Tiroler Traditionsverbände und verschiedene Parteien ablehnend

Nationales Alpinitreffen 2018 in Trient – 100 Jahre Ende des WK I im Mittelpunkt

Samstag, 17. September 2016 | 21:33 Uhr

Gemona/Trient – Nun ist es fix. Am Samstag beschloss der Vorstand der Nationalen Vereinigung der Alpini, dass 2018 die Adunata – das Treffen der Alpini auf Staatsebene – am 12. und 13. Mai in Trient stattfinden wird.

Laut Medienberichten wird dabei auch dem hundertjährigem Jubiläum des Kriegsendes des Ersten Weltkrieges gedacht. Die Veranstalter rechnen mit bis zu einer halben Million Teilnehmern.

Die Tiroler Traditionsverbände und verschiedene Süd- und Nordtiroler Parteien hatten sich bereits im Vorfeld gegen ein nationales Alpinitreffen 2018 in Trient ausgesprochen.

STF: Alpiniaufmarsch 2018 in Trient ist reine Provokation

Die Regionalratsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer, Sven Knoll und Myriam Atz Tammerle, kritisieren die Entscheidung der nationalen Alpinivereinigung, das gesamtstaatliche Treffen am symbolträchtigen 100. Jahrestag des Kriegsendes im Jahre 2018 in der Stadt Trient abzuhalten.

“Das Gebiet der heutigen Autonomen Region Trentino-Süd-Tirol hat beinahe 600 Jahre zu Österreich gehört. Die Bevölkerung dieses südlichen Teiles des Kronlandes Tirol hat im Ersten Weltkrieg bis auf ganz wenige Ausnahmen auf der Seite Österreich-Ungarns gekämpft. Auch gegen die italienische Aggression haben Wehrpflichtige und freiwillige Standschützen aus ganz Tirol, besonders auch aus Welschtirol, zur Verteidigung ihrer Heimat gekämpft und ihr Leben gelassen”, so die Regionalratsfraktion der
Süd-Tiroler Freiheit.

“100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges wird dieses große Alpinitreffen von weiten Teilen der in Trentino-Südtirol lebenden Bevölkerung nicht gut geheißen. Dasselbe war bereits beim Alpiniaufmarsch 2012 in Bozen der Fall. Ein Alpiniaufmarsch, bei dem nach üblicher Manier italienische Kriegsfahnen mitgetragen werden, ist nämlich ein Akt der nationalistischen Instrumentalisierung des italienischen „Sieges“ (der keiner war) über Österreich im Ersten Weltkrieg; ein Akt gegen die Aussöhnung der einstigen Kriegsgegner und damit gewiss nicht förderlich für die guten nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen den EU-Staaten Italien und Österreich. Aber auch innerhalb der Autonomen Region Trentino-Süd-Tirol ist ein solcher kriegs- und siegesverherrlichender Aufmarsch dem friedlichen Zusammenleben zwischen den verschiedenen Volksgruppen abträglich und wird als Provokation gegenüber den heimatliebenden Tirolern aller Sprachgruppen empfunden. Zu diesem Treffen werden an die 500.000 Alpini erwartet, die an verschiedenen Orten im Trentino und auch in Süd-Tirol untergebracht werden sollen”, so die Regionalratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit abschließend.

 

Von: ka

Kommentare

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34 Kommentare auf "Nationales Alpinitreffen 2018 in Trient – 100 Jahre Ende des WK I im Mittelpunkt"


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ando
Tratscher
7 Tage 19 h

diese alpini hatten bei den abesinienkriege tausende unschuldige mit giftgas getötet. nicht zu vergessen.

peterle
Grünschnabel
7 Tage 17 h

Es war Deutland welches in ersten Weltkrieg Giftgas einsetzte. Es war Deutschland welches Millionen mit Zyklon B vergiftete. Österreich war übrigends dabei.
Italien hat in Abessinien nicht nur Gas eingesetzt sondern die dortige Bevölkerung zusammengetrieben und zu Tausenden verhungern und verrecken lassen.
Bist du nun stoz auf deinen Kommentar oder stolz Europäer und Teil der Massenmorde zu sein?

elmar
Grünschnabel
7 Tage 14 h

und wieviele Millionen hat es durch den Österreicher Hitler gegeben ??? mit Hilfe vieler Freiwilligen Südtiroler die bei sich freiwillig zur SS gemeldet beim 2.Weltkrieg auch darauf können wir nicht Stolz sein oder ??? und nach dem Krieg vielen SS Schergen die Flucht ermöglicht haben der erste Krieg ist 100 Jahre her und man sollte entlich einen Schlussstrich unter diese Kriege ziehen keiner hat sich je in einen Krieg mit Ruhm bekleckert werder Sieger noch Verlierer

ando
Tratscher
7 Tage 14 h

@peterle

was willst du uns damit sagen? ich sage nur dass diese”horde” auch unschuldige unterernährte den fortschritt sehr unterlegen, menschen in abesininen ausrottete. nicht mehr oder weniger. das diese nicht zu verherrlichen sind genauso wie nazis oder faschos

bon jour
Grünschnabel
7 Tage 15 h

komisch, die STF = SHB ehrt dann die Verbrecher der Wehrmacht und erklärt sie zu Opfern des Krieges.

Revisionismus wie bei den Burschenschaften.

bon jour
Grünschnabel
7 Tage 10 h

@elmar
über das redet man ja nicht, man redet nur über die bösen Walschen.

ando
Tratscher
7 Tage 14 h

@peterle

elmar
Grünschnabel
7 Tage 21 h
was hat die STF un Trient zu melden ??? es ist eine reine Provokation was sie da betreiben und nicht umgekehrt warum sollten sie sich nicht im Trentino treffen wenn schon wäre es eine Provokation wenn das Treffen 2018 in Bozen stattfinden würde und außerdem wir genauso das Ende des 1.Weltkrieges gedacht Kriege bedeuten ihmer Elend und Leid und meiner Meinung nach gibt es bei einem Krieg nie einen Sieger sondern immer nur Verlierer und wenn wir schon immer von ein geeinten Europa und der Europa Region sprechen müssen wir uns zuerst gegenseitig Respektieren und jedem seine Politische und Kulturelle… Weiterlesen »
bon jour
Grünschnabel
7 Tage 19 h

die Imperialisten der STF wollen den Trentinern und allen Italienern vorschreiben, was sie tun sollen und was nicht.

peterle
Grünschnabel
7 Tage 17 h

Die fanatischen Schützen müssten nur endlich anfangen Gescichte zu lesen.
Bei Hofer war das Ende absehbar weil der Franzose und die Bayern in der Überzahl war.
Den ersten Weltkrieg hat Deutschland und Österreich angefangen und……. verloren.
Den zweiten Weltkrieg hat wiederum Deutschland und Österreich angezettelt und…….. verloren.
Wo ist nun der Stolz der Nachfolgegenerationen?
Man wartet auf eine dritte Revange und wird wieder verlieren weil die Sturköpfe wieder im Hintergrund mitmischen und das einfache Volk im Dreck liegt.

bon jour
Grünschnabel
8 Tage 8 h

was mischen denn die sich in die Angelegenheiten eines fremden Staates ein.

Andreas
Grünschnabel
7 Tage 21 h

i glab wenn man eppes feiert wos vor 100 Johr wor und in der Region, nor kennen die domols Vereinten schun mitreden.

Andreas
Grünschnabel
7 Tage 21 h

jo Mensch! lost de Trettl decht, am beschten kuane Acht geben. I glab nit das es in normale Länder selle Verunstoltungen gib!
Ober wenn de auf die Alpini stolz sein? Bitte, i kon lei lochen 😂😂😂. zu meiner Zeit bei der Naia hoben die Soldoten olle Tog an vollkeil kop, in die Kasernen hot gornicht gepasst, die Auto sein nit gongen die Woffen hoben geklemmp und und und.
lei zum Lochen der Scheiss.
Des isch Typisch Wals… do zu feiern wous eigentlich nichts zu feiern gibt…..

meinungs.freiheit
Grünschnabel
7 Tage 21 h

In der autonomen Region Trentino Südtirol sollte kein Alpinitreffen stattfinden, meiner Meinung nach nicht der richtige Standort.

Missx
Grünschnabel
7 Tage 21 h

Österreich glaubte damals fälschlicherweise es wäre Waffenstillstand, Italien hat die Situation ausgenutzt. Italienische Truppen trafen auf nicht kampfbereite Soldaten. Sonst hätte Italien nie gewonnen. Schaut euch doch die Typen auf dem Foto an, daidai.

Mikeman
Tratscher
8 Tage 7 h

@ bon jour :

weil die immer noch glauben sie koennten überall schaffen und befehlen, schon stark solche Einmischung….

Andreas
Grünschnabel
7 Tage 21 h

jo du wersch e oifohren mitfeiern?

bon jour
Grünschnabel
8 Tage 6 h

südtirol ja sogar nordtirol ist also italien.
bin echt erfreut.
😉

mewa
Neuling
7 Tage 22 h

Wenn die “anderen” etwas gedenken dann ist es immer Provokation! Hier geht es nicht auf welcher Seite man gekämpft hat sondern das Ende (1918) eines Konfliktes zu feiern. Die reine Provokation sind die FHS

bon jour
Grünschnabel
7 Tage 20 h

100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges wird dieses große
Alpinitreffen von weiten Teilen der in Trentino-Südtirol lebenden
Bevölkerung nicht gut geheißen. Dasselbe war bereits beim
Alpiniaufmarsch 2012 in Bozen der Fall.
ZITATENDE

so viele Lügen …
im Trentino ist kaum jemand dagegen, nur die Schitzn, in Bozen waren auch nur die üblichen deutschtümelnden Nörgler dagegen.

witschi
Grünschnabel
7 Tage 20 h

boun jour läuft sicher auch mit dieser lächerlichen nachttopfmütze herum, oder?

bon jour
Grünschnabel
7 Tage 19 h

nein, ich habe aber auch nicht diesen Klodeckel auf den Kopf wie die “Traditionsverbände”.

CH-1964
Neuling
8 Tage 14 Min

Da werden dann halt wohl ewiggestrige Tiroler und Italiener aufeinander treffen. 100 Jahre nach Kriegsende. Nichts dümmeres zu tun?

MartinG.
Grünschnabel
7 Tage 19 h
Anstatt zu kritisieren, könnte man ja mitmachen und daraus ein Gedenken an alle Opfer des Krieges machen. Es war natürlich wie 2012 bei der Adunata in Bozen genauso, dass wenn die Italiener etwas machen, dass das die Üblichen stört. 2009, als im Rahmen des Gedenkjahres hat keinem von den “Antimilitaristen” gestört, wenn Einheiten des österreichischen Bundesheeres durch Innsbruck marschieren; nicht den Traditionsverbänden, nicht der deutschen Opposition und anscheinend noch weniger dem “postethnischen?” blogenden Beivolk. Marschieren italienische Traditionsverbände plus aktuelle Einheiten ist das anscheinend wie 2012 ein Problem; für die halt ein Ethnisches. Also; man kann ja mitmachen und ein Gedenken… Weiterlesen »
Jogl
Tratscher
7 Tage 19 h

Die SVPD wird auch mitmachen, sonst haben sie eh nichts zu feiern.
😁😁😁

Delios
Neuling
7 Tage 15 h
Non credo proprio si tratti di provocazione. Massimo rispetto per gli alpini che operano al fianco della protezione civile nelle tragedie e nelle calamità naturali. Detto questo però,…da inguaribile antimilitarista,…trovo queste adunate ridicole,poiché non fan altro che esaltare un corpo militare che ha mandato i nostri nonni e bisnonni a morire in una guerra assurda.Secondo me non c’è niente da festeggiare, visto come van le cose in Italia credo che tutti quei morti si rigirino ancor oggi nelle bare dalla rabbia. Allora Roma mandava la sua gente inutilmente alla morte,ora ci ammazza di tasse e costringe i suoi giovani ad… Weiterlesen »
berthu
Neuling
7 Tage 20 h

Wer von denen kennt die Geschichte?
Das wäre mal die Voraussetzung für die Genehmigung

alla troia
Grünschnabel
7 Tage 16 h

Geschmacklos diese ganze Aktion, aber man kennt die Alpini ja. Eine Wiedergutmachung für Abessinien wäre das Mindeste….

Gagarella
Grünschnabel
7 Tage 12 h

Auf den Alpini-Hüten klebt noch immer Faschistisches Blut.

Kurt
Grünschnabel
7 Tage 11 h

Gott, besser “Alpinitreffen in Trient” sei Dank, kann die STF wieder loslegen und mit “Nichtbewältigung der faschistischen Vergangenheit”, der “Provokation als Besatzungsmacht”,
oder dem “Alpinimythos” udergl. Presseaussendungen machen und Foren füllen.
Dem friedlichen Zusammenleben sind solche Ergüsse – historisch belegt oder nicht, wie auch immer – wohl nicht. Wir haben wahrlich andere aktuellere Probleme zu bewältigen als diese alte Leier zu drehen und zudem würde ich mich in Trient nicht einmischen.

Mikeman
Tratscher
7 Tage 18 h

@ Andreas :
wenn man  nicht versteht was gemeint war dann muss man logischer Weise auch dementsprechend kommentieren.
Die Feier ist mir sch……………. aber dass sich jene einmischen die immer noch träumen über andere zu entscheiden aber ihnen schon mal überhaupt nichts angeht iss schon beschämend.Sollen bei Ihnen zu Hause den Schnabel führen und nicht anderswo ……
vielleicht jetzt mitgekriegt ??

hundeseele
Grünschnabel
7 Tage 16 h

…i hoff fir olle das de(und olle onderen a )nit nou in 3 Weltkrieg mitmochn miassn…..

Popeye
Grünschnabel
7 Tage 9 h

Man sollte Alpini, Schuetzen und andere Waffennarren nach Nowa Sembla schicken um deren Treffen abzuhalten. 😔

WM
Tratscher
5 Tage 10 h

In 50 johr sein di alpini a ausgestorben 😝😝😝

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