Grüne wollten Abschaffung

Genetisches Hundeprofil: Landtagsausschuss hält daran fest

Mittwoch, 29. September 2021 | 12:36 Uhr

Bozen – Der II. Gesetzgebungsausschuss hat heute den Landesgesetzentwurf Nr. 83/21 – Änderung des Landesgesetzes vom 15. Mai 2000, Nr. 9, „Maßnahmen zum Schutz der Tierwelt und zur Unterbindung des Streunens von Tieren“ (eingereicht von den Abg. Foppa, Staffler und Dello Sbarba) – begutachtet und den Übergang zur Artikeldebatte mit 1 Ja (Riccardo Dello Sbarba), 3 Nein (Magdalena Amhof, Franz Locher und Manfred Vallazza) und 2 Enthaltungen (Peter Faistnauer, Andreas Leiter Reber) abgelehnt.

Das Landesgesetz Nr. 9/2000 sieht in Art. 6 Abs. 4 die Erstellung und Registrierung eines genetischen Profils bei Hunden ab Jänner 2022 vor; bei Hundebissen oder bei nicht sachgemäß entsorgtem Kot kann so über eine DNA-Analyse der Hundebesitzer ermittelt werden. Der Gesetzentwurf der Grünen sieht die Streichung dieser Bestimmung vor.

Wie Ausschussvorsitzender Franz Locher berichtet, hat sich die Mehrheit gegen die Streichung ausgesprochen, weil sie die Registrierung für nützlich erachtet. „Viele Hunde gehen in Freizeitparks, Sandplätze, Spielwiesen und auf Gehsteige und verrichten dort ihr Geschäft, wo sich auch Kinder und Erwachsene aufhalten. Hundekot ist nicht nur aus Umweltgründen, sondern auch aus hygienischer Sicht ein Problem. Die Gemeinden haben lange über das Thema diskutiert und sich für die Registrierung ausgesprochen, denn nur mit Kontrollen ist man der Situation nicht gewachsen.“

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

6 Kommentare auf "Genetisches Hundeprofil: Landtagsausschuss hält daran fest"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Wohlzeit
Wohlzeit
Tratscher
28 Tage 11 h

bekommen dann auch Männer, die Ihre Notdurft an der Hausmauer verrichten, auch einen  Chip

Yumilein
Yumilein
Grünschnabel
28 Tage 10 h

Wer denkt an die Bürger die sich das finanziell nicht leisten können? Alte Menschen für die der Hund oft das einzige ist? Und was ist mit der 💩von den Hunden der Touristen…. hier im Dorf ist erstaunlich viel Hundedreck seit die in Massen wieder da sind 😠

ibens
ibens
Grünschnabel
28 Tage 9 h
Mir ist es im Sommer wieder aufgefallen: immer wieder volle Hundetüten auf Wanderwegen oder am Rand in der Natur. Aber im Gespräch mit einem Hundehalter fiel mir dann auch auf, dass es zumindest an den “Wanderautobahnen” kaum oder keine Abfalleimer gibt. Würde man das ändern, wäre auch der sonstige Müll am Weg vielleicht weniger? Und im Ort sollt man ruhig denen, die die Haufen einfach liegen lassen, die Meinung sagen. Auch unsere Nachbarn, selbst Hundebesitzer, machen das sehr erfolgreich und sehr energisch. Denn auch für andere Hunde sind solche Hinterlassenschaften nicht immer ungefährlich, da sie sich daran infizieren können, ganz… Weiterlesen »
Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
28 Tage 7 h
Hallo nach Südtirol, eine seltsame Blüte des kaum zu verstehenden Hundehasses hier. Man zahlt lieber von den allgemeinen Steuergeldern eine Struktur die niemals auch nur einen Bruchteil der Kosten über Bussgelder jemals wieder eintreiben wird und wenn überhaupt nur Heimische treffen wird. Zudem ist Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Hast einen Nachbar mit Hund dem es mal heimgezahlt werden soll? Hundehaufen eintüten und auf der nächsten Promenade verteilen, was für ein Spass.. Die Grünen haben hier Recht und die namentlich benannten Gegner/Stillschweiger dieser verlangten Gesetzesstreichung welche sich auch gern als Volksanwälte oder soziales Gewissen in das Licht zu setzen gedenken… Weiterlesen »
Doolin
Doolin
Universalgelehrter
28 Tage 11 h

…die Grünen sind für freien Schiss…
💩

Rosenrot
Rosenrot
Superredner
28 Tage 6 h

Die “Südtiroler Bullen”, egal welcher Art auch immer, sind nun auch für das Einsammeln des Hundekots zuständig. Sehr arbeitsintensive  und spannende Beschäftigung, finde ich!

wpDiscuz