Von: mk
Meran – Die Stadtgemeinde Meran hat gestern im Ratssaal ein Treffen mit Schulführungskräften, Schulsozialpädagogen, Sicherheitskräften und Sozialdiensten organisiert. Ziel war es, die Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit und Prävention weiter zu stärken, den Informationsfluss zwischen den beteiligten Akteuren zu verbessern und offene Fragen zu klären.
An dem Austausch nahmen Bürgermeisterin Katharina Zeller, Vizequästor Carlo Casaburi, der Kommandant der Carabinieri Sebastiano Cannata Galante, der Kommandant der Ortspolizei Alessandro De Paoli, die Verantwortliche des Sozialsprengels Meran der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt Angela Giungaio, deren Stellvertreter Daniel Anzelini als Koordinator des Minderjährigenbereichs sowie Kabinettschef Gabriel Daum teil.
Die Veranstaltung ist Teil eines umfassenderen Netzwerks, das die Stadtgemeinde Meran in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den Sicherheitskräften, den Sozialdiensten, der Staatsanwaltschaft und weiteren Akteuren im Bereich der Prävention aufgebaut und weiterentwickelt hat. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die aktive Einbindung der Schulen ist, insbesondere wenn es um Jugendgewalt, problematische Verhaltensweisen und frühzeitige Präventionsmaßnahmen geht.
Während des rund zweieinhalbstündigen Treffens informierten die Vertreter der Sicherheitskräfte über die Verantwortung der Schulen bei der Meldung von Vorfällen und erläuterten die Abläufe, die nach einer entsprechenden Meldung eingeleitet werden. Dabei wurde hervorgehoben, dass eine zeitnahe und schriftliche Dokumentation von Vorfällen eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass die zuständigen Stellen angemessen reagieren können. Gleichzeitig wurde erklärt, welche Schritte nach einer Meldung erfolgen und wie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Institutionen funktioniert.
Die Vertreter*innen der Sozialdienste stellten ihre Arbeit mit Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen vor und erläuterten die Zusammenarbeit mit der Jugendstaatsanwaltschaft. Zudem wurden die verschiedenen Unterstützungsangebote und Anlaufstellen aufgezeigt, die Jugendlichen und Familien in herausfordernden Situationen zur Verfügung stehen.
Großen Raum nahm auch der direkte Austausch mit den Teilnehmenden ein. Die Schulführungskräfte und Schulsozialpädagogen nutzten die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und Anliegen aus ihrem Arbeitsalltag einzubringen.
„Sicherheit und Prävention können nur dann wirksam funktionieren, wenn alle beteiligten Akteure eng zusammenarbeiten und Informationen rechtzeitig ausgetauscht werden. Die Schulen spielen dabei eine zentrale Rolle. Das große Interesse und die intensive Diskussion haben gezeigt, wie wichtig dieser Austausch ist und wie groß der Wunsch nach einer noch engeren Zusammenarbeit ist“, betont Bürgermeisterin Katharina Zeller.
Neben der engen Zusammenarbeit mit Sicherheitskräften und Sozialdiensten bei konkreten Vorfällen wurde parallel ein eigener Arbeitstisch eingerichtet, um gemeinsam mit den relevanten Akteuren eine umfassende Präventionsstrategie zu erarbeiten. Ziel ist es, bestehende Angebote und Initiativen besser zu vernetzen, problematische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und ihnen bereits entgegenzuwirken, bevor sie zu konkreten Vorfällen führen. Die Stadtverwaltung verfolgt damit einen ganzheitlichen Ansatz, der Prävention, Sensibilisierung und konsequentes Handeln bei konkreten Vorfällen miteinander verbindet.




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