Von: mk
Meran – Das kürzlich gestartete Pilotprojekt zur Müllentsorgung in der Stadt Meran laut den Grünen im Gemeinderat stößt bei vielen Bürgerinnen und Bürger auf deutliche Kritik. „Statt der angekündigten Verbesserung der Abfallentsorgung berichten zahlreiche Anrainerinnen und Anrainer“ von neuen Problemen und fehlender Transparenz seitens der Stadtregierung“, so die Grünen.
Besonders kritisiert würden das „Verschwinden“ der bestehenden Müllkübel unter den Lauben und das Aufstellen von großen Containern an strategischen Stellen in der Stadt, ohne die Bürgerinnen und Bürger darüber informiert zu haben.
„Das Pilotprojekt sollte eine Lösung für bestehende Probleme sein, stattdessen schafft es neue“, lautet der Tenor der Grünen Stadtliste Meran. Auch das Ziel, durch das Projekt das Müllproblem in den Griff zu bekommen, werde zunehmend infrage gestellt, denn die großen Container würden viele dazu verleiten, auch privaten Hausmüll und alte Kleider zu entsorgen.
„Zusätzlich sorgt der Mangel an begleitender Kommunikation für Verärgerung. Viele Betroffene fühlen sich zu spät oder unzureichend informiert und nicht in den Entscheidungsprozess eingebunden. Das untergräbt das Vertrauen in das Projekt und erschwert eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Bevölkerung“, so die Grünen.
Die Grüne Stadtliste fordert daher eine ehrliche Evaluierung des Pilotprojekts, transparente Veröffentlichung der bisherigen Ergebnisse sowie eine offene Diskussion über mögliche Anpassungen oder alternative Lösungsansätze. Sie fordert aber primär, die erneute Aufstellung der kleineren Müllkübel und den zusätzlichen Einsatz von größeren Containern nur bei besonderen Events.




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