Von: APA/dpa
Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Mojtaba Khamenei hat in einer ersten Stellungnahme Rache für die Kriegsopfer gefordert. Der 56-jährige Kleriker betonte die Notwendigkeit von Vergeltung, insbesondere für die bei einem Luftangriff getöteten Schülerinnen, wie es in einer Erklärung des Geistlichen hieß, die im Staatsfernsehen verlesen wurde. Die Straße von Hormuz bleibt blockiert.
Die Schließung der für die Schifffahrt wichtigen Meerenge werde als Druckmittel gegen den Feind fortgesetzt, sagte Khamenei. Zudem müssten alle US-Militärstützpunkte in der Region geschlossen werden. “Wir glauben an die Freundschaft mit unseren Nachbarn und greifen nur die Stützpunkte an”, erklärt er. “Und wir werden dies unweigerlich fortsetzen.”
Khamenei rief die Bevölkerung zur Einheit auf. Die Menschen sollten an den Feiern zum Al-Quds-Tag teilnehmen, hieß es. Am Al-Quds-Tag, der 1979 vom iranischen Revolutionsführer Ayatollah Ruhollah Khomeini eingeführt wurde, gibt es im Iran üblicherweise staatlich organisierte Massendemonstrationen, bei denen zur Vernichtung Israels und zur Rückeroberung Jerusalems aufgefordert wird. Er findet am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan statt. Al Quds ist der arabische Name für Jerusalem.




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