Liste Rösch/Grüne fordert Neustart mit Klimaschutz

Fridays for Future-Klimastreik in Meran

Donnerstag, 18. März 2021 | 11:37 Uhr

Meran – Am morgigen Freitag hat die Bewegung Fridays for Future zum siebten globalen Klimastreik aufgerufen. Die Liste Rösch/Grüne unterstützt die Bestrebungen nach einer nachhaltigen, enkeltauglichen Politik und schlägt einen Bürgerrat vor, um konkrete Klimaschutzprojekte in Meran umzusetzen.

„Die Bewegung Fridays for Future ist entstanden, weil die Politik das zentrale Thema Klimaschutz zu wenig ernst nimmt. Die Staaten der Welt haben sich 2015 in Paris zwar darauf geeinigt, dass die globalen Temperaturen nur um 1,5 Grad steigen dürfen, weil sonst weitreichende Folgen drohen. Doch die Taten bleiben hinter den Ankündigungen zurück. Die Jugendlichen haben recht, wenn sie lautstark daran erinnern, dass damit ihre Zukunft auf dem Spiel steht, und die unserer Kinder und unserer Enkel“, sagt der ehemalige Bürgermeister Paul Rösch.

„Den Klimawandel kann man nicht einfach wegverhandeln. Auch in Meran haben wir in den letzten Jahren schon seine Auswirkungen gespürt. Deshalb heißt es jetzt handeln: Denn der Klimaschutz ist auch der beste Motor für den Neustart der Wirtschaft. Mit umfangreichen Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen können wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, so die ehemalige Umweltstadträtin Madeleine Rohrer.

Meran hat bereits wichtige Weichen gestellt: Der Meraner Gemeinderat hat einen Plan beschlossen, wie der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 reduziert werden soll. Unter Bürgermeister Paul Rösch wurde eine eigene Sondereinheit im Rathaus eingerichtet, um die Klimaschutz-Maßnahmen der Gemeinde zu koordinieren. Die Stadtregierung hat sich außerdem eine Klimaschutz-Leitlinie gegeben: Alle zukünftigen Projekte werden auf ihren Beitrag zum Klimaschutz hin analysiert und optimiert.

Für diese und weitere Anstrengungen wurde Meran als KlimaGemeinde Silver ausgezeichnet. Dass damit das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist, versteht sich für die Liste Rösch/Grüne von selbst: „Wir wollen zur KlimaGemeinde Gold und zum Vorreiter im Bereich Klimaschutz werden“, so Rohrer. „Der Klimawandel betrifft uns alle, deshalb dürfen die Maßnahmen für den Klimaschutz niemanden zurücklassen. Nur gemeinsam meistern wir diese Herausforderung.“

Bürgerräte für den Klimaschutz

Damit das gelingt, setzt die Liste Rösch/Grüne auf Bürgerbeteiligung. Für die Ausarbeitung von konkreten Klimaschutzprojekten sollen Bürgerräte einberufen werden, die aus zufällig ausgewählten Meraner*innen ab 16 Jahren bestehen. „Bürgerräte wurden vor allem in Österreich und in Frankreich bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt. Sie bringen eine vielfältige und vor allem langfristige Perspektive mit, die in der Klimapolitik unbedingt notwendig ist“, sagt Andrea Rossi. „Außerdem sorgen sie dafür, dass der Klimaschutz in der Mitte der Gesellschaft ankommt: eine Herausforderung, die alle Generationen betrifft, nicht nur die Jugendlichen.“

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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1 Kommentar auf "Fridays for Future-Klimastreik in Meran"


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gustav
gustav
Grünschnabel
29 Tage 11 h

nein , wir haben keine anderen probleme.
die leute wissen , ob des lockdowns , nicht wie sie die familien satt bekommen , aber die kinder wollen huepfen.

und ich rede AUSDRUECKLICH NICHT von den kindern der staatsbediensteten.

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