Bürgermeister Klaus Rainer bekundet

“Drusus-Kaserne in prekärem Zustand”

Donnerstag, 03. Juni 2021 | 23:34 Uhr

Innichen – Heute fand in Innichen ein Treffen zwischen dem Parlamentsabgeordneten Filippo Maturi und dem Bürgermeister der Marktgemeinde Innichen Klaus Rainer statt, welches von der Rätin der Bezirksgemeinschaft Pustertal Tania Cappellari organisiert wurde.

“Bei diesem Treffen wurde die Problematik des prekären Zustandes der aufgelassenen Drusus-Kaserne in Innichen erörtert und diskutiert. Die Gebäude der Drususkaserne, welche sich an der Dorfeinfahrt der Gemeinde Innichen im Bereich der Pustertalerstraße befinden, sind seit Jahren aufgelassen und befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Beim gemeinsamen Gespräch wurde von Seiten des Bürgermeisters der Vorschlag unterbreitet, für die Staatspolizei und die Carabinieri Kompanie Innichen im Areal der Drususkaserne entsprechende Gebäude zu errichten, wo dann unter anderem auch verschiedene Dienstleistungen wie etwa die Mensa gemeinsam genutzt werden könnten. Die Drususkaserne ist nach wie vor im Staatseigentum und der Staat wollte dieses Areal mittels einer öffentlichen Versteigerung veräußern. Die zwei Gebäude, in welchen die Staatspolizei und die Carabinieri Kompanie Innichen derzeit untergebracht sind, sind älteren Datums und bedürften strukturelle Instandhaltungsarbeiten. Aus diesem Grund hat der Bürgermeister den Vorschlag unterbreitet, neue Kasernen für beide Institutionen der öffentlichen Sicherheit im Areal der Drususkaserne zu errichten”, so Innichens Bürgermeister Klaus Rainer.

Dieselbe Meinung vertritt auch der Abgeordnete Maturi: „Eine Lösung muss unbedingt gefunden werden, die Drususkaserne zerfällt und ist keine schöne Visitenkarte für Innichen. Ich teile die Meinung des Bürgermeisters und werde mich in Rom gemeinsam mit dem Kollegen Senator Meinhard Durnwalder für dieses Anliegen einsetzen“.

Die Bezirksrätin Cappellari zeigte sich erfreut: „Es ist gut, dass die Belange unserer Gebiete von mehreren politischen Vertretern aufgegriffen werden, sodass man sobald als möglich zu einem konkreten Ergebnis gelangt, zum Wohle unserer Gemeinschaft“.

Von: bba

Bezirk: Pustertal

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