portalen, den internen Verwaltungssystemen und den übergreifenden digitalen Diensten der Behörde und ermöglicht eine effizientere und vereinfachte Verwaltung der Informationsflüsse und Verwaltungsprozesse.
Anschließend wurde die Sitzung mit einem Beitrag von Adamo Ferro, Leiter des neuen Smart Control Room der Stadt Trient, fortgesetzt. Diese Einrichtung ist von entscheidender Bedeutung für eine Stadt, die wirklich intelligent sein möchte und sich der integrierten Überwachung städtischer Dienste sowie der Unterstützung von Entscheidungsprozessen durch Datenanalyse verschrieben hat.
„Das Treffen ist Teil eines umfassenderen Prozesses zur Stärkung des institutionellen Netzwerks zwischen lokalen Behörden und legt in diesem Fall den Grundstein für den Beginn einer strukturierten Zusammenarbeit zwischen den beiden Verwaltungen, die in den kommenden Monaten mit weiteren Gesprächen und Vertiefungen fortgesetzt wird. Ein neues Treffen ist bereits im NOI Techpark in Bozen geplant“, fügt Di Lucrezia hinzu.
Die Stadtverwaltung von Meran bekräftigt damit ihr Engagement für die Förderung des interinstitutionellen Dialogs und den Austausch bewährter Verfahren als zentrale Instrumente zur Verbesserung der Verwaltungseffizienz und der Qualität der Dienstleistungen für die Bürger*innen sowie zur Annäherung Merans an das Konzept der intelligenten Stadt.

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